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Donnerstag, 25. Mai 2017 Peter Franke

Lebhafter Auftakt am Infostand des Väteraufbruchs

Großzügig angelegt ist unser Stand in Halle 4.2 der Berliner Messe, auf dem "Markt der Möglichkeiten" des Deutschen Evangelischen Kirchentags. An zwei Infotheken und in der Sitzecke führen wir eine ganze Reihe Gespräche mit sehr unterschiedlichen Gästen und Besuchern.

Direkt und indirekt betroffene Eltern und Großeltern, Lehrer, Sozialberater, glücklich getrennte und angestrengt verheiratete Menschen fragen nach unseren Zielen und geben Einblick in ihre lebendig gestaltete oder aber bedrohte Beziehung zum Kind. Die Berliner Bernd und Johannes verstärken unsere Kernbesetzung. Vorstand Markus Witt findet sich als "Besucher" mit Familie ein. Luftballons fliegen hin und her, die blauen Armbänder sind sehr beliebt.

Wir knüpfen Kontakte mit Aktiven der Initiativen und Verbände gegenüber - Ökumenischer Frauenverband, homosexuelle Christen, um die Ecke ein Forschungsprojekt zur Hexenverfolgung vor dem Dreißigjährigen Krieg. Der VAfK-Bereich grenzt an den Tisch des Vereins berufstätiger Mütter, wo Cornelia Spachtholz von Attacken wegen der Partnerstrategie berichtet. Musik eines CVJM-Musicalprojektes ist zu hören, dass in der Nähe in Ausschnitten aufgeführt wird.

Die Stunden verfliegen, Mailadressen für weitere Beratungen werden ausgetauscht. Gegen 19 Uhr komplimentieren uns die jungen Pfadfinderinnen aus der Halle. Zog kommen wir passend zum Konzert der Wise Guys vor dem Brandenburger Tor an, wo sich bereits gut Fünfzigtausend teils textsichere Fans und Neugierige gut gelaunt versammelt haben. Einige Gedanken zur Verhältnismäßigkeit von Luxus, Spenden und Armut weltweit kommen in der Pause zur Sprache. Oli redet von der Bühne, wo bereits am Vormittag Barack Obama und Kanzlerin Merkel ihren Umgang mit dieser Spannung beschrieben haben. Der Kirchentag setzt viele Fragen neu in Bewegung, zum Privaten wie zur sogenannten Weltpolitik. Und dies war nur der erste Tag...