Der Väteraufbruch fordert seit fast 25 Jahren das gemeinsame Sorgerecht

Ein wesentlicher Bestandteil der Gleichstellung im Familienrecht ist die gemeinsame elterliche Verantwortung. Daher ist dies auch seit seiner Gründung ein wichtiges Thema der Verbandsarbeit. Der Väteraufbruch hat jedoch immer neben der Forderung auch Lösungsmöglichkeiten vorgestellt, wie die Schwierigkeiten sich trennender Eltern mit dem Ziel einer gemeinsamen elterlichen Kooperation gelöst werden können:

  • So hat der Familienkongress 2003 mit dem Thema "Das Recht des Kindes" erstmals die erfolgreiche Cochemer Praxis einer bundesweiten Öffentlichkeit vorgestellt.
  • Auf dem 4. Familienkongress 2005 zum Thema "Familie in Europa" wurde das Doppelresidenzmodell vorgestellt.
  • Der Familienkongress 2006 zum Thema "Familien leben nach Trennung" beschäftigte sich mit der Durchsetzung des Umgangsrechtes.
  • Auf seinem Familienkongress im Jahr 2007 mit dem Thema "Blockaden öffnen"  hat der Väteraufbruch das Modell der gerichtsnahen Mediation aus Dresden vorgestellt.
  • Der 8. Familienkongress hatte das Thema "Trennung ohne Streit", auf welchem insbesondere die lösungsorientierte Diagnostik im Gutachten vorgestellt wurde.
  • Auf dem 9. Familienkongress "Schafft gemeinsame Sorge Kooperation" wurde die Methode der gewaltfreien Kommunikation vorgestellt.
  • Der 10. Familienkongress unter dem Thema: "Kooperation durch Vernetzung" stellte verschiedenste Beratungsmodelle vor.

Zu der jetzt anstehenden Reform hat der Väteraufbruch mehrfach seine Position begründet veröffentlicht:

  • Pressemitteilung zum EGMR-Urteil vom 3.12.2009
  • Positionspapier zur gemeinsamen Sorge vom 11. Januar 2010, bestätigt auf dem Bundesaktiventreffen am 27.2.2010 in Fulda
  • Pressemitteilung zum Urteil des BVerfG vom 12. August 2010
  • Pressemitteilung zum Koalitionsbeschluß vom 5. März 2012
  • Stellungnahme zum Referentenentwurf vom 17. Mai 2012
  • Pressemitteilung zur Regierungsvorlage vom 4. Juli 2012