Oberlandesgericht Hamm, II-2 UF 168/11
Derzeit findet eine Kommunikation der Kindeseltern zwar nur schriftlich statt, woran sich regelmäßig kleinere Missverständnisse und Missstimmungen entzünden. ... Auch sind die Auseinandersetzungen auf der Paarebene keinesfalls außerordentlich heftig; vielmehr ist die fehlende Qualität der Kommunikation ganz wesentlich auf die weigerliche, nicht auf objektiv nachvollziehbare Motive gestützte Haltung der Kindesmutter zurückzuführen, die sowohl die verbale Kommunikation mit dem Kindesvater als auch die Durchführung einer Mediation verweigert.

Auswahl interessanter Urteile

Freitag, 07. Oktober 2016 Markus Witt

Deutschland erneut wegen Kindesentfremdung verurteilt

Am 6. Oktober 2016 entschied der EGMR in der Sache Moog ./. Deutschland (23280/08 und 2334/10), dass ein mehrjähriger Umgangsausschluss nicht gerechtfertigt war, zumal nicht alle notwendigen Maßnahmen unternommen wurden, den...[mehr]

Freitag, 08. Juli 2016 anwaltsauskunft.de

Betreuungsunterhalt vom Kindsvater oder vom Ehemann?

Die familiären Situationen heutzutage sind sehr unterschiedlich. Dies hat immer auch Auswirkungen auf die Unterhaltsansprüche. So kann eine Mutter einen Anspruch sowohl gegenüber ihrem getrennt lebenden Ehemann als auch gegenüber...[mehr]

Dienstag, 01. September 2015 Hartmut Haas

Ja zur gemeinsamen Sorge.

Seit Pfingsten 2013 haben wir eine neue gesetzliche Grundlage für die gemeinsame elterliche Sorge. Der Gesetzgeber spricht vollmundig und hoffnungsvoll von einem „neuen Leitbild“, die Praxis hat aber oft nur alten Wein in neuen...[mehr]

Dienstag, 01. September 2015 Markus Witt

Gemeinsames Sorgerecht auch bei Kommunikationsproblemen

Brandenburgisches Oberlandesgericht findet klare Worte: dem gemeinsamen Sorgerecht ist Vorrang vor der Alleinsorge einzuräumen. Ein einfaches „die Eltern können nicht miteinander kommunizieren“ reicht zur Ablehnung bei weitem...[mehr]

Mittwoch, 20. Mai 2015 Hartmut Haas

BVerfG entscheidet gegen den EGMR

Das Bundesverfassungsgericht hat gerade eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen, und damit einen Umgangsausschluss des OLG Frankfurt bestätigt (Pressemitteilung Nr. 31/2015 vom 20. Mai 2015 zum Beschluss vom...[mehr]

Nach § 1671 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 BGB ist dem Antrag eines Elternteils auf Übertragung der elterlichen Sorge oder eines Teiles der elterlichen Sorge stattzugeben, wenn zu erwarten ist, dass die Aufhebung der gemeinsamen Sorge bzw....

Besteht eine feste Bindung zwischen den Großeltern und den Enkelkindern, so steht den Großeltern nach § 1685 BGB ein Umgangsrecht zu, da dies dem Kindeswohl dient. Spannungen zwischen den Großeltern und den Eltern der Kinder sind...

ach einer Entscheidung des OLG Hamm (3 UF 109/13) ist ein deutsches Familiengericht berechtigt, eine ausländische Sorgerechtsentscheidung abzuändern, wenn das Kindeswohl dies gebietet. Hiervon sei im vorliegenden Fall auszugehen.

Es besteht kein absoluter Vorrang der Mutter bezüglich der Pflege und Erziehung von Kleinkindern. Die Kontinuität der Erziehung beinhaltet nach Ansicht des OGH die Pflegeperson, die räumliche Umgebung und das soziale Umfeld.

Donnerstag, 09. Oktober 2014 Heise.de

Arzt wegen Ferngutachten verurteilt

Das Landgericht München I hat einen Mediziner 5.000 Euro Geldbuße auferlegt , weil er einem Mann in einem Gutachten ein "krankhaftes" und aggressives Verhalten attestierte, ohne diesen überhaupt gesehen zu haben. Die Grundlage...

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