Bundesgeschäftsstelle

Die Bundesgeschäftsstelle mit Sitz in Frankfurt/M. führt die laufenden Geschäfte und koordiniert die Arbeit des bundesweit tätigen Vereins.

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M.

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Beitrags- und Spendenkonto: Sozialbank HannoverBLZ 251 205 10Kto. 8443 600

Der Väteraufbruch für Kinder e. V. ist eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichtes Frankfurt/M., VR 14886


Bundesgeschäftsführer

Rüdiger Meyer-Spelbrink

Jahrgang 1960, geboren in Kassel, Studium der Wirtschaftswissenschaften und viele Jahrzehnte im Bereich Marketing selbständig. Vater von zwei Kindern, die seit der Trennung im Jahr 2004 bei mir lebten.

Durch die Situation während der Trennung wurde ich aufmerksam auf die rechtliche und soziale Schlechterstellung von Vätern, so kam ich zu meinem Engagement für diese gesellschaftlich wichtige Frage. Damals gab es kein gemeinsames Sorgerecht, ein Umgangsrecht konnte von nichtehelichen Vätern nicht einmal eingeklagt werden. Der Vater galt noch weit verbreitet als nur für die materielle Versorgung notwendig. 

Das Umgangsrecht hieß noch Besuchsrecht, Beratungsangebote konnten in der Regel nach einer Warteliste von etlichen Monaten wahrgenommen werden, die Verfahren vor Gericht waren erheblich länger und demütigender.

Beteiligung an der Gründung der Vätergruppe Kassel im Jahr 1995, dort bis 1999 im Vorstand, nach Wegzug 1998 Engagement im Väteraufbruch, dort im Bundesvorstand von 2000 bis 2007, seit 2007 Bundesgeschäftsführer.

Die gesellschaftspolitische Situation

Die Benachteiligung von Trennungsvätern ist das sichtbare Anzeichen eines Mißstandes, die Ursachen liegen aber tiefer. Sie ist nur ein Symptom dafür, dass die Rolle der Väter nach der (notwendigen) Emanzipierung der Frauen ebenfalls angepasst werden muß. Sie ist eine Folge davon, dass neben einem geänderten Rollenverständnis der Frauen keine Korrektur im Familienrecht erfolgte. Insoweit ist dieses Thema ein unmittelbares Genderthema.

Politische Ziele

Mir ist eine tatsächliche Gleichstellung von Männern und Frauen wichtig. Beide Geschlechter müssen die für ihre Rolle notwendige Förderung erhalten. Damit das nicht in gegenseitigen Verteilungskämpfen endet, geht das nur gemeinsam. Beide Geschlechter sind Nutznießer eines ausgewogenen Gleichgewichtes beider Rollen.

Darüber hinaus - und das wäre auch eine Folge der vorhergenannten Bedingung -, müssen Kinder auch nach einer Trennung ein gleichwertiges Verhältnis zu beiden Elternteilen behalten. Das geht nur mit Klarheit über die tatsächliche Vaterschaft, gleicher Möglichkeit, die elterliche Sorge auszuüben (gemeinsames Sorgerecht) und einer gelebten Beziehung zueinander (Umgangsrecht). Im erweiterten Sinne gilt dies ebenso für die Großeltern.

Neben den gesetzlichen Erfordernissen sind dazu auch weitere Maßnahmen durch die Politik notwendig: Jungenförderung, mehr Männer in Kindertagesstätten und Grundschulen, Aufbau eines geeigneten Informations-, Beratungs- und Hilfeangebotes für Väter, Gleichbehandlung im Sozialrecht sowie Förderung der Vereinbarkeit von Arbeit und Familie.

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