Welt Online Ledige Eltern lösen neuen Koalitionsstreit aus Mo 26. Juli 2010 Wie soll bei unverheirateten Paaren das Sorgerecht geregelt werden? Die Vorstellungen von FDP und CSU klaffen weit auseinander. In der schwarz-gelben Koalition sind Differenzen über die künftige Ausgestaltung des Sorgerechts von ledigen Vätern deutlich geworden. Die von der FDP ins Gespräch gebrachte Widerspruchslösung sei „nicht ausreichend durchdacht“, sagte CSU-Vizegeneralsekretärin Dorothee Bär dem „Münchner Merkur“. welt.de Rechtslupe Verfahrenskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts in Familienverfahren Mo 26. Juli 2010 Der Bundesgerichtshofs hat in einem aktuellen Beschluss ausführlich zur Beiordnung eines Rechtsanwalts im Rahmen der Verfahrenskostenhilfe in Familiensachen Stellung genommen und dabei zur Beurteilung der Erforderlichkeit der Beiordnung auch die subjektiven Fähigkeiten des betroffenen Beteiligten mit einbezogen. rechtslupe.de TAZ Mehr Rechte für ledige Väter Mit Kind - ohne Trauschein So 25. Juli 2010 Unverheiratete Paare sollen automatisch das gemeinsame Sorgerecht erhalten. Die FDP will, dass dabei auch gegen den Willen der Mutter entschieden werden kann (...) Der Verein Väteraufbruch für Kinder begrüßte das Vorhaben. "Die Idee ist richtig, es wird die Elternschaft in den Blick gerückt und nicht die Mutterschaft", sagte Sprecher Rainer Sonnenberger gegenüber der taz. Der Verein plädiert unter anderem dafür, dass Mütter und Väter gemeinsam Eltern bleiben, auch wenn sie sich als Paar trennen. taz.de Kommentar von Simone Schmollack (TAZ): Bei wenigen Themen schlagen die Emotionen so hoch: Recht ist gut, Mediation besser Der Wochenendvati Gemeinsames Sorgerecht als Normalfall So 25. Juli 2010 Der Väteraufbruch für Kinder e.V. fordert das nicht miteinander verheiratete Eltern das Sorgerecht ab Geburt ihrer Kinder gemeinsam ausüben. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte vor einem halben Jahr geurteilt, dass die deutsche Regelung des Sorgerechts Väter ohne Trauschein diskriminiert und ihr Grundrecht auf Familie verletzt. Ein erster Reformentwurf wird im Herbst erwartet. wochenendvati.de Reaktionen auf Sorgerechtspläne der FDP Pressespiegel So 25. Juli 2010 Die Kommentare zu den FDP-Plänen spiegeln das Meinungsbild in Deutschland wieder. Es gibt Vorbehalte, die meist auf alten Klischees basieren, durchweg aber Zustimmung, daß etwas geändert werden muß. Frankfurter Rundschau: Sorgen ohne Trauschein Lausitzer Rundschau: Die Koalition und die Neuordnung des Sorgerechts / Guter Tag für Väter Neue Osnabrücker Zeitung: Von Vätern und Vätern Mainpost: Die Regeln sind veraltet Berliner Zeitung "(...) Ziemlich fraglich ist aber, ob sich die Bundesjustizministerin mit ihrem Vorschlag gegen die Gralshüter der Familienpolitik aus Bayern durchsetzen wird. Für die CSU-Familienpolitiker gilt bekanntermaßen noch immer eine etwas andere Lebenswirklichkeit." Pressemitteilung ISUV Gesetzentwurf gemeinsame elterliche Sorge für nichteheliche Kinder Endlich Gleichstellung ehelicher und nichtehelicher Kinder? So 25. Juli 2010 Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) begrüßt die Initiative der Koalition hoffentlich eheliche und nichteheliche Kinder kraft Gesetzes gleichzustellen. Praktisch kann dies nur heißen, auch nichteheliche Kinder haben ab Feststehen der Vaterschaft ein gemeinsames Sorgerecht. Damit hätte die Bundesrepublik endlich in Sachen elterliche Sorge und Umgang einen Rechtsstandard, wie er in den anderen europäischen Staaten schon seit vielen Jahren üblich ist. Entscheidend ist, was passiert, wenn die Mutter dagegen Widerspruch einlegt: Kann sie mit einem einfachen Widerspruch die gemeinsame elterliche Sorge aushebeln? Welche Konfliktlösungen sind im Gesetz vorgesehen? Die Rechtsexpertin der CDU Ute Granold hat zutreffend schon darauf hingewiesen, dass es auf ein genau geregeltes Verfahren und viel mehr noch auf klare Fristen ankommt, wenn die Mutter gegen die gemeinsame elterliche Sorge Widerspruch einlegt. Österreich Scheidung: Volksanwältin fordert Beratungsstelle Volksanwältin Gertrude Brinek will mit einer Beratungsstelle für Trennungsfolgen die Gerichte entlasten. Die Beratung soll für Paare mit Kindern verpflichtend sein So 25. Juli 2010 Angesichts einer steigenden Anzahl von Beschwerden bezüglich Obsorge der Kinder und finanziellem Unterhalt nach Scheidungen schlägt Volksanwältin Gertrude Brinek die Einrichtung einer Trennungsfolgen-Beratungsstelle vor. Diese Beratung sollte für Paare mit Kindern verpflichtend sein, für alle anderen auf freiwilliger Basis. Gelten soll dies nicht nur für Ehepaare, sondern auch für Lebensgemeinschaften, regte Brinek im Gespräch mit der APA an. diepresse.com siehe auch Krone: Volksanwältin will Zwangsberatung bei Scheidung Schwäbische Zeitung Scheidungskinder bekommen Hilfe So 25. Juli 2010 Wir stellen diesen Bericht ein, obwohl er ausschließlich lokalen Charakter hat, weil er ein positives Beispiel an Hilfemöglichkeiten darstellt: Kinder erleben die elterliche Trennung mit großer eigener Betroffenheit und aus einer eigenen Perspektive. Für die meisten Kinder bedeutet dies auch die bislang tiefgreifendste Umgestaltung ihrer Lebenswelt. Zur Unterstützung der Kinder, aber auch zur Entlastung der Eltern bietet die Psychologische Familien- und Lebensberatung der Caritas eine Gruppe für acht- bis elfjährige Kinder aus Scheidungsfamilien an. Die Kinder kommen einmal pro Woche an 14 Nachmittagen zusammen. In den Gruppenstunden werden sich die Kinder in erster Linie auf spielerische und kreative Art und Weise dem Thema nähern. schwaebische.de Pressemitteilung VAfK Väteraufbruch begrüßt Widerspruchslösung zum Sorgerecht Bundesvorsitzender Prof. Dr. Dr. Ulrich Mueller im Gespräch mit der heute-Redaktion Sa 24. Juli 2010 Der Bundesvorsitzende des Väteraufbruchs für Kinder e.V., Prof. Ulrich Mueller (Marburg) sagte heute (24. Juli 2010) abend in der Sendung „Heute“ im ZDF, dass der Väteraufbruch die von der Regierungskoalition vorgeschlagene Widerspruchslösung zur Gemeinsamen Sorge unverheirateter Eltern begrüsse. „'Allen Kindern beide Eltern' muss heissen: allen Kindern vollgültige Väter, die gleich stark und gleich verantwortlich sich mit den Müttern um die Kinder kümmern, egal in welchen Rechtsbeziehungen die Eltern sich zueinander befinden. Bundesjustizministerium Ledige Väter sollen grundsätzlich Sorgerecht erhalten Die schwarz-gelbe Koalition will die Rechte lediger Väter stärken. Unverheiratete Eltern sollen von Anfang an ein gemeinsames Sorgerecht für ihr Kind erhalten - es sei denn, die Mutter widerspricht. Noch im Herbst soll ein Gesetzentwurf fertig sein. Sa 24. Juli 2010 Mehr Rechte für unverheiratete Väter: Die FDP-Bundestagsfraktion plädiere für die sogenannte Widerspruchslösung, sagte deren Familienrechtsexperte Stephan Thomae der "Passauer Neuen Presse" ("PNP"). Danach würden unverheiratete Eltern von Anfang an das Sorgerecht gemeinsam ausüben, es sei denn, die Mutter legt Widerspruch ein und erhält beim Familiengericht Recht. spiegel.de sonstiger Pressespiegel Cellesche Zeitung 100 Väter machen pro Jahr Baby-Pause Fr 23. Juli 2010 Jährlich machen etwa 100 berufstätige Väter aus Celle eine Baby-Pause und beziehen das staatliche Elterngeld. Fast alle kümmern sich zwei Monate um den Nachwuchs. Insgesamt beantragen jährlich rund 600 Mütter und Väter aus der Residenzstadt die Förderung. cellesche-zeitung.de Ähnliche Situation in Österreich: nachrichten.at: Nur jeder 50. Vater geht in Karenz Für Sie Gleichstellung für Jungen Problemkinder des Bildungssystem Fr 23. Juli 2010 Kleine Machos in der Krise? Jahrzehntelang stand die Förderung der Mädchen im Blickpunkt. Dabei gerieten die Jungs ins Abseits. Jetzt soll das Gleichgewicht wiederhergestellt werden. fuersie.de Welt Online Männer waren 2009 die Verlierer auf dem Arbeitsmarkt Zahl der unbefristet beschäftigten Frauen stieg dagegen an - Weniger Zeitarbeiter - Wieder mehr Staatsdiener Do 22. Juli 2010 Männer waren im großen Krisenjahr 2009 die Verlierer auf dem Arbeitsmarkt. Im Vergleich zu 2008 gab es im vergangenen Jahr 245 000 männliche Arbeitnehmer weniger. Das entspricht einem Minus von 1,5 Prozent. Dagegen zählten Frauen auf dem Arbeitsmarkt eher zu Gewinnern der Krise. 2009 gab es 177 000 weibliche Beschäftigte mehr als im Vorjahr - ein Plus von 1,2 Prozent. welt.de vaeter-nrw.de Väter-Befragung: „Was ist Ihre Stärke im Alltag mit Ihren Kindern?“ Do 22. Juli 2010 Vaeter-nrw.de befragte Väter dazu, was sie als ihre besondere Stärke im Alltag mit ihrem Kind oder ihren Kindern ansehen und dankt den Teilnehmern für ihre "starken" Antworten. vaeter-nrw.de FAZ-net Die Frauenquote ist das letzte Mittel Im Gespräch: Viviane Reding Do 22. Juli 2010 Eine Anhängerin von Quotenregeln ist Justizkommissarin Vivian Reding nicht. Aber wenn die Unternehmen nicht von sich aus bis Ende des kommenden Jahres mehr Frauen in Spitzenpositionen bringen, müsse die EU handeln, sagt sie im F.A.Z.-Interview. faz.net Pressemitteilung ISUV OLG Frankfurt erhöht Selbstbehalt Ein richtiger Schritt – wo bleibt die angemahnte Transparenz? Mi 21. Juli 2010 Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) begrüßt den Beschluss des Oberlandesgerichts Frankfurt/M., nach dem beabsichtigt ist, den Selbstbehalt für die Unterhaltszahler im OLG-Bezirk Frankfurt ab 01. 01. 2011 auf 950 EURO für Erwerbstätige und auf 800 EURO für Nichterwerbstätige zu erhöhen. „Das ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung, schließlich wurden am 1. 1. 2010 die Kindesunterhaltssätze um 13 Prozent erhöht. Wie aber kam das Oberlandesgericht auf 950 EURO? Hätten es nicht auch 13 Prozent mehr sein müssen, denn die Kosten beispielsweise für Miete und Energie der Unterhaltszahler/innen steigen genauso wie die der Kinder? Sind nicht gleichzeitig die Löhne gesunken? Wo bleibt hier die vom Bundesverfassungsgericht in seinem Grundsatzurteil zu den Hartz IV Regelsätzen für Kinder angemahnte Transparenz?“, kritisiert ISUV-Vorsitzender Josef Linsler. Der Verband fordert, dass die Selbstbehalte in den Unterhaltsrechtlichen Leitlinien der OLG-Familiensenate endlich transparent an die jeweiligen Lebenshaltungskosten in den jeweiligen Bezirken angepasst werden. Beck aktuell Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf zur Gleichstellung nichtehelicher Kinder im Erbrecht Mi 21. Juli 2010 Künftig sollen auch alle vor dem 01.07.1949 geborenen nichtehelichen Kinder mit ehelichen Kindern erbrechtlich gleichgestellt werden und ihre Väter als gesetzliche Erben beerben. Dies sieht nach Angaben des Bundesjustizministeriums vom 21. Juli 2010 ein Regierungsentwurf vor, den das Bundeskabinett am gleichen Tag beschlossen hat. Damit soll die bislang noch geltende Ausnahme von der erbrechtlichen Gleichstellung nichtehelicher Kinder beseitigt werden, nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte am 28. Mai 2010 (BeckRS 2009, 70877) festgestellt hatte, dass die erbrechtliche Benachteiligung von vor dem 01.07.1949 geborenen nichtehelichen Kindern gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt. beck-aktuell.beck.de Neurologen und Psychiater im Netz Eltern sollten Kindern die Gründe für eine Trennung ehrlich erklären Mi 21. Juli 2010 Trennen sich Eltern von einander, sollten sie mit ihren Kindern darüber reden und diese Entscheidung ehrlich begründen, damit der Nachwuchs keine falschen Vorstellungen zum Hintergrund des Geschehens entwickelt. „Werden nicht gegebene Erklärungen vom Kind durch Fantasien ersetzt, sind diese meist beunruhigender und belastender als die Wahrheit selbst. Viele Scheidungskinder bekommen dann Schuldgefühle, dass sich die Eltern ihretwegen getrennt haben könnten, was unbedingt vermieden werde sollte. Sie fürchten in der Folge, dass sie die Liebe der Eltern verlieren könnten, wodurch eine angstgeprägte Situation entsteht“, meint Prof. Frank Häßler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) in Berlin. Vorteilhaft in dieser Situation ist eine gemeinsame Version der Geschichte von Mutter und Vater, wenn sich diese auf eine solche einigen können. neurologen-und-psychiater-im-netz.de Forschungsprojekt an der Uni Wien Doppelresidenz von Scheidungskindern Di 20. Juli 2010 Obwohl das österreichische Kindschaftsrechtsänderungsgesetz 2001 die geteilte Obsorge beider Elternteile als Standardfall vorsieht, muss dafür ein hauptsächlicher Aufenthaltsort („Heim erster Ordnung“) für das Kind festgelegt werden. Alternative Modelle, wie insbesondere das Modell der „Doppelresidenz“ bzw. das „Wechselmodell“, wonach das gemeinsame Kind nach einer elterlichen Scheidung abwechselnd – in welchen genauen Intervallen auch immer – bei beiden Elternteilen wohnt, sind in Österreich, im Gegensatz zu einigen anderen, auch EU-Staaten, nach derzeitiger Gesetzeslage nicht vorgesehen und weitgehend unerforscht. Im vorliegenden Projekt wird analysiert, unter welchen Rahmenbedingungen und in welchen Fällen solche Wechselmodelle vor allem im Sinne des Kindeswohls funktionieren (können). Dabei wird erfasst, wie Wechselmodelle von betroffenen Kindern, Müttern und Vätern, die solche Modelle de facto (trotz fehlender gesetzlicher Absicherung) bereits in die Praxis umsetzen, er- und gelebt werden und welche Auswirkungen diese alternativen Obsorgemodelle auf die einzelnen Familienmitglieder haben. Darüber hinaus werden Einstellung und Akzeptanz alternativer Obsorgemodelle in der Bevölkerung untersucht. typo3.univie.ac.at Anwaltskanzlei Stirnweiss, Stege & Coll. Entfernung spielt keine Rolle beim Sorgerecht Das alleinige Sorgerecht für gemeinsame Kinder kann in vollem Umfang nicht alleine aufgrund der großen Entfernung eines Elternteils gegenüber den Kindern zuerkannt werden. Di 20. Juli 2010 Das Sorgerecht für ihre Kinder steht grundsätzlich den Eltern gemeinsam zu. Ist ein Elternteil an der Ausübung des Sorgerechts gehindert, kann der Familienrichter dem anderen Elternteil das alleinige Sorgerecht übertragen. Dafür ist die vollumfängliche Verhinderung des Elternteils erforderlich, dem das Sorgerecht entzogen werden soll. Diese Verhinderung liegt aber nicht allein durch eine große Entfernung des Elternteils von den Kindern vor. stcoll.de OLG Brandenburg Umgang auch gegen den Willen des Kindes AZ 10 UF 56/09 vom 20.05.10 Di 20. Juli 2010 Gerry ist 14 und lebt bei seiner Mutter. Der Vater wünscht zweimal im Monat ein Besuchsrecht mit Übernachtung. Gerry spricht sich in seiner Anhörung dagegen aus, trotzdem ordnet das AG das vom Vater gewünschte Besuchsrecht an. Die Mutter geht dagegen in die Beschwerde und führt aus: Gerry wünsche keine festen Umgangstermine. Er sei durch die „Brechung seines Willens“ psychisch stark belastet, seine positive Entwicklung werde gestört, sein Leistungsvermögen eingeschränkt. Er lehne es insbesondere ab, beim Vater zu übernachten. Er leide unter einer Hausstaub- und Gräserallergie, die Wohnung müsse daher frei von Teppichen und Vorhängen sein, das Bett benötige spezielle Überzüge. Nach Einholung eines Sachverständigengutachtens hat das OLG die Beschwerde zurückgewiesen. blog.beck.de Pressemitteilung BMFSFJ Mehr Männer in Kitas: Maßnahmen und Förderungen Di 20. Juli 2010 Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startet langfristig angelegte Maßnahmen, um mehr Männer für die Arbeit in Kindertagesstätten zu gewinnen. Fachlich begleitet wird dieses Vorhaben von der eigens dafür eingerichteten Koordinationsstelle "Männer in Kitas". bmfsfj.de Bundesgerichtshof BGH stärkt erneut Rechte nichtehelicher Väter Di 20. Juli 2010 Auf die Rechtsbeschwerde des Antragstellers hin hat der BGH am 16. Juni 2010 per Beschluss (Az. XII ZB 35/10) den Beschluss des 25. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln vom 12. Juni 2009 aufgehoben und entschieden, dass der Vater eines nichtehelichen Kindes das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen kann, wenn dieses der allein sorgeberechtigten Mutter entzogen wurde . rechtsauskunft.wordpress.com siehe auch Meldung bei der Juristenvereinigung DANSEF Väter-Blog Männersache – Kinder, Küche und Karriere Di 20. Juli 2010 Können Männer Kinder erziehen und die Verantwortung für den Haushalt übernehmen? Wie ist Beruf und Familie zu vereinbaren? Wie können Frauen für den Arbeitsmarkt gestärkt werden? Fragen, die Dagmar Ziegler, Cem Özdemir und Bascha Mika mit Ulrike Detmers beim “6. Mestermacher Forum Zukunft” am 6. Juli in Berlin erörterten. Familien- und Erwerbsarbeitsmodelle wandeln sich. Nicht nur der so genannte Alleinernährer ist überholt, auch eine gerechtere Verteilung von Familien- und Hausarbeit steht, allerdings nicht erst seit gestern, auf dem gesellschaftspolitischen Tapet. Auch für Väter ist die Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durchaus ein Thema. vaeter-und-karriere.de Focus-TV Kampf ums Kind. Das Leiden der ledigen Väter Mo 19. Juli 2010 Sie fühlen sich wie Väter 2. Klasse: entsorgt, abgeschoben und machtlos. Denn wenn die Mutter nicht will, haben Väter ohne Trauschein in Deutschland keine Chance auf das gemeinsame Sorgerecht. focus.de Deutscher Bundestag, Petitionsausschuß Jahresbericht des Petitionsausschusses, Ausgabe 2010 Mo 19. Juli 2010 (...) Die Zahl der Eingaben vornehmlich von Vätern weist auf ein verbreitetes Problem hin: Sind Eltern bei der Geburt ihres Kindes verheiratet, haben sie automatisch das gemeinsame Sorgerecht. Sind sie aber nicht verheiratet, müssen beide der gemeinsamen Sorge für das Kind zustimmen. Das bedeutet: Wenn die Mutter nicht will, hat der unverheiratete Vater keine Chance. Jahresbericht als PDF Thomas-Dehler-Stiftung "Kampf ums Kind – Es geht auch anders" am 17.10.2010 in 87439 Kempten Das Cochemer Modell – Ein Netzwerk für Trennungskinder So 18. Juli 2010 Der Streit um das Sorge- und Umgangsrecht für gemeinsame Kinder steht häufig im Zentrum der Auseinandersetzung bei Trennung und Scheidung. Die betroffenen Kinder leiden nicht nur unter der Trennung selbst, sondern auch unter dem Verfahren und unter dem Streit der Eltern. Gerichtliche Entscheidungen regeln zwar die Streitpunkte, beseitigen aber häufig nicht die Ursachen des Konflikts. Als Folge nehmen die Betroffenen bei den immer wieder neu aufbrechenden Konflikten jeweils erneut gerichtliche Hilfe in Anspruch. Der Streit eskaliert, zum Nachteil aller Betroffenen. la.fnst-freiheit.org ÖSTERREICH Scheidungskinder brauchen Bezugspersonen So 18. Juli 2010 Kinder in Scheidungskriegen brauchen Halt in Bezugspersonen von außen, damit sie sich emotional stabil entwickeln können. Das hat die Regensburger Entwicklungsspsychologin Karin Grossmann bei der Pädagogischen Werktagung in Salzburg gefordert. salzburg.orf.at Gießener Anzeiger Die Mutter legt immer wieder neue Hürden auf Am Montag „Focus TV“-Reportage über Mike Heese Sa 17. Juli 2010 Die „Focus TV“-Reportage „Der fremde Papa“ (SAT1) berichtet am Montag, 19. Juli, ab 23 Uhr über die Schwierigkeiten von drei sorgerechtslosen Vätern, in Deutschland Zugang zu ihren Kindern zu finden. Sie fühlen sich wie Väter zweiter Klasse: entsorgt, abgeschoben und machtlos. Denn wenn die Mutter nicht will, haben Väter ohne Trauschein in Deutschland keine Chance auf das gemeinsame Sorgerecht. Selbst regelmäßige Treffen mit dem eigenen Nachwuchs sind für ledige Väter keine Selbstverständlichkeit. giessener-anzeiger.de Badische Zeitung Zum großen Konflikt muss es gar nicht erst kommen Das Sorge- und Umgangsrecht war Thema im Amtsgericht Sa 17. Juli 2010 Mit dem Gericht möchten die meisten Menschen eher nichts zu tun haben. Vielleicht war dies der Grund dafür, dass zu der Informationsveranstaltung über das Thema "Elternkonsens bei Sorge- und Umgangsrechtsverfahren" nur zwei "echte" Zuhörerinnen gekommen waren. Dass der Saal 101 im Lahrer Amtsgericht dennoch nicht ganz leer blieb, lag an einigen Anwälten, die sowohl als Zuhörer und Mitdiskutierende erschienen waren. badische-zeitung.de Hamburger Abendblatt Warten auf ihre geliebte Sophia Wenn aus Liebe Hass wird, das Kind einem Elternteil entzogen wird, ist das seelischer Missbrauch, empört sich Silke S. Sa 17. Juli 2010 Meine jetzt elfjährige Enkelin wurde und wird meiner Tochter durch den Vater seit Jahren massiv entfremdet. Dies führte - wie nicht anders zu erwarten - zum endgültigen Beziehungsabbruch. Das nun zuständige Hamburger Jugendamt sah sich angesichts der Haltung des Vaters nicht in der Lage, meiner Tochter den Umgang mit meiner Enkelin zu ermöglichen. Sophia lehnt inzwischen jeden Kontakt mit ihrer Familie mütterlicherseits ab. abendblatt.de Pressemitteilung Deutscher Verein Keine weiteren Kürzungen beim Elterngeld! Deutscher Verein gegen geplante Elterngeldkürzungen bei Mini-Jobber/innen und Bezieher/innen des Kinderzuschlags Fr 16. Juli 2010 Wie heute bekannt wurde, plant die Bundesregierung im Rahmen ihres Sparpaketes neben einer Streichung des Elterngelds für SGB II-Empfänger/innen weitere Kürzungen für Mini-Jobber/innen und Familien, die den Kinderzuschlag beziehen. Dies geht aus einem Referentenentwurf des Bundesfamilienministeriums hervor. Bei Familien, die den Kinderzuschlag erhalten, soll das Elterngeld in vollem Umfang als Einkommen angerechnet werden. Damit erhalten sie weniger Elterngeld. Einkünfte aus Minijobs sollen gar nicht mehr bei der Ermittlung des Elterngeldes berücksichtigt werden, so dass Minijobber/innen künftig leer ausgehen. Kreiszeitung Familienglück über Umwege Der Scheeßeler Künstler Michael Pfennig setzt sich nach Schicksalsschlag für mehr Väterrechte ein Fr 16. Juli 2010 Eine Gitarre, dazu mit scharfer Zunge dargebrachte Liedertexte – mehr braucht Michael Pfennig nicht, um seine Botschaft kund zu tun. Seit Jahren engagiert sich der Scheeßeler für Väterrechte. Der Künstler Pfennig, der nach der Trennung von seiner Frau die schmerzliche Erfahrung machen musste, sein leibliches Kind nicht mehr sehen zu dürfen, will mit seinen Songs aufrütteln, gesellschaftliche Missstände anprangern und, wie er sagt, für mehr Verständnis zwischen den Geschlechtern werben. kreiszeitung.de Die Welt Männerrechtler kämpft um "echte Gleichberechtigung" Ob Parkplätze, Scheidung oder Kanzlerposten – fragt man Dr. Eugen Maus, ziehen Männer immer den Kürzeren. Fr 16. Juli 2010 Googelt man die vier Worte „Frauen sind die besseren…“, spuckt die Suchmaschine mehr als eine Million Einträge aus. Die Auswahl reicht von „bessere Menschen“, über „Autofahrer“, „Multitasker“ bis hin zu „Hegdefonds-Manager“. Unter der Sucheingabe „Männer sind die besseren…“ finden sich hingegen nur 700.000 Einträge. Auch, dass Frauen Männer durchschnittlich um mindestens sieben Jahre überleben ist Fakt. Es gibt Frauenparkplätze, eine Frauenquote und unzählige Frauenbeauftragte. Sind Frauen also einfach das bessere Geschlecht? welt.de Osnabrücker Zeitung Verzweifelter Vater: Ich hatte keine Chance Fr 16. Juli 2010 Mit großen, traurigen Augen sitzt Bernhard E. (Name geändert) da und erzählt von seinen Kindern, die er kaum noch sieht, von seiner Verzweiflung und seiner Wut auf die Behörden, kurz: seine ganz persönliche Geschichte. neue-oz.de Neue Sendung Väterradio Erwachen Erwachsen Das Märchen vom Dornröschen Do 15. Juli 2010 Und wieder beginnt ein Märchen mit einem Frosch aus dem Brunnen des Lebenswassers und mit dem Wunsch nach einem Kind. Uns so öffnet sich der Vorhang für Dornröschen, weil sich im Märchen Wünsche erfüllen. Die Freude ist groß und so wird ein wunderschönes Wiegenfest vorbereitet. Selbst die Tugenden in Form von Feen sind dazu eingeladen. Die Gästeliste bleibt unvollkommen, vergessene Segenswünsche kehren sich in einen Fluch. väterradio.de Pressemitteilung National Coalition Die Vorbehalte zur UN-Kinderrechtskonvention sind zurückgenommen Do 15. Juli 2010 Die National Coalition begrüßt, dass die Erklärung zur Rücknahme der Vorbehalte zur UN-Kinderrechtskonvention am heutigen Tag beim Generalsekretär der Vereinten Nationen in New York hinterlegt wird. „Damit gilt die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland nach 18 Jahren endlich vorbehaltslos“, erklärten Dr. Sabine Skutta und Dr. Jörg Maywald, Sprecher der National Coalition. Familienministerin Kristina Schröder im Interview Moderne Familienpolitik setzt auf Wahlfreiheit Do 15. Juli 2010 Nach Ansicht von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder sollen Familien selbst entscheiden, wie sie ihren Alltag organisieren. Der Staat müsse dafür "die Rahmenbedingungen bieten, vom Krippen- und Kita-Angebot bis zum Betreuungsgeld", sagte Schröder in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt". cdu.de Pressemitteilung Statistisches Bundesamt 12 200 Sorgerechtsentzüge im Jahr 2009 Do 15. Juli 2010 Weil eine Gefährdung des Kindeswohls anders nicht abzuwenden war, haben die Gerichte in Deutschland im Jahr 2009 in rund 12 200 Fällen den vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge angeordnet. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Rechtsgrundlage für diese Maßnahme ist Paragraf 1666 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). In rund 9 500 Fällen übertrugen die Gerichte das Sorgerecht ganz oder teilweise auf die Jugendämter, in den übrigen Fällen einer Einzelperson oder einem Verein. Mens Health Bildungssystem Schuld an schlechter Leistung von Jungen? Chefredakteur Wolfgang Melcher über die Benachteiligung von Jungen in Bildungsstätten und die wichtige Rolle des Vaters in der Kindeserziehung Mi 14. Juli 2010 Kitas und Grundschulen sind quasi männerfreie Zonen. Im Diktat geht’s um Ponys und Prinzessinnen, und der Sportunterricht fällt überdurchschnittlich häufig aus. Kein Wunder also, dass Jungs in der Schule immer schlechter zurechtkommen? menshealth.de Techniker Krankenkasse Mehr Väter pflegen kranke Kinder Di 13. Juli 2010 Wenn ein Kind krank ist, bleibt immer häufiger der Vater zu Hause. Die Zahl der Männer, die das sogenannte Kinderkrankengeld in Anspruch nehmen, habe sich zwischen 2005 und 2009 mehr als verdoppelt, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) in Hamburg mit. mz-web.de siehe auch Welt-Online Pressemitteilung Techniker-Krankenkasse Moderne Väter: Tausche Schreibtisch gegen Wickeltisch Di 13. Juli 2010 Der Mann geht die Brötchen verdienen und die Frau kümmert sich um die Kinder und den Haushalt: So sah in der Bundesrepublik lange Zeit die traditionelle Arbeitsteilung in den Familien aus. In den letzten Jahren hat sich jedoch zunehmend ein neues Rollenverständnis durchgesetzt. Viele Männer übernehmen in der Familie und im Haushalt Aufgaben, die früher überwiegend oder ausschließlich von den Frauen erledigt wurden. ÖSTERREICH Familie im Wandel Hat das alte Modell ausgedient? Di 13. Juli 2010 Etwa 20.000 Paare lassen sich jährlich in Österreich scheiden. Alleinerziehende, Patchworkfamilien, Wohngemeinschaften mit Kindern, kinderlose Ehepaare, eingetragene Partnerschaften, nicht eheliche und andere Lebensgemeinschaften werden immer selbstverständlicher. Hat das traditionelle Modell der Familie ausgedient? diesalzburgerin.at Rosenheim24.de Wer gut bezahlten Job aufgibt, muss weiter Unterhalt zahlen Urteil des OLG Saarbrücken 6 UF 95/09 Di 13. Juli 2010 Unterhaltsverpflichtungen vermindern sich nicht, wenn ein gut bezahlter Beruf mutwillig aufgegeben wird. Das geht aus einem Urteil des Saarländischen Oberlandesgerichts (OLG) Saarbrücken hervor. rosenheim24.de siehe auch Focus vom 13.7.2010 Allgemeine Zeitung (Mainz) Wenn die Eltern Krieg führen Kinderschutz-Zentren befassen sich mit Scheidungssituationen Di 13. Juli 2010 „Das Wohl des Kindes erneut in den Blickpunkt zu rücken“, war der zentrale Punkt auf der Tagung, die die Kinderschutz-Zentren zum Thema „Krieg der Eltern - das Drama des Kindes und die Folgerungen für die Hilfe“ veranstalteten und die vom Familienministerium Rheinland-Pfalz gefördert wurde. Neue Hilfsansätze erhofften die Teilnehmer sich von dem landesweiten Fachkongress, der einmal im Jahr im Erbacher Hof in Mainz stattfindet. Auch Fachleute aus dem europäischen Ausland waren gekommen. In Kooperation mit dem örtlichen Kinderschutz-Zentrum, dass in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, griffen die 150 Teilnehmer in Arbeitskreisen und Vorträgen die Gefährdungsrisiken für Kinder in hochkonflikthaften Scheidungskonstellationen auf. allgemeine-zeitung.de Aichacher Zeitung Väter kämpfen um ihre Kinder Mo 12. Juli 2010 Jedes Mal, wenn eine Beziehung auseinanderbricht, wenn eine Familie sich trennt, ist das Bedauern mit den betroffenen Kindern groß. Vielfach stehen auch die Sorgen und Nöte alleinerziehender Mütter im Vordergrund. Praktisch nie ein Thema sind hingegen die Gefühle der betroffenen Väter, vor allem dann, wenn sorgeberechtigte Mütter sie komplett von den Kindern fernhalten. aichacher-zeitung.de Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht Zur Aussetzung der Abschiebung bei Vaterschaft eines Ausländers hinsichtlich des ungeborenen Kindes einer deutschen Staatsangehörigen (abgelehnt) Beschluss vom 29. Juni 2010 des OVG Lüneburg 8 ME 159/10 Mo 12. Juli 2010 Eine Vaterschaft des Ausländers hinsichtlich des ungeborenen Kindes einer deutschen Staatsangehörigen entfaltet für sich genommen keine aufenthaltsrechtlichen Schutzwirkungen in Ansehung des Schutzes von Ehe und Familie nach Art. 6 Abs. 1 GG. Nur wenn sich aus besonderen Umständen des Einzelfalles ergibt, dass die zwangsweise Beendigung des Aufenthalts des Ausreisepflichtigen eine Verletzung der Rechtspositionen der zurückbleibenden Mutter oder des ungeborenen Kindes, insbesondere aus Art. 2 Abs. 2 GG und Art. 1 Abs. 1 GG, konkret befürchten lässt, folgt hieraus zugunsten des Betroffenen ein zwingendes rechtliches Ausreisehindernis. dbovg.niedersachsen.de MensHealth.de Schröder fordert: Jungen brauchen männliche Vorbilder Männerpolitik Mo 12. Juli 2010 Familienministerin Dr. Kristina Schröder spricht über eine neue Jungenpolitik und die wichtige Rolle des Vaters in der Erziehung. menshealth.de Schwäbische Zeitung Vater verklagt den Tuttlinger Kinderschutzbund Mo 12. Juli 2010 Ein nicht alltäglicher Fall wird am Dienstag, 13. Juli, vor dem Tuttlinger Amtsgericht verhandelt. Der Waiblinger Rüdiger Burkhardt hat den Tuttlinger Kinderschutzbund auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagt. Der in Scheidung lebende Diplom-Ingenieur kritisiert, dass die Einrichtung „willkürlich“ Besuchstermine mit seiner dreijährigen Tochter abgesagt habe. schwaebische.de Welt Online Minister geht – wegen Kindern oder Prostituierter? Der schwedische Arbeitsminister Littorin soll eine Prostituierte angeheuert haben. Bei seinem Rücktritt schob er aber seine Kinder vor So 11. Juli 2010 Strahlende Dauer-Sonne über den Stockholmer Schären, Sauregurkenzeit in den Medien, ein Sex-Skandal, und das auch noch vor den Wahlen. Diese bunte Mischung bietet den Schweden seit dem Wochenende ihr frisch zurückgetretener Ex- Arbeitsminister Sven Otto Littorin in unfreiwilligem Zusammenspiel mit der Zeitung „Aftonbladet“: Der 44-jährige Parteifreund von Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt soll nach Angaben des Blattes die Dienste einer Prostituierten gekauft haben – was in Schweden seit 1999 verboten ist und bis zu sechs Monate Haft nach sich ziehen kann. welt.de Jung und alt - ein starkes Team Sa 10. Juli 2010 Viele Großeltern müssen aber auch das Scheitern der Beziehungen ihrer Kinder miterleben. 40 Prozent der Ehen eines Jahrgangs werden mittlerweile in der Bundesrepublik geschieden. Da sind viele noch kinderlose Beziehungen darunter, doch ein großer Teil der Scheidungen betrifft Familien. So werden auch Großeltern von Scheidungen betroffen und in die Konflikte mit hineingezogen. Manche Oma und Opa haben im Gerichtsaal bei der Scheidung ihre Enkelkinder zum letzten Mal gesehen. (...) Diese schwammige Formulierung führt dazu, dass jährlich 150.000 ehelichen Enkelkindern der Kontakt zu den Großeltern verboten wird. sendbote.com Südwest-Presse Väter wehren sich Fr 09. Juli 2010 Vielen Vätern geht es ähnlich: Sie dürfen keinen Umgang mit ihrem Kind haben, weil die erziehungsberechtigte Mutter es nicht zulässt. Kommenden Mittwoch ist in Ehingen der Film "entsorgte Väter" zu sehen. swp.de Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften Vereinbarkeit von Vaterschaft und Beruf. Eine Analyse betrieblicher Hindernisse Fr 09. Juli 2010 Väter in Deutschland wollen ihre traditionelle Funktion als Brotverdiener der Familie zunehmend um Elemente engagierter Vaterschaft erweitern – ein Einstellungswandel, der sich auch im steigenden Beliebtheitsgrad des Elterngelds bei Männern niederschlägt. Gleichwohl herrscht in den meisten Familien – nicht immer freiwillig – eine traditionelle Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit. Im vornehmlich vom Beruf geprägten Alltag von Vätern kommt den Arbeitgeber/ innen eine besondere Bedeutung zu. Allerdings können auch Unternehmen, die als familienfreundlich gelten, die Vereinbarkeitsdilemmata von Vätern oft nicht oder nur unbefriedigend lösen. Aus Angst vor einem „Karriereknick“ nehmen die meisten Männer keine familienbewussten Angebote in Anspruch. Dabei erweist sich die antizipierte Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes häufig als unbegründet. Vielmehr sind es Befürchtungen informeller Natur, wie der Verlust von Zuständigkeiten oder eine Außenseiterposition im Kollegenkreis, die auf Väter abschreckend wirken. Arbeitsklima, Betriebsklima und Unternehmenskultur werden als Handlungsfelder einer familienbewusste Personalpolitik oft unterschätzt, dabei sind sie ausschlaggebend für die tatsächliche Familienfreundlichkeit eines Betriebs. Werte und Verhaltenskodices, die auf diesen Ebenen verankert sind, wie jederzeitige Verfügbarkeit, körperliche Anwesenheit am Arbeitsplatz sowie „traditionelle“ Vorstellungen von Männlichkeit, können so dominant sein, dass sie die eigentlich vorhandenen familienfreundlichen Angebote untergraben bzw. außer Kraft setzen. und Download Beck blog Das ausgesetzte Kind und sein Vater Fr 09. Juli 2010 Mutter und Vater des Kindes hatten nur eine kurzzeitige Beziehung. Die Mutter, die drei weitere Kinder hat, verheimlichte ihre Schwangerschaft. Nach der Geburt setzte sie das Kind aus, indem sie in einen anderen Stadtteil fuhr und das Kind dort vor die Tür eines Wohnhauses legte. Nachdem das Kind aufgefunden wurde, wurde es vom Jugendamt in Obhut genommen und in eine Pflegefamilie gegeben. Mutter und Vater des Kindes wurden erst später ermittelt. Die Mutter wurde zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Der Mutter, die das Kind zunächst zur Adoption freigegeben hatte, ist als alleiniger Inhaberin des Sorgerechts das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen und dem Jugendamt als Pfleger übertragen worden. Zwischen Vater und Kind finden in wechselndem Umfang begleitete Umgangskontakte statt. Der Vater beantragt, ihm das Sorgerecht zu übertragen. Das Familiengericht hat den Antrag zurückgewiesen. Das OLG Köln hat die Beschwerde des Vaters als unzulässig (!) verworfen. Sein Elternrecht aus Art. 6 II GG allein genüge nicht für eine Beschwerdebefugnis. blog.beck.de Pressemitteilung BMFSFJ Neue Internetseite "Väter in Balance" online Fr 09. Juli 2010 Zur Initiierung und Durchführung väterfreundlicher Maßnahmen in Betrieben wurde die Internetseite "Väter in Balance" gestaltet, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Diese bietet praktische Hilfestellungen zur Umsetzung väterfreundlicher Maßnahmen in Unternehmen sowie familien- und väternaher Dienstleistungen im sozialen und erzieherischen Bereich. unter bmfsfj.de zum Portal "Väter in Balance" ÖSTERREICH "Club 2" zur Väterrechtsdebatte Do 08. Juli 2010 Das Semifinale war bereits geschlagen, da brachten sich im "Club 2" die Diskutanten zum Geschlechterduell in Stellung. Väterrechtler Michael Achleitner und Douglas Wolfsperger (Regisseur von "Der entsorgte Vater") trafen auf Richterin Doris Täubel-Weinreich, Scheidungsanwältin Helene Klaar und Maria Rösselhumer vom Verein Autonome Frauenhäuser; als Unparteiische fungierte Corinna Milborn. Monika Pinterits von der Kinderanwaltschaft übernahm die Linienrichterin, die Grenzüberschreitungen zuungunsten der Kinder überwachte. derstandard.at Welt Online Ich bin kein Superman Schwedischer Minister wirft hin, weil ihm der Streit mit seiner Ex-Frau die letzten Nerven raubt Do 08. Juli 2010 Es war ein Auftritt, der in der Politik nicht gerade oft vorkommt. Mit Tränen in den Augen verkündete der schwedische Arbeitsmarktminister Sven Otto Littorin seinen Rücktritt. Begründung: Er könne einfach nicht mehr. Der zwei Jahre währende Streit mit seiner Ex-Frau um das Sorgerecht seiner drei Kinder setze ihm so zu, dass er diese Doppelbelastung nicht mehr aushalte. welt.de sowie Financial Times: Die Schmerzgrenze des Ressortchefs, NZZ-Online: Ministerrücktritt mit Tränen in Schweden und Kurier: Schwedens Minister resigniert vor Presse Pressemitteilung ISUV Reform der Mehrwertsteuer Richtlinie Kinder- und Familienfreundlichkeit Mi 07. Juli 2010 Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) begrüßt die Absicht der Bundesregierung die Mehrwertsteuer zu reformieren. Leitlinie der Reform sollte unbedingt Kinder- und Familienfreundlichkeit sein. Schließlich belasten indirekte Steuern Familien mit Kindern am meisten. Der Verband schlägt eine einheitliche Mehrwertsteuer auf alle Produkte, die direkt von Kindern konsumiert werden, von 7 Prozent vor. Der Blick über die Grenzen zeigt, dass im europäischen Ausland Konsumgüter für Kinder teilweise gar nicht oder reduziert besteuert werden. „Eine reduzierte Mehrwertsteuer ist ein ganz wichtiger Baustein für den Abbau von Kinderarmut. Insbesondere für geschiedene Eltern mit Kindern ist ein reduzierter Mehrwertsteuersatz eine echte Erleichterung“, stellt der ISUV-Vorsitzende Josef Linsler fest. Männernetzwerk und Fach AG Jungen und junge Männer Dresden 2010 Jungen als Opfer von Gewalt Fachtag zu Opferperspektiven von Jungen Mi 07. Juli 2010 Die Dresdner Facharbeitsgemeinschaft Jungen und jungen Männer arbeitet seit Dezember 2009 an dem Thema „Jungen als Opfer von Gewalt". Dabei ist uns klar geworden, dass Gewalt, und damit auch Opfererfahrungen, bei allen Jungen, mit denen wir arbeiten, zu 100% Thema ist oder war. Da die Jungen, mit denen wir arbeiten alle sozialen Schichten repräsentieren, wird diese Größenordnung auch bei den von sozialer Arbeit nicht adressierten Jungen ähnlich sein. IHK Nordschwarzwald Übertragung des Sorgerechts auf den Vater bei einem nichtehelichen Kind Di 06. Juli 2010 Wird der allein sorgeberechtigten Mutter eines nichtehelichen Kindes das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen, so kann der Vater des Kindes, insoweit die Übertragung des Sorgerechts auf sich beantragen und ist gegen eine ablehnende Entscheidung des Familiengerichts auch beschwerdeberechtigt. nordschwarzwald.ihk24.de Pressemitteilung BMFSFJ Bundesfamilienministerin Kristina Schröder im Interview mit der Welt Mo 05. Juli 2010 Kristina Schröder spricht im Interview mit der Welt über Zeitpolitik als Familienpolitik, eine mögliche Frauenquote in Unternehmen und mögliche Änderungen beim Elterngeld. RP-Online "Unternehmen schrecklich fantasielos" Familienfeindliche Arbeitszeiten Mo 05. Juli 2010 Familienministerin Kristina Schröder (CDU) fordert flexiblere Teilzeitangebote für Eltern. Viele Väter und Mütter würden gerne mehr als 20 oder weniger als 40 Wochenstunden arbeiten. "Aber da sind etliche Unternehmen noch immer schrecklich fantasielos und bieten nur 20- oder 40-Stunden-Modelle an." rp-online.de ÖSTERREICH Scheidungskinder im Spannungsfeld In der Debatte um eine gemeinsame Obsorge stehen Scheidungskinder im Spannungsfeld zwischen Wunsch und Wirklichkeit Mo 05. Juli 2010 Justizminsterin Bandion-Ortner fordert eine automatische gemeinsame Obsorge beider Elternteile nach einer Scheidung. Eine gemeinsame Elternschaft trotz Konflikten und Trennung ist wünschenswert, haben doch Kinder das Recht auf eine kontinuierliche Beziehung zu beiden Elternteilen. Die gemeinsame Verantwortung von Vater und Mutter für die Kinder rückt dadurch ins Blickfeld. Eine diesbezügliche Gesetzesänderung ist zu begrüßen. Nicht vergessen werden darf jedoch, dass in schwierigen Trennungssituationen flankierende Maßnahmen finanziert werden müssen. So ist die Finanzierung in den beiden vom Vorarlberger Kinderdorf betriebenen Besuchscafés aufgrund der neuen Richtlinien mehr denn je ungesichert. kinderdorf.cc Pressemitteilung BMFSFJ Bundesfamilienministerin Kristina Schröder beauftragt Sachverständigenkommission für Achten Familienbericht Mo 05. Juli 2010 Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder hat heute in Berlin eine Sachverständigenkommission mit der Erstellung des Achten Familienberichts beauftragt. Die acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erstellen bis Sommer 2011 den Bericht, der unter der Überschrift "Zeit für Verantwortung in der Familie" steht. Er soll Gestaltungsmöglichkeiten für eine gesellschaftliche Zeitpolitik entwickeln, die es Familien besser ermöglichen soll, auch unter veränderten gesellschaftlichen Verhältnissen Verantwortung füreinander zu übernehmen. ZDF-Mediathek Gemobbte Väter Sa 03. Juli 2010 Väter, die eine berufliche Auszeit nehmen, um sich um ihre Kinder zu kümmern, sind keine Seltenheit mehr: Was Vater und Kind freut, scheint so mancher Chef nicht gerade gerne zu sehen. Anschauen auf ZDF-Mediathek Europäischer Gerichtshof Rückgabe eines widerrechtlich in einen anderen Mitgliedstaat verbrachten Kindes Az.: C 211/10 PPU Fr 02. Juli 2010 Der EuGH erläutert in seinem Urteil einige Vorschriften in Bezug auf die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen, mit denen die Rückgabe eines widerrechtlich in einen anderen Mitgliedstaat verbrachten Kindes angeordnet wird. lexisnexis.de siehe auch kostenlose-urteile.de LIECHTENSTEIN Rechtsberatung für Männer Do 01. Juli 2010 (...) Der Verein für Männerfragen bietet die Plattform einer unentgeltlichen Rechtsberatung für Männer an und zwar jeden zweiten Donnerstagabend im Monat. Die Rechtsanwälte Dr. Patrick Roth und Dr. Peter Mayer stehen in Zusammenhang mit rechtlichen Fragen (z.B. zu Ehescheidung und -trennung) in Einzelberatung zur Verfügung. Die Richtzeit für das kostenlose Rechtsberatungsgespräch liegt in der Grössenordnung einer halben Stunde. Für eine Terminvereinbarung bitten wir um Kontaktaufnahme unter nachstehender Adresse. volksblatt.li Pressemitteilung Deutscher Familienverband Nur ein Familienfestigungsprogramm sichert die Zukunft Do 01. Juli 2010 Mit Blick auf die heftige politische Debatte über die Sparpolitik der Bundesregierung warnt der Deutsche Familienverband davor, beim Kurieren am Symptom die Zukunft aus dem Blick zu verlieren: „Deutschland schleudert in riesigen Schritten auf eine demographische Katastrophe zu, gegen die die Währungskrise ein lauer Sommerwind ist. Wer in einer solch dramatischen Situation über Einzelposten im Sparpaket streitet, der verhält sich wie jemand, der nach frischer Farbe für den Gartenzaun ruft, während vor seinen Augen das Haus abbrennt. Ich nehme die Kanzlerin beim Wort: Vorrang muss alles haben, was die Fundamente unserer Zukunft sichert. Deshalb brauchen wir ein Familienfestigungsprogramm weit dringender als einen Euro-Schutzschirm oder einen Bankenrettungsfonds – und wir müssen dafür mindestens so viel Geld in die Hand nehmen“, fordert der Präsident des Verbandes Dr. Albin Nees. ÖSTERREICH Mehr Rechte für Väter Als Scheidungsvater war der Gymnasiallehrer Wolfgang Siebenhandl jüngst zu einer Elternschafts-Diskussion ins Parlament geladen. Do 01. Juli 2010 Wolfgang Siebenhandl (36) aus Oberneuberg engagiert sich seit seiner Scheidung vor ein paar Jahren beim gemeinnützigen Verein "vaterverbot.at". Dieser kämpft für mehr Rechte für Väter wie ihn, die die Familienrichter gegen deren Willen aus dem Sorgerecht für deren Kinder entbunden haben. Siebenhandl selbst hat drei Töchter: Zwillinge im Alter von zehn Jahren und eine 12-jährige Tochter. Seine Kinder leben bei der geschiedenen Frau. Einmal im Monat kommen sie übers Wochenende aus Niederösterreich zu ihm auf Besuch. kleinezeitung.at ZDF.reporter unterwegs Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei Für Männer in der Praxis nicht immer einfach Do 01. Juli 2010 Vor einigen Jahren habe ich von vielen Freunden gehört: "Als Mann musst du nach der Scheidung finanziell extrem bluten. Du zahlst und zahlst und zahlst. Der Unterhalt für die eigenen Kinder - das ist ja absolut in Ordnung. Aber warum soll ich meiner Ex auch sechs Jahre nach der Trennung noch Unterhalt zahlen, obwohl die Kinder schon in die Grundschule gehen, aber Madame sich außerstande sieht, auch nur ein bisschen Geld zu verdienen und zumindest halbtags arbeiten zu gehen?" reporter.zdf.de Pressemitteilung Stifterverband ehrt Deutschlands ersten Väterbeauftragten Die Hochschulperle des Monats Juli 2010 geht an die Charité nach Berlin Do 01. Juli 2010 Der Stifterverband verleiht seine „Hochschulperle“ für den Monat Juli an die Charité in Berlin, die einen Väterbeauftragten hat – eine bundesweit bisher einzigartige Einrichtung. Jakob Hein ist seit Anfang 2009 Ansprechpartner für alle männlichen Mitarbeiter, die erwägen, zur Betreuung ihres Kindes in Elternzeit zu gehen. Bei ihm können sie sich über rechtliche und vertragliche Rahmenbedingungen informieren, aber auch moralische Unterstützung für die Durchsetzung ihres Vorhabens bekommen. Eifel-Zeitung Amtswechsel am Amtsgericht Cochem Mi 30. Juni 2010 „Frau Darscheid zeichnet sich durch ihre hohe Kompetenz und berufliche Erfahrung, darüber hinaus durch ihr Einfühlungsvermögen und ihre empathische Haltung Menschen gegenüber, aus. Mit großem Engagement hat sie sich um alles gekümmert, was mit Schlichtung und Streitentscheidung durch Mediation zusammenhängt. Sie war dabei, wenn es darum ging, die Cochemer Praxis zu stärken und zu unterstützen“, betonte Justizminister Bamberger bei der Einführung von Maya Darscheid als neue Direktorin des Amtsgerichts in Cochem. eifelzeitung.de ÖSTERREICH Emanzipation der Männer Weg vom Machoimage: "Wollen keinen Geschlechterkampf" Mi 30. Juni 2010 Vom geschiedenen Vater, dem das Besuchsrecht seiner Kinder verweigert werde, bis zur "Zweitfrau", deren Partner sich eine neue Ehe nicht leisten könne, weil er für die alte Familie horrenden Unterhalt zahle: Fälle wie diese kennt man in der Abteilung 5 der Sektion 5 im Sozialministerium, besser bekannt unter dem Namen "Männerabteilung". diestandard.at Deutscher Bundestag Unterhaltsvorschuss als Leistung für Alleinerziehende Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der GRÜNEN Di 29. Juni 2010 Der Gesetzentwurf zur Anhebung der Altersgrenze von der Vollendung des 12. Lebensjahres auf die Vollendung des 14. Lebensjahres befindet sich in der Ressortabstimmung. Die weitere Abstimmung ist derzeit aufgrund der angespannten Haushaltslage ausgesetzt worden. Nach groben Schätzungen würde die Anhebung der Altersgrenze von der Vollendung des 12. Lebensjahres auf die Vollendung des 14. Lebensjahres Mehrausgaben für das Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) in Höhe von insgesamt 230 Mio. Euro für Bund und Länder zusammen verursachen. Verlässliche Daten sind aufgrund der naturgemäß fehlenden Erfassung der hinzukommenden anspruchsberechtigten Kinder nicht vorhanden. bundestag.de sowie weitere Dokumente ÖSTERREICH Hofer: Parlamentarische Enquete: Politisches Kleingeld vor Studienergebnissen Petition gemeinesame Obsorge aktueller denn je! Mo 28. Juni 2010 "Obwohl sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Enquete einige waren , dass es um das Kindeswohl geht und dass der Focus auf das Kind nach einer Scheidung bzw. Trennung gelegt werden müsse, wurden die Interessen des Kindes einmal mehr zwischen Frauenvertretern und politischen Interessen zerrieben", hält FPÖ-Vizeparteiobmann NAbg. Norbert Hofer enttäuscht fest. "Wenn es, wie alle beteuerten, um die Kinder geht, sollte man nicht immer von Väter- Anliegen und Frauenrechten, sonder von Eltern und Kindern sprechen." Hofer weiter: "Es ist schade, dass diese sehr wichtige Enquete, die immerhin tausende Österreicher und Österreicherinnen interessieren würde, weder im ORF live übertragen wurde, noch auf den parlamentsinternen Bildschirmen zu sehen war." fpoe.at Pressetext Schweiz Väter profitieren von Auszeit nach der Geburt Studie: Bezieher von Vaterschaftsurlaub leben länger Mo 28. Juni 2010 Väter, die nach der Geburt eines Kindes Auszeit von der Arbeit nehmen, leben länger als Väter, die durchgehend arbeiten. Zu diesem Schluss kommen Forscher vom Karolinska Institute im Journal "Social Science and Medicine" in einer großen Studie. Der Logik der Wissenschaftler zufolge machen Hilfestellungen für Männer, die ihnen ein Zuhausebleiben nach der Geburt eines Kindes ermöglichen, den derzeitigen Rückstand in Sachen Lebenserwartung gegenüber den Frauen wieder wett. pressetext.at siehe auch Schweiz-Magazin GfK-Umfrage Deutsche Väter wollen mehr Zeit mit ihren Kindern Gemeinsame Vater-Kind-Momente sind knapp - Kindersaftmarke Rotbäckchen plant Initiative für mehr "Papa-Zeit" Mo 28. Juni 2010 Rolle und Selbstverständnis des Vaters in Familie und Beruf haben sich stark verändert. Väter nehmen Elternzeit, fordern familienfreundlichere Arbeitszeiten und möchten ihre Kinder aufwachsen sehen. Doch wie viel Zeit verbringen Väter tatsächlich mit ihrem Nachwuchs? Im Auftrag der Kindersaftmarke Rotbäckchen ist die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) dieser Frage nachgegangen. Das Ergebnis: Die gemeinsame Vater-Kind-Zeit ist zu knapp. Mehr als 97% der deutschen Väter möchte mehr Zeit mit dem Nachwuchs verbringen. Hauptgrund für die fehlende Kinderzeit ist die Arbeit, sind sich 89% der "Familienoberhäupter" einig. Trennung oder Scheidung scheinen dagegen nicht Schuld zu sein, denn nur 4,6% der Väter gaben den Familienstand als Grund für die wenige Zeit mit ihren Kindern an. Sorgerechtsreform Seit 2003 keine Überprüfung umgesetzt Forschungsstudie des BMJ Mo 28. Juni 2010 Die im vergangenen Jahr in Auftrag gegebene Forschungsstudie zum Verhalten unverheirateter Eltern in der Sorgerechtsfrage wird voraussichtlich nicht erfolgreich beendet werden können. Dies ergibt sich aus einer Antwort von Staatssekretär Dr. Max Stadler MdB aus dem BMJ. Es gab bereits zuvor erfolglose Versuche, aussagefähige Fakten zusammenzutragen, obwohl das Bundesverfassungsgericht bereits 2003 die Bundesregierung dazu verpflichtet hat. DeWeZet.de Wenn Väter ihre Kinder nicht sehen dürfen Mo 28. Juni 2010 Als Frank Beissner (42) sich vor vier Jahren an den Verein „Väteraufbruch für Kinder“ wendete, war er bereits völlig verzweifelt. Für ihn sah es so aus, als müsste die Beziehung zu seiner damals gerade sechsjährigen Tochter für immer zerbrechen. Seine Frau, von der er sich getrennt hatte, verhinderte, dass er sein Kind sehen konnte. Und als es nach vielen Monaten endlich doch wieder zu einer Begegnung kam, standen Mutter und Tochter Hand in Hand vor der neuen Wohnung und das Kind sagte: „Papa, ich komme nicht mit! Ich bleibe hier!“ Dann fiel die Tür zu. dewezet.de ÖSTERREICH Kein "Besuchsrecht", sondern "Natürlichkeit" Obsorge-Enquete So 27. Juni 2010 Die Obsorge-Debatte darf, mehreren Debattierenden zufolge, kein Geschlechterkampf sein - "Gene" und "Natürlichkeit" spielten bei RednerInnen dennoch eine Rolle. diestandard.at UNISCENE Deutschlands Hochschulmagazin Männertage! Gleichstellung anders betrachtet So 27. Juni 2010 Zum ersten Mal finden vom 30. Juni bis zum 2. Juli 2010 Männertage an der Hamburger Uni statt. Dabei soll männlichen Studenten ein Forum geboten werden, um sich mit sich selbst und dem anderen Geschlecht auseinanderzusetzen, denn Rollenbilder ändern sich. (...) Am Freitag könnt ihr euch ab 10 Uhr einen Kurzvortrag zum Thema „Können Männer Opfer von Gewalt werden?“ anhören. Die Initiative „Väteraufbruch für Kinder e.V.“ berichtet außerdem über ihre spannenden Erfahrungen. uniscene.de ad-hoc-news.de Verein beklagt Benachteiligung von Vätern Sa 26. Juni 2010 Mit einer Demonstration in Berlin-Mitte protestiert der Verein «Väteraufbruch für Kinder» heute gegen die Benachteiligung von Männern bei der Erziehung ihrer Kinder. «Unverheiratete Männer werden derzeit diskriminiert und in ihrem Recht auf Familie verletzt», sagte Vereinssprecher Sonnenberger. Dies gehe aus einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hervor. ad-hoc-news.de Pressemitteilung ISUV Zweitfamilie – Leben unterm Selbstbehalt Sa 26. Juni 2010 Die neue Ausgabe der Zeitschrift des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV) befasst sich mit aktuellen Themen des Familienrechts und der Familienpolitik. Im Report 124 stehen zwei Themen im Mittelpunkt: Was hat sich für die Zweitfamilien durch die Reform des Unterhaltsrecht geändert sowie die neueste Rechtsprechung des BGH und der Oberlandesgerichte zum Unterhaltsrecht. Nürnberger Nachrichten Ein Zimmer für frischgebackene Väter Die Klinik an der Hallerwiese hat im Lauf der Jahre 20 Millionen Euro investiert Sa 26. Juni 2010 Fast jeder zweite Nürnberger wird in der Klinik Hallerwiese geboren. Jährlich erblicken dort rund 2.300 Kinder das Licht der Welt. Damit das weiterhin reibungslos klappt, wurde jahrelang gebaut. 20 Millionen Euro sind investiert worden. nn-online.de Pressemitteilung VAfK Väter demonstrierten in Berlin für gemeinsames Sorgerecht Sa 26. Juni 2010 Zusammen mit Teilnehmern aus ganz Deutschland hat der Väteraufbruch für Kinder e.V. am vergangenen Samstag in Berlin demonstriert. Unter dem Motto „Schluss mit Vätern zweiter Klasse“ forderten die Demonstrierenden, dass nicht miteinander verheiratete Eltern das Sorgerecht ab Geburt ihrer Kinder gemeinsam ausüben. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte vor einem halben Jahr geurteilt, dass die deutsche Regelung des Sorgerechts Väter ohne Trauschein diskriminiert und ihr Grundrecht auf Familie verletzt. Ein erster Reformentwurf wird im Herbst erwartet. B2B-Deutschland Väterinitiative kämpft für Gleichberechtigung beim Sorgerecht Der Elternteil, bei dem die Kinder wohnen, hat zu viel Macht Fr 25. Juni 2010 Väter aus ganz Deutschland wollen am Samstag in Berlin gegen die Benachteiligung von Vätern bei der Erziehung ihrer Kinder protestieren. Zu der vom Verein Väteraufbruch für Kinder organisierten Demonstration werden zwischen 300 und 500 Teilnehmer erwartet. «Der Elternteil, bei dem die Kinder wohnen, hat zu viel Macht», sagte Herbert Karl Mathé vom Verein Väteraufbruch am Freitag in Magdeburg im Gespräch mit der Nachrichtenagentur ddp. b2b-deutschland.de/sachsen-anhalt Willi wills wissen ... mit dem Fahrrad nach Berlin 6. Tag - ... strampeln voller Zuversicht Fr 25. Juni 2010 Keinen Wind im Gesicht, frische Luft und treue Begleiter. Heute bleibt ein herzliches Dankeschön an Burkhart und Tanja mit Tochter Annekatrin und natürlich auch an Eckard von Rosenberg, der seit Frankfurt kräftig mitstrampelt. Aber auch an alle, die diese Aktion unterstützt haben und nicht zuletzt an die Polizisten und die Städte, die unbürokratisch die Genehmigungen erteilten. Berlin ist nun greifbar nahe, sozusagen ein Katzensprung und fast geschafft, aber Willi mit seinem Team ist nicht geschafft, sie sind für die Abschlussdemo gut aufgestellt. Dafür wird ein eigens für ihn geschriebener Song sorgen. Und nun übergebe ich an Euch, liebe Leserinnen und Leser dieses Reisetagebuches. Ihr braucht nicht zu strampeln - einer für alle reicht nicht. Morgen zeigen wir Deutschland: Alle für ein gemeinsames Sorgerecht ohne "Wenn und Aber!" Kommt mit. Radiobeitrag anhören ÖSTERREICH Die Entrechtung von geschiedenen Vätern ist die Grundlage des Konfliktes Fr 25. Juni 2010 Der Linzer Familienrechtsexperte Günter Tews nahm gestern an der parlamentarischen Enquete zu den Themen Obsorge und Unterhalt teil. Dem Modell der „echten“ gemeinsamen Obsorge erteilt er eine Absage. Bei getrennt lebenden Paaren schwebt Justizministerin Claudia Bandion-Ortner das aus Deutschland bekannte Modell der verbindlichen gemeinsamen Obsorge über die Kinder vor. Der als „Vaterrechtler“ bekannte Jurist sagte im Vorfeld der Enquete, dass der Begriff der gemeinsamen Obsorge „irreführend“ sei. „Wenn ein Elternteil die gemeinsame Obsorge ohne Angabe von Gründen kündigen kann, ist die verbindliche gemeinsame Obsorge sinnlos“, sagt Tews. Seien die Ex-Partner heillos zerstritten, sei es schwierig, gemeinsame Entscheidungen für die Kinder zu treffen, sagt der Experte. „Sie müssen auch nichts gemeinsames machen. Sinnvoller sind für bestimmte Umstände, die die Kinder betreffen, gleiche Rechte festzulegen“, sagt Tews. nachrichten.at ÖSTERREICH Ohne weiteres in Richtung verpflichtende gemeinsame Obsorge Familienstaatssekretärin Marek unterstützt Bandion-Ortner in ihrer Forderung Fr 25. Juni 2010 Familienstaatssekretärin Christine Marek hat sich am Freitag für eine stärkere Inanspruchnahme der gemeinsamen Obsorge nach Scheidungen und mehr Väterbeteiligung ausgesprochen. Dabei könne es "ohne weiteres in Richtung verpflichtende gemeinsame Obsorge" gehen, meinte sie am Freitag. Allerdings gehe es um die "Frage, wie man es macht". Man müsse verschiedene Aspekte berücksichtigen, damit das Modell auch "in der Praxis gelebt werden kann". derstandard.at Radio Vatikan Gemeinsame Obsorge nach Scheidung Fr 25. Juni 2010 Für eine automatische gemeinsame Obsorge nach Scheidungen hat sich der Direktor des Instituts für Ehe und Familie (IEF) ausgesprochen. Unter dem Begriff Obsorge versteht man die Gesamtheit der Rechte und Pflichten von Eltern gegenüber ihren minderjährigen Kindern. Die gemeinsame Obsorge habe nicht nur positive Auswirkungen auf den Kontakt zum Kind, sondern auch auf die Eltern, betonte Günter Danhel am Donnerstag bei einer parlamentarischen Anhörung. Der Kontakt der Eltern und die gemeinsame Übernahme der Verantwortung könne de-eskalierend wirken, urteilte der Familienexperte. Er plädiert für eine automatische gemeinsame Obsorge nach Scheidungsfällen. Bislang ist eine so genannte „Obsorge beider Elternteile“ freiwillig. Rund die Hälfte der Eltern macht davon im Scheidungsfall bereits Gebrauch. Danhel sprach sich zudem für eine „spürbare Beschleunigung aller Obsorge- und Besuchsrechtsverfahren“ aus. Der IEF-Direktor fordert außerdem „flankierende Maßnahmen“ wie Inanspruchnahme eines „Trennungscoaches“ oder einer verpflichtenden Elternberatung. - Das IEF setzt sich für die Förderung von Ehe und Familie in Gesellschaft und Kirche ein. Die österreichische Bischofskonferenz gründete das Institut 1973. oecumene.radiovaticana.org Focus Online Menschenrechtsgerichtshof verurteilt deutsche Gerichte Fr 25. Juni 2010 Wegen vier unzumutbar langer Gerichtsverfahren wurde Deutschland vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zur Zahlung von 24.000 Euro Schadensersatz verurteilt. In einem der Fälle hatte ein Vater über neun Jahre vergeblich um Kontakt zu seiner Tochter gekämpft. Die Europäische Menschenrechtskonvention garantiert das Recht auf ein Verfahren „innerhalb angemessener Frist“. focus.de siehe auch Berliner Morgenpost: Umgangsrecht: Europäischer Gerichtshof rügt zu langes Verfahren ÖSTERREICH Im Mittelpunkt steht das Wohl des Kindes Parlamentarische Enquete zum Thema Obsorge und Unterhalt Fr 25. Juni 2010 "Im Mittelpunkt steht das Wohl des Kindes". Diese Prämisse wurde gleich zu Beginn der parlamentarischen Enquete, die sich mit den Problemfeldern Obsorge und Unterhalt beschäftigte, von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer ebenso außer Frage gestellt wie von Justizministerin Claudia Bandion-Ortner und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Während sich jedoch die Justizministerin für eine automatische gemeinsame Obsorge aussprach, weil diese deeskalierend wirke und die Kinder Anspruch auf beide Elternteile hätten, zeigte sich die Frauenministerin skeptisch gegenüber einer "Zwangsbeglückung", wie sie die verpflichtende gemeinsame Obsorge nannte. Sie trat eher dafür ein, bei einvernehmlichen Scheidungen die Besuchszeiten gleich mitzuregeln und bei strittigen Scheidungen eine verpflichtende Elternberatung vorzusehen. Einig war man sich darin, dass die Verfahren abgekürzt werden müssen. ots.at Hamelner Nachrichten "Väteraufbruch" bricht nach Berlin auf - auch aus dem Weserbergland reisen benachteiligte Väter zur Demo in die Bundeshauptstadt Zwischenstopps vor den Berliner Ministerien Fr 25. Juni 2010 In Berlin gehen jetzt die benachteiligten Väter auf die Straße um für ihre Rechte zu kämpfen – und die Rechte ihrer Kinder. An einer bundesweit organisierten Demonstration nehmen auch Mitglieder des „Väteraufbruchs“ aus dem Bereich Lippe-Weserbergland teil, wie der Sprecher der Kreisgruppe Jürgen Kreth den Weserbergland-Nachrichten.de mitgeteilt hat. weserbergland-nachrichten.de Willi wills wissen ... mit dem Fahrrad nach Berlin 5.Tag - Berlin, eine Zwischenstation Fr 25. Juni 2010 Nach 250 Tageskilometer kamen Will, Eckhart und die Begleitmannschafti nach Halle. Die Stimmung wird besser, je näher er an Berlin kommt. Berlin ist aber nicht das Ziel, sondern auch nur eine Zwischenstation. "Wir wollen etwas erreichen, Leute die was für uns tun können und die Gesetzesreform beschließen sollen auf uns aufmerksam werden." Die derzeitigen Erfahrungen mit dem Sorgerecht sind niederdrückend. Männer bräuchten eine vernünftige Aufklärung im Jugendamt, wenn sie ihre Vaterschaft anerkennen. Diese gibt es nur auf Nachfrage. Häufig erfahren sie hinterher, dass sie kein Sorgerecht haben. Der Klageweg schürt nur Streit, dieser wird noch durch eskalierende Anwälte und all die Provokationen gesteigert. "Eine Verweigerung der gemeinsamen Sorge ist nicht vertretbar, denn es ist absurd, dem Kind einen Elternteil zu verweigern. Es geht doch um das Kind und nicht um die Person, die das Kind hat", sagt Willi im Gespräch. Nun freut sich Willi auf Kleinmachnow, der letzten Station vor Berlin und alles ist für ihn eine Steigerung. Es bleibt zu hoffen, dass viele zur Jahresdemo kommen. Radiobeitrag anhören ad-hoc-news Väterinitiative kämpft für Gleichberechtigung beim Sorgerecht Fr 25. Juni 2010 Väter aus ganz Deutschland wollen am Samstag in Berlin gegen die Benachteiligung von Vätern bei der Erziehung ihrer Kinder protestieren. Zu der vom Verein Väteraufbruch für Kinder organisierten Demonstration werden zwischen 300 und 500 Teilnehmer erwartet. ad-hoc-news.de ÖSTERREICH: Parlamentarische Enquete "gemeinsamesSorgerecht" Fr 25. Juni 2010 Die meisten Eltern wollen nur das Beste für ihr Kind. Was allerdings „das Beste“ ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Ein Umdenken in Gesellschaft und Politik will die neu gegründete Privatinitiative „Kinder-Lobby“ der Grieskirchnerin Mag. Eveline Doll erreichen.Oft bedeutet in der heutigen Gesellschaft, ein Kind zu fördern, es möglichst früh zu möglichst vielen Veranstaltungen und Kursen anzumelden. Dann beschränkt sich die Rolle der Mutter dann nur mehr auf die einer „Transportunternehmerin“, die ihr Kind von der Musikschule zum Schwimmkurs und danach in den Englischkurs für Vorschulkinder transportiert. nachrichten.at Berliner Morgenpost Väter demonstrieren für gemeinsames Sorgerecht Fr 25. Juni 2010 Schluss mit Vätern zweiter Klasse - das fordert der Verein "Väteraufbruch für Kinder" in einer Demonstration, die morgen in Berlin stattfindet. Der Verband protestiert dagegen, dass unverheiratete Väter das gemeinsame Sorgerecht für ihre Kinder nur dann erhalten, wenn die Mütter zustimmen. morgenpost.de Willi wills wissen ... mit dem Fahrrad nach Berlin 4. Tag - wir werden überall von Betroffenen angesprochen Do 24. Juni 2010 Berlin rückt näher ins Blickfeld und die Radtour macht auch nachdenklich, können wir die Leute wirklich aufrütteln und werden wir uns in Berlin Gehör verschaffen? Wird unsere Botschaft dort überhaupt wahrgenommen? Die Nähe zu Berlin gibt aber auch Kraft in die Beine. Jeder Einzelne kann etwas verändern. Wir müssen Netzwerke bilden und viele Abgeordnete ansprechen. Wir ändern etwas, wenn wir es wirklich wollen. Die Kreisgruppe in Fulda war wieder sehr ermutigend, denn diese waren sehr motiviert und haben viele Flyer verteilt und mit Passanten gesprochen. Die Vereinmitglieder können viel zur Aufklärung der Situation tun, sie können sich für andere engagieren. Die Kraft für diese Aktion gibt mir meine Tochter und alle Kinder, die in so eine Trennungssituation kommen können. So lässt die Fahrt in den Osten an die friedlichen Montagsdemos erinnern, auch wir brauchen solche friedlichen Aktionen in der Öffentlichkeit, damit wir viele Leute gewinnen. Radiobeitrag anhören ÖSTERREICH Kampf dem Krieg ums Kind Obsorge: Sollen Eltern, die sich trennen, automatisch gemeinsam für ihre Kinder verantwortlich sein? Darüber streitet auch die Politik Do 24. Juni 2010 Nach dem dritten Kind ging Gerhard Dorners Frau wieder arbeiten. "Nach einiger Zeit erkannte sie, dass ich nicht ihr Lebenspartner bin, sie wollte sich scheiden lassen", erinnert sich der heute 39-Jährige. Sie rief bei der Polizei an und ließ ihren Noch-Ehemann wegweisen. Begründung: Sie habe Angst. "Es reicht leider, wenn eine Frau das sagt." Seiner sei genau das von Frauen-Beratungsstellen empfohlen worden. kurier.at ÖSTERREICH Unterhaltsvorschuss muss weiter entwickelt werden Parlamentarische Enquete über Obsorge und Unterhalt abgeschlossen Do 24. Juni 2010 Im letzten Block der Parlamentarischen Enquete zum Thema Obsorge und Unterhalt ging es um die Weiterentwicklung des Unterhaltsvorschussrechts. Zwar wurden die gesetzlichen Bestimmungen erst im vergangenen Jahr novelliert und die Auszahlung von Unterhaltsvorschuss beschleunigt, dennoch gibt es für viele Alleinerzieherinnen nach wie vor einen unbefriedigenden Zustand. Ist der Vater untergetaucht oder nicht in der Lage, Unterhalt zu zahlen, steht den Kindern auch weiter kein Unterhaltsvorschuss zu. ots.at ÖSTERREICH Gemeinsame Obsorge: FPÖ setzt sich abermals als die gestaltende Oppositionskraft durch Nach ÖVP schwenkt auch BZÖ auf die langjährige Forderung der FPÖ ein, eine gemeinsame Obsorge als Regelfall einzuführen Do 24. Juni 2010 Nach vielen freiheitlichen Anträgen und hartnäckiger Diskussion von Seiten freiheitlicher Abgeordneter sieht es für die Einführung eines modernen Obsorgerechts in Österreich gut aus. "Nachdem bereits in der UN-Kinderrechtskonvention der Grundsatz, dass beide Elternteile gemeinsam für die Erziehung und Entwicklung des Kindes verantwortlich sind, implementiert wurde, Deutschland die gemeinsame Obsorge als Regelfall bereits 1998 eingeführt hatte und auch die Schweiz eine vergleichbare Regelung demnächst beschließen wird, scheint auch Österreich die Zeichen der Zeit zu erkennen", so FPÖ-Justizsprecher NAbg. Peter Fichtenbauer. ots.at Lifeline Eltern beeinflussen die Geschlechterrollen ihrer Kinder Das Auftreten der Eltern in bestimmten Situationen hat einen maßgeblichen Einfluss darauf, welche geschlechtsspezifischen Verhaltensmuster die Kinder zeigen. Do 24. Juni 2010 Schon im Krabbelalter zeigen Jungen und Mädchen geschlechtsspezifische Unterschiede. Zu diesem Ergebnis kam jüngst eine Studie aus London. Während die Herzen der Mädchen beim Anblick von Puppen höherschlagen, interessieren sich Jungen eher für Autos. Die Forscher schlussfolgerten aus ihren Beobachtungen, dass geschlechtsspezifische Vorlieben zumindest teilweise in den Genen verankert sind. Eric Lindsey von der Penn State Berks in den Vereinigten Staaten und seine Kollegen haben nun festgestellt, dass das geschlechtsspezifische Verhalten der Kinder offenbar aber auch deutlich davon beeinflusst wird, wie sich Mutter und Vater in bestimmten Situationen ihnen gegenüber verhalten. Vor allem das gemeinsame Spiel scheint demnach Ausgangspunkt für die Ausbildung geschlechtsspezifischer Verhaltensmuster zu sein. lifeline.de ÖSTERREICH Die Wogen glätten Der Kampf ums Kind ist scheußlich, die gemeinsame Obsorge wirkt kalmierend. Do 24. Juni 2010 Wenn Eltern übers Geld, das Sexualleben oder die Schwiegermutter streiten, lassen sie sich scheiden. Und doch bleiben sie - Eltern. Also sollten sie sich auch (weiterhin) miteinander um die Kinder sorgen. Seit neun Jahren geht das auf Antrag und klappt gut, nun wird es Zeit für eine Dauerlösung: Die automatische gemeinsame Obsorge statt des vor Gericht erkämpften Sorgerechts von Vater oder Mutter würde Zündstoff aus dem Trennungskonflikt nehmen. kurier.at ÖSTERREICH Parlamentarische Enquete zum Thema Obsorge und Unterhalt Do 24. Juni 2010 Die Themen Obsorge und Unterhalt stehen heute im Mittelpunkt einer parlamentarischen Enquete. Unter dem Titel "Konflikten konstruktiv begegnen – Aktuelle Herausforderungen im Familienrecht" wollen die Abgeordneten gemeinsam mit ExpertInnen und den zuständigen Regierungsmitgliedern über neue Obsorgeregelungen für Scheidungskinder und uneheliche Kinder, die Weiterentwicklung des Unterhaltsvorschussrechts und Möglichkeiten zur Beschleunigung von Obsorge- und Besuchsverfahren sowie deeskalierende Maßnahmen in familienrechtlichen Verfahren diskutieren. Die Enquete beginnt um 9 Uhr und ist für MedienvertreterInnen und andere Interessierte nach Maßgabe freier Plätze zugänglich. parlament.gv.at Augsburger Allgemeine Frauen reichen öfter Scheidung ein Studie Mi 23. Juni 2010 In Männerkreisen herrschte schon immer dieser Verdacht: Wenn sich ein Paar scheiden lässt, ist meist die Frau die treibende Kraft. Wie sich jetzt herausstellt, ist dies ist nicht nur Stammtischgeschwätz, sondern mittlerweile wissenschaftlich von Forschern vom Europäischen Zentrum für Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim mittels einer internationalen Studie belegt. Übrigens: Männer warten eher ab, bevor ihre Unzufriedenheit in einer Beziehung zur Trennung wird. augsburger-allgemeine.de Apothekenmagazin “BABY und Familie” 6/2010 Mehr Männer für Jungs Was ein Therapeut gegen die zunehmenden psychischen Probleme der Jungen rät Mi 23. Juni 2010 Von nicht beschulbaren Jugendlichen sind neun von zehn männlich. Jungen führen die Statistik bei allen nach außen gerichteten Verhaltens-Auffälligkeiten an. Sie füllen die Ambulanzen der Psychiatrie und die Gefängnisse. Diese Fakten nennt Professor Dr. Frank Dammasch, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut aus Frankfurt am Main, im Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Seine Kritik: “Sie kommen schon als Kleine in eine Kultur, in der weibliche Eigenschaften stärker wiegen.” Konkret: In der Kita und oft auch zuhause fehlt das männliche Vorbild – Jungs können ihre natürlichen Anlagen, zu denen ein stärkerer Bewegungsdrang und die Lust an aggressiver Auseinandersetzung im Spiel gehöre, nicht ausbilden. Dammaschs Vorschlag: “Ladet regelmäßig junge Männer ein, die mit Jungen spielen. Führt Jungs-Tage ein, an denen die Kleinen nach Regeln kämpfen und boxen dürfen. Integriert viel mehr Männer in die Erziehung von Jungen.” Dies ist auch eine Herausforderung für die Väter, denn die sind heute zunehmend unsicher über ihr eigenes Rollenbild. Aber: “Die Identifikation mit Vätern, die stark und weich sein können, stärkt die Entwicklung einer reifen, männlichen Identität”, ermutigt Dammasch die Väter. Mehr über die Rolle des Vaters für die Erziehung unter http://www.baby-und-familie.de/vaeter-A060809COCHP029111.html. Willi wills wissen ... mit dem Fahrrad nach Berlin 3. Tag - ein besonderer Fan von Willi Mi 23. Juni 2010 Langsam formt sich eine Gemeinschaft, es kommt Routine in die alltäglichen Abläufe. 430 km sind schon geschafft Die Gespräche mit den Kreisgruppen vor Ort sind immer wieder eine Überraschung. Mit Polizeieskorte sind sie in die Innenstadt gefahren. Die Frankfurter haben sich für den Überraschungsbesuch herzlich bedankt. Burkarts Tochter wollte das ZDF-Team aus dem Wohnwagen werfen, weil dies ihr angestammter Platz ist. Von dort feuert sie durch die Scheibe Willi kräftig an. Die öffentliche Wahrnehmung ist ausnahmslos positiv. Betroffene erzählen Willi ihre Vätergeschichten und danken Willi für seine ermutigende Aktion. Willi ruft die Mitglieder des Vereins auf: "Wenn wir das schaffen, mit dem Fahrrad von Friedrichshafen nach Berlin zu kommen, dann schafft ihr das auch. Väter, zeigt denen da oben, was unsere Vorstellung zur Sorgerechtsregelung ist und was wir wollen. Einer alleine schafft das nicht. Wir müssen zeigen, dass nicht nur einer betroffen ist. Wir treffen uns in Berlin. Radiobeitrag anhören Kreis-Anzeiger Wenn die Kinder plötzlich weg sind Langenselbolderin hilft, „entführte“ Kinder zurückzuholen Mi 23. Juni 2010 Mitte der 90er Jahre war Christiane Hirts selbst davon betroffen. Seit mittlerweile über zehn Jahren gibt sie ihre Erfahrungen an Betroffene weiter - die Rede ist von Kindesentführung. Beim ersten Hinhören mag jemand, der mit dem Thema noch nie in Berührung gekommen ist, an spektakuläre Kriminalfälle denken. Dabei ist der Ursprung des Problems meist viel banalerer Natur: Zwei Menschen aus einer bi-nationalen Partnerschaft gehen getrennte Wege und einer von beiden nimmt den Nachwuchs einfach mit in sein Heimatland. kreis-anzeiger.de ÖSTERREICH Im Mittelpunkt steht das Kind Befürworter und Gegner einer automatischen gemeinsamen Obsorge nach Scheidung argumentieren ähnlich Mi 23. Juni 2010 Die automatische gemeinsame Obsorge wird weltweit immer beliebter. In Neuseeland wurde sie vor einigen Jahren eingeführt, Deutschland hat sie, in den skandinavischen Ländern gibt es die automatische gemeinsame Personensorge. wienerzeitung.at Weitere Positionen hierzu: SCHWEIZ Justizministerien der deutschsprachigen Länder Treffen in Feusisberg SZ Di 22. Juni 2010 (...) Ferner sprachen die Teilnehmenden auch über das gemeinsame Sorgerecht unverheirateter und geschiedener Eltern. Bundesrätin Widmer-Schlumpf orientierte darüber, dass in der Schweiz das gemeinsame Sorgerecht - unabhängig vom Zivilstand der Eltern - zur Regel werden soll. Das EJPD arbeitet gegenwärtig eine Botschaft zur entsprechenden Revision des Zivilgesetzbuches aus. news.admin.ch ÖSTERREICH Ohne Trauschein kaum Väterrechte Mütter erhalten Obsorge allein, Informationspflicht nur auf dem Papier Di 22. Juni 2010 Die derzeitigen Reparaturversuche der Justizministerin im Sorgerecht betreffen bisher nur Verheiratete respektive deren Scheidungswaisen. Bereits etwa 40 Prozent der rund 21.000 Kinder, die in Österreich jedes Jahr von einer Trennung der Eltern betroffen sind, entstammen aber unehelichen Beziehungen; Tendenz steigend. Und hier sind Väter wie Kinder, die weiter Kontakt zueinander wollen, fast ausschließlich auf das Wohlwollen der Mütter angewiesen. Weiterlsen auf wienerzeitung.at Mediathek Hessen Väter demonstrieren in Frankfurt für ihre Rechte Di 22. Juni 2010 In Deutschland wird knapp die Hälfte aller Ehen geschieden. Von der Trennung der Eltern sind jährlich mehr als 150.000 Kinder betroffen. Oft leiden auch die Väter, da sie ihre Kinder kaum noch sehen dürfen. Der Frankfurter Verein "Väteraufbruch für Kinder" kämpft für die Rechte der Papas. Heute Nachmittag hat es eine besondere Aktion in Frankfurt gegeben. Anhören auf mediathek-hessen.de Willi wills wissen ... mit dem Fahrrad nach Berlin 2. Tag - für die Zukunft unserer Kinder Mo 21. Juni 2010 Die ersten Erfahrungen mit seiner Demofahrt liegen hinter ihm. Am Ende des Tages wird gekocht und bei einem Hefeweizen klingt der anstrengende Tag aus. Geschlafen wird im mitfahrenden Wohnwagen. Dieser ist für Burkhart Tabel, Vorsitzender der Kreisgruppe Bodensee im Väteraufbruch, ein rollendes Büro. So können die Besuche bei den verschiedensten Kreisgruppen und die Medienkontakten koordiniert werden. Willi sagt zum Effekt seiner Fahrt: „Man wird auf uns aufmerksam. Egal wo wir sind, wir machen da schon richtig eine Welle.“ Deshalb lädt Willi alle Mitglieder des Vereins zum Mitmachen ein. Auch wenn der Nutzen nicht gleich unmittelbar zu spüren ist, es ist ein wichtiges Engagement für die Zukunft unserer Kinder. Radiobeitrag anhören ÖSTERREICH Obsorge: Experten pochen auf Kinderschutz Mo 21. Juni 2010 In der Debatte um eine gemeinsame Obsorge pochen Experten bei einer Fachtagung auf den Schutz von Opfern häuslicher Gewalt. Die Interventionsstelle gegen Gewalt fordert in dem Fall Obsorge- und Besuchsrechte automatisch auszusetzen. wien.orf.at Südkurier Willi Schöner strampelt für die Tochter Eine Demonstrations-Fahrradtour quer durch Deutschland gegendie aktuelle Sorgerechtspolitik getrennt lebender Eltern Mo 21. Juni 2010 Herzlich drückt Willi Schöner seine Tochter Anna zum Abschied an sich. Er ist dankbar dafür, wie er sagt. Denn dass er dies überhaupt darf, verdankt er der Unterstützung des Regionalen Verbandes „Verein Väteraufbruch für Kinder e.V.“ (VAfK). Sorgerechts-Ausschluss: Darauf will der ambitionierte Radrennfahrer aus Argenbühl nun mit seiner sechstägigen Langstrecken-Fahrt nach Berlin aufmerksam machen. Um 10 Uhr startete er am Sonntag von der Friedrichshafener Uferstraße aus. Ein Infostand des VAfK bildete vor der Freitreppe den organisatorischen Rahmen. suedkurier.de ÖSTERREICH: Knackpunkt gemeinsame Obsorge Die Parteienwünsche variieren – auch zwischen SPÖ und ÖVP So 20. Juni 2010 Bei der Enquete zum Thema Obsorge am Donnerstag werden auch die Parteien ihre Vorstellungen für ein moderneres Familienrecht präsentieren. „Die Presse“ bat die Parlamentsparteien bereits im Vorfeld, ihre Standpunkte offenzulegen: diepresse.com Willi wills wissen ... mit dem Fahrrad nach Berlin 1. Tag - Der Start So 20. Juni 2010 Willi Schöner will wissen, wie wird die Bundesjustizministerin nach dem Zauneggerurteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vom 03.12.09 zukünftig mit Vätern hier in Deutschland umgehen? Bekommen nun auch nichteheliche Väter das gemeinsame Sorgerecht ohne "Wenn und Aber"? Darum fährt er von heute an bis zur Berlin-Demo am 26.06. insgesamt 1150 km mit dem Fahrrad von Friedrichshafen bis Berlin. Es wird eine Etappenfahrt zu verschiedenen Kreisgruppen des Bundesvereins werden. Dort will er mit den Kreisgruppen an Infoständen erreichbar sein, um mit vielen Menschen über die rechtliche Situation der Väter in Deutschland zu sprechen. Willi sagt zur Änderung des Sorgerechtes: „Wir möchten eine vernünftige Lösung, dass von vornherein klar ist, dass ledige Väter ein gemeinsames Sorgerecht haben, wie die verheirateten.“ Seine Fahrt ist ein Dankeschön an den Verein, der ihn in seiner Not beraten hat. Also, Willi, dann ab nach Berlin und die "Kette immer rechts", damit wir dich dann beim Abschlussgespräch zur Demo kennenlernen. Radiobeitrag anhören viereggtext.blogspot.com Interview mit Katrin Hummel über die Hintergründe zu ihrem Buch "Die entsorgten Väter" So 20. Juni 2010 Etwa eine Million Väter sind betroffen: Sie können ihre Kinder nicht mehr sehen, weil die Ex-Partnerinnen den Kontakt verhindern. In "Entsorgte Väter - Der Kampf um die Kinder: Warum Männer weniger Recht bekommen" (Buchbesprechung folgt) verschafft Katrin Hummel diesen Vätern Gehör. Im Interview mit dem Lübbe Verlag erzählt die FAZ-Journalistin unter anderem von den emotionalen Gesprächen, die sie mit den Vätern geführt hat, welche Tricks die Mütter anwenden, um den Kontakt der Väter zu ihren Kindern zu verhindern und welche Chancen sie für entsorgte Väter in der Zukunft sieht. viereggtext.blogspot.com Bild Immer mehr Frauen misshandeln ihre Partner So 20. Juni 2010 Immer mehr Frauen werden gegen ihre Partner handgreiflich: Gab es im Jahr 2005 noch 336 weibliche Tatverdächtige, stieg ihre Zahl im Jahr 2009 auf 1038 an, wie Innenminister Heribert Rech (CDU) in einer Landtagsanfrage der FDP-Fraktion in Stuttgart nun mitteilte. bild.de Der Tagesspiegel Rechthaber gesucht Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bekommt einen neuen deutschen Richter. Drei Kandidaten stehen zur Wahl So 20. Juni 2010 Zwei Gerichte prägen das Schicksal der Grundrechte in Europa stark: Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe mit international beachteten Urteilen wie zum Lissabonvertrag, aber auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (EGMR). Hier wird ein verantwortungsvoller Job frei, für den in dieser Woche neues Personal gesucht wird. Die Parlamentarische Versammlung beim Europarat wählt neben einem Vertreter Maltas einen neuen deutschen Richter am EGMR. Die sechsjährige Amtszeit der Ex-Verfassungsrichterin Renate Jaeger endet im Dezember. tagesspiegel.de ÖSTERREICH: Obsorge: Mehr Betreuung, weniger Unterhalt So 20. Juni 2010 Kümmern sich beide Eltern nach der Scheidung um das Kind, kann das Folgen für die Alimente haben. Die Diskussion um die gemeinsame Obsorge sollte auch eine über die gemeinsame Betreuung sein. diepresse.com Stuttgarter Zeitung Mut zur Familiengründung Familienministerin Schröder im StZ-Interview So 20. Juni 2010 Stuttgart - 600 Millionen Euro muss das Familienministerium einsparen. Kristina Schröder (CDU) verteidigt im StZ-Interview das Elterngeld. stuttgarter-zeitung.de MANNdat MANNdat im Gespräch mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Goslar, Monika Dittmer Gleichstellungspolitik- Frauenpolitik und Männerpolitik? Sa 19. Juni 2010 Feminismus ist out und das altbekannte Denken in Kategorien des „Geschlechterkriegs“ passé. Es bedarf einer Geschlechterpolitik, die von gegenseitigem Respekt und von Dialogbereitschaft geprägt ist. Eine der modernen Gleichstellungsbeauftragten, die für diese Dialogbereitschaft steht und für die Probleme von Jungen und Männern ein offenes Ohr hat, ist Monika Dittmer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar und Leiterin einer Kindertagesstätte. In einem Interview mit Bruno Köhler stellte sich Frau Dittmer unseren Fragen. manndat.de Fuldaer Zeitung Willi fährt mit seinem Fahrrad zur Väterdemo nach Berlin Sa 19. Juni 2010 Am 20. Juni 2010 um 10:00 Uhr startete Willi Schöner mit anderen Trennungsvätern aus ganz Deutschland in Friedrichshafen (Baden-Württemberg), um mit dem Fahrrad in 6 Tagen nach Berlin (1150km) zu fahren. Willi Schöner ist ambitionierter Radrennfahrer und gleichzeitig als betroffener Vater Mitglied im Väteraufbruch für Kinder e. V. Die Fahrt endet am 26. Juni 2010 um 12:00 Uhr auf dem Berliner Alexanderplatz, zeitgleich mit dem Beginn der diesjährigen Eltern-Demo vom Väteraufbruch für Kinder e.V. Von hier an geht es mit vielen Vätern und Müttern aus ganz Deutschland weiter zum Bundesjustizministerium und zum Bundesfamilienministerium, um Willis Vorschläge für eine moderne Familienpolitik in Deutschland zu übergeben. fuldaer-nachrichten.de ÖSTERREICH: Bandion-Ortner fordert gemeinsame Obsorge Justizministerin Bandion-Ortner macht sich im Vorfeld der parlamentarischen Familien-Enquete für die gemeinsame Obsorge stark. Sa 19. Juni 2010 Mit deutlichen Worten hat sich Bundesministerin Claudia Bandion-Ortner am Samstag im Vorfeld der parlamentarischen Enquete zu familienrechtlichen Fragen zu Wort gemeldet. „Was mich stört ist, dass in der Frage der gemeinsamen Obsorge nach einer Scheidung immer von Zwang die Rede ist.“ Man müsse sich einmal die Mühe machen, das Thema aus Sicht des Kindes zu beurteilen: tt.com Quer.de CDU-Mann twittert gegen CSD und Homo-Eltern Sa 19. Juni 2010 Gegen den Geschäftsführer der CDU in Karlsruhe wurde eine Anzeige wegen Volksverhetzung gestellt. Er sieht in CSDs "Blödsinn" und in Homo-Eltern eine "aggressive Bedrohung". Für Martina Göbels war es am Schluss nicht mehr zu ertragen. Über die Facebook-Gruppe "Wahl 2010" hatte sie den jungen CDU-Geschäftsführer aus Karlsruhe, Andreas Reifsteck, kennengelernt und als Freund verlinkt. Doch die Einträge, die sie nun zu lesen bekam, schockierten sie. queer.de freshdads.com Väterdemo Berlin am 26. Juni 2010 Fr 18. Juni 2010 Unter dem Motto: Schluss mit Vätern 2. Klasse, gemeinsame Sorge für Mutter und Vater! findet am Samstag, den 26. Juni 2010, in Berlin die Väterdemo statt. Organisiert wird die Demonstration vom Väteraufbruch für Kinder in Berlin mit Teilnehmern aus ganz Deutschland. Sie fordern, dass künftig auch Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind, die elterliche Sorge für ihr Kind von Anfang an gemeinsam ausüben dürfen. freshdads.com Väterblog Mit Lust und Liebe Vater sein Do 17. Juni 2010 Gestalte die Rolle deines Lebens lautet der Untertitel von Ansgar Röhrbein in seinem Buch ‚Mit Lust und Liebe Vater sein‘. Das er dieses Prinzip auch bei der Gestaltung der knapp 200 Seiten zugrunde gelegt hat und (s)eine Fülle an Erfahrungen als Vater von drei Kindern und Therapeut ausbreitet, merkt man von der ersten Seite an. vaeter-und-karriere.de ÖSTERREICH: Jedes zehnte Opfer häuslicher Gewalt in Tirol ist männlich Auch Männer werden Opfer von häuslicher Gewalt. Vor allem psychische Gewalt spiele hier eine Rolle. Do 17. Juni 2010 Zehn Prozent der beim Tiroler Gewaltschutzzentrum registrierten Opfer von häuslicher Gewalt waren im vergangenen Jahr Männer. Insgesamt haben sich 2009 knapp 1200 Personen an die Opferschutzeinrichtung gewandt. Der Unterschied in der Gewalt gegenüber Männern liegt in der Schwere und Intensität, erklärte Angela Federspiel, Geschäftsführerin des Zentrums, am Rande einer Pressekonferenz am Donnerstag der APA. tt.com Frankfurter Rundschau Pilotprojekt in Frankfurt verlängert Do 17. Juni 2010 Mit dem Frankfurter Kooperationsmodell beschreitet die Großstadt am Main seit Oktober 2008 neue Wege, um hochstrittige Sorge- und Umgangsrechtsverfahren zu beschleunigen. Das auf ein Jahr begrenzte Pilotprojekt, in dem Jugend- und Sozialamt, Familiengericht Frankfurt und Caritas sowie Evangelischer Regionalverband zusammenarbeiten, ist inzwischen um weitere zwei Jahre verlängert und finanziell besser ausgestattet worden. 140.000 Euro steuert die Stadt zu dem wissenschaftlich von der Goethe Universität begleiteten Projekt bei, weil sie es trotz Anfangsschwierigkeiten als erfolgreich bewertet. fr-online.de siehe auch Kommentar: Näher zur Realität und Glücklich geschieden ÖSTERREICH: Familienrecht: Gemeinsame Obsorge nach Scheidung Bandion-Ortner wagt Vorstoß und geht auf Konfrontation mit der SPÖ. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer bezeichnete den Vorschlag sogar als „fatal“. Mi 16. Juni 2010 Nächste Woche findet im Parlament eine Enquete zum Besuchs- und Obsorgerecht statt. Bereits im Vorfeld zeigt sich, dass es bei diesem Thema Zündstoff genug gibt. Justizministerin Claudia Bandion-Ortner plädierte am Mittwoch dafür, dass es nach der Scheidung eine automatische gemeinsame Obsorge für beide Elternteile geben soll. „Dieser Ansatz könnte der richtige sein“ und stelle „eine ernsthafte Option dar“, meinte Bandion-Ortner. diepresse.com siehe auch Kurier: Wer kümmert sich nach Scheidung um Kind? sowie Claudia Bandion-Ortner für automatische gemeinsame Obsorge ÖSTERREICH: Automatische gemeinsame Obsorge "ernsthafte Option" Mi 16. Juni 2010 Justizministerin Bandion-Ortner will den Kampf ums Kind entschärfen. Das Sorgerecht soll nach der Scheidung automatisch bei beiden Elternteilen bleiben. Die SPÖ ist dagegen. diepresse.com Pressemitteilung ISUV Sparen und zukunftsfähig bleiben – wie geht das? Mi 16. Juni 2010 Zu den Sparvorschlägen der Bundesregierung stellt der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) fest, dass der Sparkurs der Bundesregierung gerade für Unterhaltszahler/Innen, aber auch für Unterhaltsberechtigte richtig ist. Eine Inflation würde die Unterhaltszahlungen ständig entwerten, ein ständiger Kampf um höheren Unterhalt wäre die Folge. Dies liegt weder im Interesse von Unterhaltspflichtigen noch im Interesse von Unterhaltsberechtigten. Der Verband fordert aber, dass nicht bei Kindern gespart werden darf. „Bildung, Ausbildung und Betreuung sind für uns tabu beim Sparen. Daher kritisieren wir auch die Kürzungen beim Elterngeld.“, stellt der ISUV-Vorsitzende Josef Linsler fest. Nach Auffassung des ISUV muss aus dem Blickwinkel der kommenden Generationen gespart werden. Des weiteren mahnt der Verband eine stärkere Berücksichtigung von Kindern im Steuerrecht sowie die Einhaltung des Lohnabstandsgebot an. Pressemitteilung VAfK-Frankfurt Willi fährt für Tochter Anna nach Berlin Fahrradcorso und Infostand Mi 16. Juni 2010 Station in Frankfurt macht der Rennradfahrer Willi Schöner am Dienstag, 22. Juni, um 18.30 Uhr auf seiner 1150 Kilometer langen Tour vom Bodensee zur Elterndemo in Berlin. Der Frankfurter Verein Väteraufbruch für Kinder (VAfK) empfängt ihn und seine Begleiter an einem Infostand auf der Konstablerwache. Er weist damit auf das Schicksal vieler Trennungsväter und ihrer Kinder hin. Liedermacher Michael Pfennig Unbequem - na und? 3. Tournee für Kinder- und Väterrechte durch Deutschland, Österreich und der Schweiz Di 15. Juni 2010 Missstände in Deutschlands Familien - und kein Ende? Auch ich stelle mich der Herausforderung, die Öffentlichkeit noch mehr als zuvor davon zu überzeugen, dass ausgeglichene Kinder auch ihre Väter brauchen. Politiker, Richter oder Mitarbeiter der Jugendämter kennen die Missstände in deutschen Familien sehr genau, doch wo bleiben die lang ersehnten Konsequenzen? Hoffen auf Einsicht reicht da nicht. Das Leitmotiv „Unbequem - na und?“ soll meine 3. Tournee, beginnend am Montag, d. 19. Juli 2010 diesmal prägen. , Termine und Hörproben bei michael-pfennig.de Studie: Väter fühlen sich vor allem als Ernährer Di 15. Juni 2010 75 Prozent der Väter sehen ihre Rolle vor allem als Ernährer, nicht Vater oder Ehemann. Dies ergab eine britische Studie an 2.500 arbeitenden Familienvätern. Die Männer wurden befragt, was sie innerhalb ihrer Familie als ihre Schlüsselaufgabe sahen. news.elitepartner.de Sozialgericht Duisburg zu Hartz IV-Leistungen ALG II: Bei Umgangsrecht größere Wohnung Di 15. Juni 2010 Bei regelmäßigen Besuchen der Kinder bei der Ausübung des Sorgerechts oder Umgangsrecht kann unter Umständen ALG II Beziehern eine größere Wohnung zugesprochen werden. gegen-hartz.de ÖSTERREICH: Scheidungskinder besser betreut Die Situation von Scheidungskindern hat sich in den letzten Jahren verbessert Di 15. Juni 2010 Die gemeinsame Obsorge beider Elternteile nach einer Scheidung hat laut dem am Montag präsentierten Familienbericht positive Auswirkungen auf die Beziehung der Eltern zu ihren Kindern sowie auch der Elternteile zueinander. Laut Studien wird die 2001 geschaffene Möglichkeit zur gemeinsamen Obsorge von 40 bis 54 Prozent der geschiedenen Paare vereinbart. Am 24. Juni findet zu diesem Thema eine parlamentarische Enquete statt. kleinezeitung.at Computerwissen.de Aktive Väter auf dem Vormarsch Mo 14. Juni 2010 Für viele Väter ist der Vatertag jedes Jahr gleich, immer gibt es Frühstück ans Bett und eine selbst bemalte Krawatte. Für die neue moderne Vätergeneration ist jeder Tag Vatertag – aber mit Wickeln, Fläschchen füttern und Karenzurlaub. Auf der Online-Väterplattform Freshdads tauschen sie sich aus und geben einander Ratschläge und Tipps, wie sie es noch besser machen können. Das Freshdads-Online-Magazin bietet einen Vater & Kind-Ratgeber, kompetente Rechtsberatung und Freizeitempfehlungen. Am laufenden Band gibt es Features zu originellen Spielzeugen und interessanten Events für Vater und Kind. Natürlich finden sich auch Gesundheits- und Fitnesstipps für die Väter, damit sie mit ihren Kids mithalten können. computerwissen.de ÖSTERREICH: Familienrichter für automatische gemeinsame Obsorge Mo 14. Juni 2010 Die Familienrichter wollen eine gesetzlich festgelegte gemeinsame Obsorge bei Scheidungskindern. Ob das Kind hauptsächlich bei Mutter oder Vater ist, soll nicht mehr vor Gericht festgelegt werden. diepresse.com siehe auch Krone: Geteilte Obsorge soll nach Scheidung die Regel werden ÖSTERREICH: diepressecom Schuld am Scheitern der Ehe nicht prüfen Mo 14. Juni 2010 Die jetzigen Scheidungskriege seien kontraproduktiv, meint die Vorsitzende der Familienrichter. Trennungskinder sollen keinen primären Aufenthaltsort mehr brauchen. diepresse.com SPANIEN: Über 100 Menschen demonstrierten heute in Las Palmas für gemeinsames Sorgerecht Mo 14. Juni 2010 Das gemeinsame Sorgerecht ist in Spanien immer noch nicht die Regel nach einer Trennung oder Scheidung der beiden Elternteile. Dafür machten sich heute über 100 Menschen bei einer Demonstration in Las Palmas de Gran Canaria stark. comprendes-grancanaria.de Die Zeit Der Vater muss zwischen Mutter und Sohn treten Männerrollen in der Familie Mo 14. Juni 2010 Eindimensionale Männerbilder gibt es nicht mehr. Der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann plädiert trotzdem dafür, die Differenz der Geschlechter nicht aufzuheben. zeit.de ÖSTERREICH: Pressekonferenz im Anschluss an den Familienrichtertag 2010 Mo 14. Juni 2010 Da derzeit nur mehr von Väterrechten und Frauenrechten die Rede ist, möchte die Richterschaft wieder den Fokus auf das Kind richten. Eine automatische gemeinsame Obsorge ohne Festlegung des Hauptaufenthaltsortes des Kindes (wie es derzeit zwingend notwendig ist) erscheint sinnvoll, wenn vor der Scheidung eine verpflichtende einmalige Elternberatung stattfindet. vaterverbot.at FAZ Der entsorgte Vater Mo 14. Juni 2010 Weil die Mutter nicht will, dass ihr Sohn seinen Vater sieht, wächst der Junge ohne ihn auf. Vielen Kindern in Deutschland geht es so. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sieht darin eine Diskriminierung lediger Väter. Die deutsche Justizministerien muss nun handeln. faz.net Pressemitteilung VAfK Schluss mit Vätern 2. Klasse, Gemeinsame Sorge für Mutter und Vater! Väterdemo am 26.6.10 in Berlin So 13. Juni 2010 Am Samstag, den 26. Juni 2010, demonstriert der Väteraufbruch für Kinder in Berlin mit Teilnehmern aus ganz Deutschland: Künftig sollen auch Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind, die elterliche Sorge für ihr Kind von Anfang an gemeinsam ausüben. Die Demonstration beginnt um 13:00 Uhr am Berliner Fernsehturm mit dem Eintreffen der Fahrrad-Protestfahrt vom Bodensee nach Berlin. Zwischenstopps sind am Bundesfamilien- und Bundesjustizministerium sowie eine Kreideaktion am Brandenburger Tor geplant. Die Abschlusskundgebung findet am Gendarmenmarkt statt und wird im Radio Live übertragen. Evangelischer Pressedienst Bundestagsvizepräsident Thierse betont Vorbildrolle der Väter So 13. Juni 2010 Der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse (SPD), hat dafür plädiert, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerade für Männer zu verbessern. Statt das Kindergeld zu erhöhen sollte die Politik mehr in Kindergärten und Schulen investieren, sagte Thierse am Wochenende in Hildesheim. Der Politiker warnte jedoch davor, dass manche Eltern ihre Kindern überforderten. In seinem Berliner Wahlkreis am Prenzlauer Berg erlebe er, wie Eltern der bürgerlichen Mittelschicht zu ehrgeizig und mit aller Macht das Potenzial der Kinder entfalten wollten. epd.de ÖSTERREICH: 12. Juni 2010 Demonstration für Väterrechte Bericht mit Video-Rückblick So 13. Juni 2010 Wie bereits im letzten Jahr findet auch dieses Jahr wieder eine Demonstration für mehr Väterrechte in Wien statt (Daddy´s Pride Parade 2010 Vienna) und zwar am 12. Juni 2010. Parallel zur Demonstration tagen die Familienrichter und werden am 14. Juni 2010 per Pressekonferenz ihre Tagungsergebnisse bekanntgeben. Nicht einmal zwei Wochen später wird das Thema Väterrechte im Parlament behandelt werden. Mit dieser Demonstration werden wir der Familienrechtsreform 2010 und der Familienrichtertagung den nötigen Nachdruck verleihen, es steht also viel auf dem Spiel. Väter, Mütter, Großeltern in diesem Land, Eure Teilnahme an dieser Demonstration war noch nie so wichtig wie jetzt. Deine Teilnahme wird vermutlich bei der Familienrechtsreform 2010 mit entscheiden. wien-konkret.at ÖSTERREICH: diepressecom Türkin kann kein Deutsch: Sie muss nicht arbeiten So 13. Juni 2010 Eine Türkin hätte wegen ihrer mangelnden Deutschkenntnisse am Arbeitsmarkt kaum Chancen - sie müsse daher keine Unterhaltszahlungen für ihre vier Kinder leisten, beschloss das Bezirksgericht Favoriten. diepresse.com Väterblog Über die Rolle der Väter während der Geburt So 13. Juni 2010 Dr. Michael Abou-Dakn beschreibt in einem kurzen Viedeobeitrag, wie wichtig die Aufgaben von Vätern während der Geburt sind und wie sie sich darauf vorbereiten sollten. Er ist Chefarzt der Klink für Gynäkologie und Geburtshilfe, St. Joseph Krankenhaus Berlin. vaeter-und-karriere.de ÖSTERREICH: Steiermark.orf.at Besuchsrecht: Haller fordert klare Normen So 13. Juni 2010 Der Soziologe Max Haller nimmt am Vatertag den Gesetzgeber in die Pflicht. Man müsse für klarere Normen sorgen, was das Besuchsrecht geschiedener Väter betrifft. Viele Väter würden zu wenig Zeit mit ihren Kindern verbringen. steiermark.orf.at ÖSTERREICH: Vater Staat frisst seine Kinder Die Geschichte der Väter beginnt lange vor dem Vatertag, nämlich in der griechischen Mythologie. Sie ist noch immer so kompliziert, wie sie war. Skepsis bleibt also angebracht. So 13. Juni 2010 Die Geschichte der Väter ist von Beginn an sehr kompliziert. Und jetzt, an ihrem Ende, zieht sie sich. Der Beginn liegt, wie so ziemlich alles, was uns zu zivilisierten Menschen gemacht hat, in der griechischen Mythologie. Das Ende, das sich nun seit mehr als 200 Jahren hinzieht, setzte mit der Französischen Revolution ein. Diese Revolution beschreibt der deutsche „Familienphilosoph“ Dieter Thomä (Interview S. 36/37) in seinem großartigen Buch „Väter. Eine moderne Heldengeschichte“ ziemlich schlüssig als Vatermord im großen Stil. diepresse.com ÖSTERREICH: Was ist ein guter Vater? So 13. Juni 2010 Wie Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, ihre Rolle als Vater sehen. Carina Kerschbaumer sprach mit Niki Lauda, Josef Pröll, Fritz Strobl - und einem Studenten. kleinezeitung.at ÖSTERREICH: Schenkt den Vätern die Hälfte der Karenz Grüne kritisieren Säumigkeit der Regierung bei Papamonat Sa 12. Juni 2010 Die Grüne Familiensprecherin Daniela Musiol nimmt den morgigen Vatertag zum Anlass der Regierung einen Geschenksvorschlag für Väter zu unterbreiten: "Schenkt den Vätern die Hälfte! Die Hälfte an Verantwortung, Beteiligung und Pflichtenübernahme", fordert Musiol von der Bundesregierung und erinnert damit an die im Regierungsübereinkommen festgehaltenen Vorhaben der Väterbeteiligung. "Die Regierung tut sich schwer, Maßnahmen in Richtung einer echten Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau umzusetzen", sagt Musiol und ergänzt: "Ich kann die Sprüche und Kampfesreden der RegierungspolitikerInnen nicht mehr hören, die in ihrer Analyse oft zutreffen, doch was Frauenministerin Heinisch-Hosek und Staatssekretärin Marek in solchen Reden zu erwähnen vergessen, dass sie die dafür zuständigen Regierungspolitikerinnen sind. Ich erwarte mir von dieser Regierung konkrete Maßnahmen zur Gleichberechtigung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dafür dürfen sie auch weiterhin Grüne Konzepte - wie das einkommensabhängige Kindergeld - zum Vorbild nehmen." ots.at Väteraufbruch Köln Lösungen gibt es Bericht von der Kölner Fachtagung Sa 12. Juni 2010 Über 300 Teilnehmer aus 45 Städten fanden am 09. Juni 2010 den Weg nach Köln zur Fachtagung des Väteraufbruch beim Landschaftsverband Rheinland. Sogar aus Rostock und Hamburg oder den Weiten des Ruhrgebiets, aus Hessen und Rheinland-Pfalz reisten interessierte Teilnehmer an. Dass rund 150 an Familienprozessen beteiligte Professionen (Jugendamtsmitarbeiter, Familienberater, Mediatoren, Gutachter, Rechtsanwälte und Richter) auf weitere 150 betroffene Aktivisten aus der Väterszene, Initiatoren der Großelterninitiativen und „Väter für Kinder“ Organisationen treffen, ist eine seltene, aber einzig sinnvolle Konstellation, um konstruktiv an das Tagungsthema heran zu gehen. diepresse.com Werde Papa – und schreibe darüber Spätberufene Väter verspüren besonders oft den Drang, der Welt ihre lebensverändernden Erfahrungen beim Windelwechseln schriftlich mitzuteilen Sa 12. Juni 2010 Männer sind einkommensstark. Auch dann, wenn sie Väter werden. Deshalb gibt es mittlerweile schicke Tragegurte für den Vater, Wickeltische für den Vater, Kochbücher für den Vater, Websites für den Vater. Und immer mehr Bücher für Väter – und von Vätern: Spielbücher, die den Dad als Gaukler, Zauberer und Pausenclown darstellen, Werke wie Hans-Werner Meyers „Durchs wilde Kindistan“, das sich in verschwörerisch-kumpelhaftem Ton an den Papa wendet, um ihn in die Geheimnisse der Vaterschaft einzuweihen. diepresse.com Kölner Stadtanzeiger Das Schlimmste ist die Entfremdung Sa 12. Juni 2010 Nachdem seine Lebensgefährtin ihn vor dreieinhalb Jahren verließ, darf ein Vater seine kleinen Kinder nicht mehr sehen. Nun versucht er auf dem Rechtsweg, wieder Kontakt zu seinen Töchtern zu bekommen. Er kann nur ahnen, wo sie sind. ksta.de „Das Kind lebt im Spannungsfeld seiner Eltern“, Interview mit Prof. Uwe Jopt ÖSTERREICH: Väter, die wie Mütter sind Männer sind in der Kinderbetreuung genauso gut wie Frauen. Sie machen es nur ein wenig anders. Sa 12. Juni 2010 Wer keine Mutter hat, findet keine Heimat, wer keinen Vater hat, findet kein Ziel", bringt der Berliner Kinderpsychiater und Psychoanalytiker Horst Petri die Wichtigkeit beider Elternteile auf den Punkt: "Auch wenn die Mutter für das Baby durch die besonders enge Verbindung in der Stillzeit zunächst noch wichtiger ist: Je älter das Kind wird, desto wichtiger wird der Vater. Mit der Pubertät erreicht seine Bedeutung ihren Höhepunkt", sagt der Salzburger Psychotherapeut und Buchautor Peter Ballnik. kurier.at ÖSTERREICH: Vatertag: 3.500 Alleinerzieher Fr 11. Juni 2010 Am Sonntag ist Vatertag. Dass Vater sein nicht immer ganz leicht ist, wissen vor allem rund 3.500 alleinerziehende Männer in Kärnten. Andere Männer müssen nach einer Trennung die Distanz zu den Kindern verkraften. kaernten.orf.at Pressemitteilung BMFSFJ Familienbewusste Personalpolitik in der Wirtschaftskrise: Rund 300 Arbeitgeber werden in Berlin mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet Umfrage unter auditierten Unternehmen und Institutionen zeigt: Familienbewusstsein gewinnt in der Wirtschaftskrise insbesondere für klein- und mittelständische Unternehmen an Bedeutung Fr 11. Juni 2010 Familienbewusste Personalpolitik hat in der deutschen Wirtschaft auch in der Finanzkrise Bestand. Vor allem klein- und mittelständische Unternehmen verdanken ihr eine höhere Mitarbeiterproduktivität und Fachkräftebindung. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage von berufundfamilie unter von ihr zertifizierten Arbeitgebern. Sie sehen Familienbewusstsein in der Wirtschaftskrise angesichts der demografischen Entwicklung und des bevorstehenden Fach- und Führungskräftemangels vor allem als eine Investition in die betriebliche Zukunft; eine Investition, deren positive betriebswirtschaftliche Effekte die Umsetzungskosten deutlich wettmachen. 294 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen haben in den zurückliegenden zwölf Monaten das audit berufundfamilie bzw. das audit familiengerechte hochschule der berufundfamilie gGmbH - einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung - durchgeführt. ÖSTERREICH: Väter und ihre Ängste wenn sie in Karenz gehen Fr 11. Juni 2010 Laut der aktuellen Studie von Prof. Dr. Erich Lehner (Universität Klagenfurt) wollen etwa zwei Drittel der Väter in Karenz gehen. Die Realität zeigt aber, dass zwischen Wunsch und Realität Welten liegen. Im April 2010 nutzten in Österreich knapp 5 Prozent der Männer das Kinderbetreuungsgeld (Statistik Austria). freshdads.com siehe auch diepresse.com Stern Elterngeld liegt im Schnitt bei 699 Euro Fr 11. Juni 2010 Väter und Mütter haben in den ersten drei Monaten dieses Jahres mehr staatliche Unterstützung bekommen als im Vorjahresquartal. Im Schnitt stieg der monatliche Anspruch auf das Elterngeld von 662 auf 699 Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. stern.de Märkische Allgemeine EHRENSACHE: Ein Papa mit Profil Bodo-Mike Behrens ist in der Kita seines Sohnes der Mann mit den zwei goldenen Händen Fr 11. Juni 2010 Pumuckl schwingt fleißig den Hammer auf dem farbenfroh gemalten Bild an der Hauswand. Hinter einem kleinen grünen Strauch schaut Kita-Leiterin Dolores Wandelt hervor. Nur im Profil lässt sich Bodo-Mike Behrens ablichten, während er seinen Sohn Julian auf dem Arm hält. Eigentlich müssten Pumuckl, der Kobold mit den roten Haaren, und Behrens, der Mann mit der Mütze, die Plätze tauschen. Schließlich hat sich der arbeitslose Vater mit seinem handwerklichen Geschick in der Kindertagesstätte „Brüderchen und Schwesterchen“ unentbehrlich gemacht. „Aber ich stehe nicht gern im Mittelpunkt“, sagt der 43-jährige Königs-Wusterhausener. Deshalb auch kein Foto für die Zeitung, höchstens im Profil. maerkischeallgemeine.de Pressemitteilung BMFSFJ Das Elterngeld ist ein Erfolgsmodell - deswegen bleibt seine Struktur unangetastet Zahlen zum Elterngeld bestätigen Politik des Bundesfamilienministeriums zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf Do 10. Juni 2010 "Das Elterngeld ist eine Erfolgsgeschichte", sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, anlässlich neuer Daten des Statistischen Bundesamtes zum Elterngeld. "Die Zahlen zeigen uns, dass es weitgehend von Müttern und Vätern genutzt wird, die arbeiten gehen. Damit erfüllt es seine Funktion als Einkommensersatz nach der Geburt eines Kindes. Und das bleibt auch so. Denn trotz aller Sparanstrengungen: Die grundlegende Struktur des Elterngeldes ändert sich nicht. Eltern können sich also darauf verlassen, dass es der Staat auch in Zukunft jungen Familien ermöglicht, Zeit mit dem Kind zu verbringen und die Aufgaben in der Familie und Erziehung partnerschaftlich aufzuteilen", so Kristina Schröder. SPANIEN-DEUTSCHLAND Mallorquiner: Gebt mir mein Kind zurück Do 10. Juni 2010 Seit neun Monaten wartet ein mallorquinischer Vater darauf, dass er seinen Sohn wiedersehen darf. Die Mutter, eine Deutsche, hat sich offenbar mit dem Kind an den Bodensee abgesetzt. Die deutschen Behörden konnten oder wollten bislang nicht helfen. comprendes-mallorca.de ÖSTERREICH: Vater zeigt Leiterin des Jugendamts in Meidling an Amtsmißbrauch Do 10. Juni 2010 Wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch hat ein Kindesvater Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien gegen die Leiterin des Meidlinger Jugendamts eingebracht. Er wirft der Sozialarbeiterin vor, durch "Falschaussagen" das körperliche Wohl seiner vierjährigen Tochter zu gefährden. Die MA 11 will die Ermittlungen abwarten. krone.at Väterblog Erwerbstätige Väter beziehen 1.114 Euro Elterngeld im Monat Do 10. Juni 2010 Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten Eltern, die den Elterngeldbezug im ersten Quartal 2010 beendeten, im bundesweiten Durchschnitt Anspruch auf 699 Euro Elterngeld für den ersten Bezugsmonat. Bei Vätern lag der Elterngeldanspruch durchschnittlich bei 967 Euro, Mütter hatten im Schnitt Anspruch auf 632 Euro. vaeter-und-karriere.de Märkische Allgemeine Elterngeld führt bei Einkommensstärkeren zu mehr Babys Do 10. Juni 2010 Das 2007 eingeführte Elterngeld hat einer Studie zufolge vor allem in einkommens- und bildungsstarken Familien für Zuwachs gesorgt. Das geht aus einer Studie von Forschern der Greifswalder Universität hervor. maerkischeallgemeine.de ÖSTERREICH: Widerstand gegen Väterrechtsbewegung Gegendemo zur "Daddy's Pride" Do 10. Juni 2010 Am Samstag wird die Plattform "Good Night, Daddy's Pride" "antifeministischen Aktivitäten" entgegentreten. Am Samstag ruft die Väterrechtsbewegung zur "Daddy's Pride" in Wien auf, die Plattform mit dem aussagekräftigen Namen "Good Night, Daddy's Pride" indes zur Gegenmobilisierung: "Die feministischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte müssen verteidigt und ausgeweitet werden - die Väterrechtsbewegung, die nun auch hierzulande versucht, ihre reaktionären Positionen an die Öffentlichkeit zu tragen, stellt eine Gefahr für sämtliche emanzipatorischen Bestrebungen dar", erläutert Angela David, Pressesprecherin der Plattform. diestandard.at ÖSTERREICH: Skandal Kinderheim aufgedeckt! 100.000 Euro pro Monat ohne Kontrolle aus öffentlicher Hand Di 08. Juni 2010 Die Zahl von Kindesabnahmen steigt in Österreich seit Jahren rasant an. Jüngsten Statistiken zu Folge verbringen über 12000 Minderjährige Jahr für Jahr nicht im Elternhaus. Ihre Versorgung sollen Heime, Wohngruppen, Kinderdörfer und Pflegefamilien sicherstellen. Immer öfter stehen die staatlichen Pflegestellen den häuslichen Verhältnissen nichts nach, oder weisen mitunter weitaus mehr Mängel auf, als bisher angenommen. xlarge.at Sexueller Mißbrauch Schuldig auf Verdacht - "Experten" und ihre Psychofallen! Kinder in der PSYCHO-Falle Di 08. Juni 2010 Skandal bei der Jagd auf Kinderschänder: Justiz und Jugendbehörden lassen es zu, daß dubiose „Experten“ Minderjährige zu Falschaussagen gegen Unschuldige verleiten. leonie-wichmann.blogspot.com Focus „Dann sage ich, du hast mich vergewaltigt“ Mo 07. Juni 2010 Hat Wetterguru Jörg Kachelmann seine Freundin zum Sex gezwungen? Oder ist er das Opfer eines perfiden Rachefeldzugs? Für Strafverteidiger Steffen Ufer ist die Sache klar. focus.de ÖSTERREICH: ORF Morgenjournal Scheidung: Auf Kosten der Kinder Neues Besuchsrecht und kürzere Verfahren Mo 07. Juni 2010 Nach einer Trennung werden Kinder oft zum Spielball ihrer Eltern. Die langen Gerichtsverfahren und österreichischen Gesetze könnte dabei eine Mitschuld treffen. Von der Sprecherin der österreichischen Familien-Richter kommen jetzt erste Vorschläge für ein neues Besuchsrecht und eine Verkürzung der Gerichtsverfahren: Zu lange Wartezeiten Schlichtungsstelle für Eltern Mindestbesuchsrecht per Gesetz "Halbe-Halbe" für Mutter und Vater oe1.orf.at siehe auch Die Presse: Besuchsrecht nicht direkt bei Gericht klären Pressemitteilung Familienbund der Katholiken Schwarzer Montag für Familien! Familienbund lehnt beschlossene Kürzungen beim Elterngeld strikt ab. Mo 07. Juni 2010 Der Familienbund der Katholiken hat die heute beschlossenen Kürzungen beim Elterngeld scharf zurückgewiesen. „Mit den Sparbeschlüssen hat die Bundesregierung den familienpolitischen Rückwärtsgang eingelegt. Die Kürzungen beim Elterngeld führen zu einem Vertrauensverlust bei jungen Familien und senden damit ein fatales Signal. Die Grundsätze einer nachhaltigen und verlässlichen Familienpolitik werden so über Bord geworfen“, sagte Elisabeth Bußmann, die Präsidentin des Familienbundes der Katholiken. Pressemitteilung BMFSFJ Eine moderne Familienpolitik sichert faire Chancen für Eltern und Kinder Bundesfamilienministerium leistet durch teilweise Modifizierung des Elterngeldes wichtigen Beitrag zur Konsolidierung des Bundeshaushalts Mo 07. Juni 2010 Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder begrüßt die Ergebnisse der Kabinettsklausur zum Bundeshaushalt 2011. "Als junge Abgeordnete habe ich immer die Konsolidierung des Bundeshaushalts gefordert, dazu stehe ich auch jetzt als jüngste Bundesministerin", sagt Kristina Schröder am Montag in Berlin. "Wir alle müssen sparen - auch Familien sind davon nicht ausgenommen. Aber wir müssen das intelligent machen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind die Familien das stabile Fundament unserer Gesellschaft!", so die Bundesfamilienministerin. Väterblog Die Vätermonate sind gerettet! Oder? Mo 07. Juni 2010 Die Meldungen am Wochenende klangen dramatisch: Der Höchstbetrag des Elterngeldes soll drastisch gesenkt werden. Bisher beträgt das Elterngeld 67 Prozent des wegfallenden Nettoeinkommens, maximal 1.800 Euro. Es soll zwar bei den 67 Prozent bleiben. Maximal wird aber künftig nur noch rund 1.200 Euro gezahlt. “Dadurch wird nicht nur die zukünftige Finanzierung des Elterngeldes gesichert, sondern vor allem auch die Unterstützung von Erwerbstätigen im unteren und mittleren Einkommensbereich gesichert”, lautet die Begründung in dem der Presse vorliegenden Eckpunktepapier zu den Sparplänen. vaeter-und-karriere.de ÖSTERREICH: Moderne Väter wünschen sich mehr Zeit für ihre Kinder Katholische Männerbewegung fordert anlässlich des Vatertages neue Modelle für Harmonisierung von Familienleben und Beruf Mo 07. Juni 2010 "Moderne Väter wünschen sich mehr Zeit für ihre Kinder", und Politik und Wirtschaft sollen Voraussetzungen schaffen, dass ihnen dies auch möglich ist: Das hat die Katholische Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) am Montag in einer Aussendung anlässlich des Vatertages am kommenden Sonntag, 13. Juni, gefordert. Wenn fast die Hälfte der Väter sich vorstellen kann, Elternkarenz in Anspruch zu nehmen, jedoch nur 2,3 Prozent dies tatsächlich tun, seien strukturelle Hindernisse in der Arbeitswelt offensichtlich, so KMBÖ-Vorsitzender Leopold Wimmer. kathweb.at Sächsische Zeitung So wirkt die Kürzung des Elterngeldes Mo 07. Juni 2010 Die Kürzung des Elterngeldes betrifft fast die Hälfte aller 800.000 Mütter und Väter, die aktuell Leistungen beziehen. Am härtesten sind Hartz-IV-Familien betroffen: Ihnen wird das Elterngeld ab 2011 ersatzlos gestrichen. Von diesem Zeitpunkt an soll die Familienleistung voll mit den Leistungen der Grundsicherung verrechnet werden - wie es beim Kindergeld schon der Fall ist. Nach Angaben des Bundesfamilienministeriums sind davon schätzungsweise 130.000 Langzeitarbeitslose betroffen; das sind aktuell rund 16 Prozent aller Elterngeldempfänger. sz-online.de Pressemitteilung Familienministerium NRW Hochschule entdeckt ihre Väter! In Düsseldorf startet das Gewinnerprojekt des Wettbewerbs "familie@unternehmen.NRW" Mo 07. Juni 2010 "Dass immer mehr Mütter arbeiten gehen, ist längst allgemein bekannt. Dass Väter nicht nur arbeiten, sondern auch Zeit für ihre Familie haben wollen, wird dagegen immer noch viel zu wenig beachtet", sagte Familienminister Minister Armin Laschet heute (07. Juni 2010) anlässlich des Starts des ersten Gewinnerprojektes "Väter im Fokus - VäterZeit" der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Wettbewerb familie@ unternehmen.NRW. In den letzten Jahren haben immer mehr Unternehmen und auch Hochschulen erkannt, dass mehr für Familien angeboten und getan werden muss. Dabei zeigt sich, dass Väter die gleichen Probleme haben, Familie und Beruf oder Studium zu vereinbaren wie Mütter", so Minister Laschet weiter. pressrelations.de ÖSTERREICH: Abstieg: Väter haben Angst vor der Karenz Mo 07. Juni 2010 Die meisten Väter wollen in Karenz gehen, tatsächlich tun es aber nur wenige. Sie fürchten einen Einkommensverlust und den Sturz von der Karriereleiter. diepresse.com Keine Sparlösung beim Sorgerecht! Demo am 26. Juni 2010 in Berlin So 6. Juni 2010 Aus nahezu allen größeren Kreisgruppen reisen Gruppen an. Teilnehmer, die eine günstige Anreisemöglichkeit suchen, nutzen bitte die Mitfahrbörse auf der Demo-Seite: www.berlindemo.vaeteraufbruch.de VAfK-Fachtagung in Köln Loyalitätskonflikt und PASyndrom erkennen, Entfremdung und Umgangsausschluss vermeiden, die Chancen der neuen Familiengesetze nutzen Mittwoch, 09. Juni 2010 um 17.30 bis 22.00 Uhr im Landschaftsverband Rheinland, Horion-Haus, Hermann-Pünder-Straße 1, 50679 Köln So 6. Juni 2010 Wenige Tage vor Beginn der Veranstaltung hier noch detaillierte Informationen zum Ablauf: AFP Männer-Vereine wollen Lobby-Dachverband bilden So 6. Juni 2010 Deutschlands Männer sollen künftig durch einen eigenen Lobby-Dachverband vertreten werden. Wie das Magazin "Focus" berichtet, soll der Verband, der vermutlich "Bundesforum Männer" heißen werde, Anfang November in Berlin gegründet werden - quasi als Gegenstück zum seit 1951 bestehenden Deutschen Frauenrat. Mit dem Bundesforum Männer soll erreicht werden, dass die Männer ihre Interessen in der Politik stärker durchsetzen. Österreich: ORF Mittagsjournal Heinisch-Hosek: "Black List" zu Einkommensbericht Offenlegung von Männer- und Frauengehältern So 6. Juni 2010 Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) erwägt, eine "Black List" von Unternehmen anzulegen und zu veröffentlichen, die der ab 2011 geplanten Offenlegung von Männer- und Frauengehältern nicht nachkommen. Die von ihr gewünschten Sanktionsmöglichkeiten seien "leider nicht auszuverhandeln" gewesen, sagte sie in der ORF-"Pressestunde". oe1.orf.at Väteraufbruch Stuttgart Brückentag in Stuttgart ein voller Erfolg Sa 5. Juni 2010 Wir waren 5 Stunden bei super Wetter in der Königstr., verteilten Flyer, blaue und weiße Luftballons sowie Wasserbomben (Brunnen mit Hahn nebendran) an Passanten. Es gab leider nur wenig Gespräche mit Interessierten. Toll war die Spontanaktion unseres Mitglieds Klaus Teller, der eine slack line aufbaute und einige Kinder und Erwachsene drüber balancieren liess. Ausbaufähig ... Frankfurter Rudnschau Immer mehr Eltern ohne Trauschein Studie Sa 5. Juni 2010 Ein uneheliches Kind hat eine alleinerziehende Mutter - diese Gleichung stimmt nach einer Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock nicht mehr. fr-online.de Europa Scheidung ohne Grenzen EU-Justizminister machen Weg für gemeinsame Regeln frei Sa 5. Juni 2010 Scheidungen über Landesgrenzen hinweg könnten künftig mit weniger Ungerechtigkeiten für die Partner und weniger bürokratischem Aufwand verbunden sein. Die EU-Justizminister erteilten nun 14 Staaten die Genehmigung, gemeinsame Regeln zur Vereinfachung einzuführen. Jetzt muss auch das Europaparlament diese „verstärkte Zusammenarbeit“ noch genehmigen, doch das gilt als Formsache. Der Rechtsausschuss der Abgeordneten stimmte schon zu. domradio.de siehe auch sueddeutsche.de, stuttgarter-zeitung.de und anwalt.de ÖSTERREICH: ots.at FPÖ-Hofer begrüßt Einlenken von ÖVP und Grünen bei gemeinsamer Obsorge Soll bei Scheidungen zum Regelfall werden - Kind hat Recht auf beide Eltern Sa 5. Juni 2010 Der stellvertretende FPÖ-Klubobmann NAbg. Norbert Hofer zeigt sich erfreut über das offensichtliche Einlenken von ÖVP und Grünen in der Frage der gemeinsamen Obsorge: "Die FPÖ verfolgt dieses Ziel seit Jahren. Bisher wurden im Nationalrat jedoch sämtliche Anträge abgelehnt - mit den Stimmen der Regierungsparteien und auch der Grünen", so Hofer. ots.at Südwest-Presse Neckar-Chronik Alleinerziehend und arbeitslos Vater verliert Job, weil es kein Betreuungs-Angebot für seine Tochter findet Sa 5. Juni 2010 Ein alleinerziehender Vater aus dem Horber Raum ist gekündigt worden, obwohl sein Arbeitgeber ihn gerne weiterbeschäftigen würde. Der Grund: Dem Vater fehlt eine Betreuungs-Möglichkeit für seine achtjährige Tochter. Eine solche zu finden, ist laut Jugendamt „sehr schwierig – auch wegen der Verhaltensauffälligkeiten des Kindes“. neckar-chronik.de Pressemitteilung BMFSFJ Kristina Schröder beruft Sachverständigenkommission für die Erstellung des 14. Kinder- und Jugendberichts Fr 4. Juni 2010 Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder hat heute im Namen der Bundesregierung zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beauftragt, den 14. Kinder- und Jugendbericht zu erstellen. Die Bundesregierung ist verpflichtet, Bundestag und Bundesrat in jeder Legislaturperiode einen Bericht über die Lage junger Menschen vorzulegen. "Es geht darum, ein aktuelles Lagebild über die Situation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu zeichnen", sagt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. "Deswegen soll der 14. Kinder- und Jugendbericht fokussiert werden auf die Bewertung der Kinder- und Jugendhilfe und ihren Beitrag zu einem gelingenden Aufwachsen junger Menschen in unserer Gesellschaft." Der Bericht wird Bundestag und Bundesrat zusammen mit der Stellungnahme der Bundesregierung Anfang 2013 vorgelegt. HNA Papa liest Geschichten vor B. Braun gibt Mitarbeitern firmenintern Literaturtipps für Kinder Fr 4. Juni 2010 Ab sofort bietet die B. Braun Melsungen AG ihren Beschäftigten ein ungewöhnliches Angebot: „Mein Papa liest vor!“. Im hauseigenen Intranet veröffentlicht der Medizintechnik- und Pharmahersteller ein Jahr lang jede Woche neue Vorlesegeschichten für Väter. hna.de SCHWEIZ Präventionfaktor Vater oft unterschätzt zum 4. Schweizer Vätertag am 6. Juni Fr 4. Juni 2010 Zum vierten Schweizer Vätertag am Sonntag stellen die Organisatoren Väter mit Migrationshintergrund ins Zentrum. Wie sie mitteilten, liegt bei diesen Vätern ein riesiges Potenzial brach, unter anderem zur Prävention von Jugendgewalt. bielertagblatt.ch, siehe auch nachrichten.ch ÖSTERREICH First Call for Children! Zur Notwendigkeit einer verfassungs- und völkerrechtskonformen Familienrechtsreform in Österreich Fr 4. Juni 2010 Österreich hat im Jahre 1992 das Übereinkommen über die Rechte des Kindes ratifiziert. (...). Während sich etwa die Bundesrepublik Deutschland aufgrund sehr kritischer Diskussionen anläßlich ihres Beitritts zur zitierten Konvention wenigstens zur Erklärung genötigt sah, sie werde „die Ratifizierung des Übereinkommens zum Anlaß nehmen (…), Reformen des innerstaatlichen Rechts in die Wege zu leiten“, um auch für nichteheliche Kinder sowie Kinder von dauernd getrennt lebenden oder geschiedenen Eltern „die Voraussetzungen für die Ausübung der elterlichen Sorge durch beide Eltern zu verbessern“, ließ das offizielle Österreich in Ermangelung einer vergleichbar intensiv geführten wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dieser Materie vorerst jedenfalls keinerlei konkreten Reformwillen in dieser Richtung erkennen. (...) vaeter-ohne-rechte.at Bild Stolz scheitert mit Vorstoß zu Unterhaltskürzung Fr 4. Juni 2010 Der Bundesrat hat einen Vorstoß von Landessozialministerin Monika Stolz (CDU) zur Kürzung von Unterhaltszahlungen abgelehnt. Die Länderkammer beschloss am Freitag, den Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende nicht einzuschränken. Der Staat schießt damit wie bisher den Unterhalt vor, wenn das unterhaltspflichtige Elternteil nicht zahlen kann und das erziehende Elternteil mit einem neuen Partner zusammenwohnt. bild.de ÖSTERREICH Demo in Wien für Väterrechte 12. Juni 2010 12:00-15:00 Fr 4. Juni 2010 Wir Väter wollen mehr Verantwortung für unsere Kinder übernehmen. Manche Mütter tun sich schwer, Verantwortung abzugeben. Umgekehrt wissen wir, dass manche Väter die Verantwortung ihren Kindern gegenüber vernachlässigen. Wir, aktive und verantwortungsbewusste Väter haben es satt, mit jenen ständig in einen Topf geworfen zu werden. Wir Väter finden es unerträglich, ständig in der Bittstellerposition sein zu müssen, ob und wie lange wir unsere Kinder sehen dürfen und wer bei den Besuchskontakten dabei sein darf. Mütter werden oft zu Gatekeepern. vaterverbot.at ÖSTERREICH: Krone.at 35 Jahre nach der Scheidung soll Mann Unterhalt zahlen 8.000-€-Forderung Fr 4. Juni 2010 Man schrieb den Juni 1975, als Karl H. geschieden wurde. Jahrzehntelang hatte er keinen Kontakt zu seiner Frau, da erreichte den 63-jährigen Wiener Pensionisten jetzt eine Nachricht, die er zunächst gar nicht glauben wollte: Er soll Unterhalt für seine geschiedene Gattin zahlen - und das 35 Jahre nach der Scheidung. Klingt völlig absurd, ist es skurrilerweise aber gar nicht. krone.at Pressemitteilung VAfK Elterngeld intelligent umbauen! Do 3. Juni 2010 Der Väteraufbruch für Kinder (VAfK) kritisiert die Pläne von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, das Elterngeld zu kürzen und insbesondere auf die Einführung des Teilelterngeldes zu verzichten. Der bundesweit größte Väterverein fordert eine Prioritätensetzung, die jungen Eltern mehr individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf schafft. Dafür muss das Teilelterngeld dringend eingeführt werden, selbst wenn für seine Finanzierung zusätzliche Kürzungen beim Elterngeld erforderlich sein sollten. ÖSTERREICH: diepresse.com Sorgerecht: Schlichten statt richten Do 3. Juni 2010 Die Grünen wollen, dass erst nach einer Mediation die Gerichte entscheiden dürfen. Die gemeinsame Obsorge bei unehelichen Kindern soll ausgebaut werden. 2009 wurden 40 Prozent der Kinder unehelich geboren. diepresse.com Buchvorstellung auf Buecher.de Helmuth Figdor: Scheidungskinder, Wege der Hilfe Do 3. Juni 2010 Der Autor stellt sich in diesem Buch die Frage: Wie kann den Kindern konkret geholfen werden, die Trennung ihrer Eltern zu bewältigen? Auf der Grundlage seiner langjährigen Erfahrungen als Psychoanalytiker, Kinderpsychotherapeut und Erziehungsberater beschreibt Figdor, wie die Eltern ihren Kindern bei dieser Aufgabe helfen können; wie die angesichts neuer Partner der Eltern auftretenden Probleme zu lösen sind; auf welche Weise es professionellen Helfern gelingt, die Eltern zu befähigen, ihren Kindern die notwendige Hilfe auch wirklich geben zu können; wie man erkennen kann, ob ein Kind darüber hinaus psychotherapeutischer Hilfe bedarf; und welche methodischen und technischen Gesichtspunkte in der Arbeit mit Kindern und/oder Eltern bedacht werden müssen. Das Buch wendet sich zwar in erster Linie an professionelle Helfer (Therapeuten, Erziehungsberater, Sozialarbeiter, Familienrichter usw.), kann jedoch auch für persönlich betroffene Eltern eine große Hilfe sein. buecher.de ÖSTERREICH: Kleine Zeitung Bandion-Ortner will gemeinsame Obsorge forcieren Justizministerin plant eine Informationskampagne bei Standesämtern und Jugendämtern Do 3. Juni 2010 Bereits vier von zehn Kindern werden in Österreich "unehelich" geboren - das gemeinsame Sorgerecht beider Eltern für die Sprösslinge ist aber immer noch ein Minderheitenprogramm. Die Regierung will das Modell der "gemeinsamen Obsorge" nun gezielt forcieren. Als ersten Schritt plant Justizministerin Bandion-Ortner eine Informationskampagne bei Standesämtern und Jugendämtern. kleinezeitung.at siehe auch kurier.at, tt.com und Bericht auf ORF ÖSTERREICH: DerStandard.at Ämter müssen Väter über Obsorgerecht informieren Do 3. Juni 2010 (...) Standesämter, Jugendämter und Gerichte sollen die Väter daher verpflichtend über ihre Möglichkeiten informieren. Das soll Dienstag im Ministerrat beschlossen werden. derstandard.at Pressemitteilung Deutscher Familienverband Nachhaltiges Sparkonzept gefordert: Deutscher Familienverband warnt vor Kürzungen im Familienhaushalt Mi 2. Juni 2010 Mit Blick auf die Kabinettsklausur am kommenden Wochenende warnt der Deutsche Familienverband vor kurzsichtigen und reflexartigen Sparbeschlüssen zulasten von Familien mit Kindern: „Noch nie seit 1946 wurden weniger Kinder geboren als 2009. Innerhalb weniger Jahrzehnte hat sich die Geburtenrate mehr als halbiert. Wir haben nicht nur eine Währungskrise, wir steuern auf eine wesentlich dramatischere Generationenkrise zu, auf ein demographisches Desaster. Schon jetzt versteckt sich die größte Verschuldung in den Generationenverträgen der Sozialversicherung. Wenn die Bundesregierung ausgerechnet bei den Familien sparen will, wenn sie dadurch die Bereitschaft zur Übernahme von Elternverantwortung weiter schwächt, dann ist die Zukunft unseres Landes mehr gefährdet, als durch alle Währungsprobleme“, so der Präsident des Verbandes Dr. Albin Nees auf einer Zusammenkunft des Verbandspräsidiums und der Landesvorsitzenden. Die Welt Deutschland, geteiltes Kinderland Mi 2. Juni 2010 Während die soziale Kluft zwischen den Familien größer wird, ist laut Bundesregierung das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern so gut wie nie. welt.de Die Tageszeitung Schröder will Papas bei Laune halten Sparmaßnahmen beim Elterngeld Mi 2. Juni 2010 Immer mehr gutverdienende Väter nehmen Elternzeit. Darum soll das Elterngeld zumindest im oberen Einkommensbereich nicht gekürzt werden. taz.de siehe auch die Welt: Familienministerin gibt Pläne für mehr Vätermonate auf Schwäbische Post Die Nase ganz vorn Miterfinder des Cochemer Modells kommt zum Fachtag in den Kreis Mi 2. Juni 2010 Elternkonsens Ostalb heißt in der Region das Familiengerichts-verfahren, das als Cochemer Modell 1992 in Rheinland-Pfalz erfunden wurde. Am Montag ist dazu ein Fachtag, bei dem auch der Cochemer Rechtsanwalt Bernhard Theisen als einer der Gründungsväter referiert. schwaebische-post.de siehe auch Bericht des Ostalbkreises Ratgeber Verbraucherzentrale NRW Eltern und Kinder bei Trennung und Scheidung – Infos zu Unterhalt, Umgangs- und Sorgerecht Di 1. Juni 2010 Bei Trennung und Scheidung stehen das Wohl der Kinder und die Stärkung des einvernehmlichen Handelns der Eltern inzwischen mehr im Mittelpunkt. Die veränderte Rechtslage ist Thema des Ratgebers „Eltern und Kinder bei Trennung und Scheidung“ der Verbraucherzentrale NRW. Auf rund 160 Seiten befasst sich das Buch mit den aktuellen Rahmenbedingungen zu Unterhalts-, Umgangs- und Sorgerecht. Im Vordergrund steht dabei die Frage, wie bei Differenzen der Eltern im Interesse der Kinder tragfähige Kompromisse gefunden werden können. Praxistipps, rechtlich wasserdichte Mustertexte für Vereinbarungen sowie die Erläuterung der einzelnen Rechtsmittel machen das Buch zum hilfreichen Begleiter in schwierigen Situationen. hier-luebeck.de Die Zeit Was ist heute ein guter Vater? Di 1. Juni 2010 Kindheit und Vaterschaft scheinen auf den ersten Blick ganz natürliche Dinge zu sein. Und doch ist es nicht so. Klar ist es technisch heute so simpel wie vor Tausenden Jahren, ein Kind zu zeugen. Aber so wie die Kindheit eine soziale Konstruktion ist, die sich erst vor ein paar Hundert Jahren durchgesetzt hat, ist auch die Vaterschaft eine Konstruktion, die einem ständigen Wandel unterliegt. Die heutigen Vorzeigeväter, die sich ihre Kinder mit bunten Tüchern vor den Bauch binden, hätten vor hundert Jahren manches werden können, aber mit Sicherheit nicht Vater. zeit.de Pressemitteilung BMFSFJ Familienleistungen fördern Wachstum und Stabilität Bundesfamilienministerin Kristina Schröder stellt den zweiten Familienreport in Berlin vor Di 1. Juni 2010 "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die Familie das stabile Fundament unserer Gesellschaft", betont Bundesfamilienministerin Kristina Schröder anlässlich der Präsentation des zweiten Familienreports am 1. Juni 2010 in Berlin. "Wir müssen gemeinsam alles dafür tun, dass dies auch so bleibt. Eine aktive, an den Bedürfnissen von Eltern und Kindern ausgerichtete Familienpolitik ist wichtiger denn je. Der Familienreport zeigt, wo in Krisenzeiten wichtige Kräfte schlummern - nämlich in den Familien selbst und in einer familienfreundlichen Arbeitswelt. Diese Potenziale können wir nur entfesseln, wenn wir den Familien faire Chancen eröffnen und Zeit für Verantwortung geben - sowohl für die Kindererziehung als auch für die Pflege von Angehörigen. Wir sind auf dem richtigen Weg und dürfen uns davon nicht abbringen lassen". Berliner Zeitung Sparzwang: Elterngeld wird gekürzt statt ausgebaut Di 1. Juni 2010 Das Elterngeld wird gekürzt statt ausgebaut. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) sagte am Dienstag in Berlin, angesichts der Haushaltslage man werde um „schmerzhafte“ Kürzungen nicht herumkommen. Auch die geplante Verdopplung der Vätermonate von zwei auf vier sowie das Teilelterngeld für teilzeitarbeitende Eltern sind vom Tisch. Beide Vorhaben blieben aber auf der Agenda, sagte Schröder bei der Vorstellung des diesjährigen Familienreports. bz-berlin.de Anwalt.de Umgangsverfahren in erster Instanz ohne PKH Entscheidung des BGH Di 1. Juni 2010 Der Bundesgerichtshof hatte am 18.02.2009 die Beschwerde eines Vaters zurückgewiesen, dem Prozesskostenhilfe in einem umgangsrechtlichen Verfahren versagt worden war. Das OLG hatte dem Rechtsmittel des Vaters nicht abgeholfen und ausgeführt, dass jedenfalls für den ersten Rechtszug in einfach gelagerten Umgangsverfahren die Beiordnung eines Rechtsanwalts nicht erforderlich ist. Zwar werde in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte vielfach die Auffassung vertreten, bei einer Entscheidung über das Umgangsrecht handele es sich im Allgemeinen um ein rechtlich und tatsächlich schwieriges Verfahren, das die Beiordnung eines Rechtsanwalts gebiete. anwalt.de Österreich: ShortNews Mann zeigt Beamtin des Jugendamtes wegen Benachteiligung an Di 1. Juni 2010 In einem Sorgerechtsstreit in Österreich soll die zuständige Beamtin es Jugendamtes zu Gunsten der Kindesmutter entschieden haben. Deshalb zeigte sie der Vater des Kindes nun wegen Benachteiligung an. shortnews.de Märkische Allgemeine Umgangsregelung: Geburtstage der Eltern berücksichtigen Di 1. Juni 2010 Eine frühzeitige Umgangsregelung nach einer Scheidung erleichtert es Kindern, sich auf die Wechsel einzustellen. Legen Vater und Mutter die Zeiten und die Dauer des Umgangs rechtzeitig fest, vermeide das außerdem Streit. (...) Dabei sollte auch vereinbart werden, dass das Kind am Geburtstag der Mutter und zum Muttertag zumindest für einige Stunden bei ihr ist, am Geburtstag des Vaters und am Vatertag bei ihm. maerkischeallgemeine.de Pressemitteilung ISUV Mehr Rechtsschutz bei überlangen Prozessen für Bürger? Gesetzentwurf für eine Entschädigungsregelung bei unangemessen langen Gerichtsverfahren Mo 31. Mai 2010 Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) kritisiert den besagten Entwurf, weil die vorgesehene Entschädigungsregelung allein kein wirksames Mittel gegen überlange Prozesse ist. Im Gesetzentwurf wird nicht einmal definiert, was ein unangemessen langes Gerichtsverfahren ist. „In Sorge und Umgangsverfahren geht es den betroffenen Eltern und Kindern darum, gemeinsame Elternschaft zu erhalten trotz Trennung und Scheidung, nicht um eine lächerliche Entschädigung.“, stellt der ISUV-Vorsitzende Josef Linsler fest. In der Praxis wird das Gesetz nicht mehr Rechtsschutz für den Bürger schaffen, wie es die Bundesjustizministerin ankündigt, es fehlen die konkreten Regelungen zur Beschleunigung eines Verfahrens. Die Zeit Verständnisvolle Scheidungskinder gibt es nicht Trennung der Eltern Mo 31. Mai 2010 Geschiedene Eltern zu haben, ist kein Stigma mehr. Die Angst davor ist aber sehr groß. Wie Kinder eine Trennung gut überstehen, beschreibt der Psychologe Claus Koch. zeit.de Nachrichten aus Österreich Elternorientierte Personalpolitik - Focus Väter Verbindung von Familie und Beruf ist Zukunftsfrage Mo 31. Mai 2010 Am Montag, 7. Juni, wird im St. Pöltner Regierungsviertel zwischen 10 und 12 Uhr eine Enquete zum Thema "Elternorientierte Personalpolitik - Focus Väter" abgehalten. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus der Öffentlichen Verwaltung sowie aus der Privatwirtschaft. ots.at Weser-Kurier Türkische Väter wollen raus aus der Nische Gruppe gegründet Mo 31. Mai 2010 Soll ja vorkommen, dass in deutschen Familien nach wie vor die Väter für die Arbeit und die Mütter für die Kinder zuständig sind, vor allem wenn es um das Thema 'Schule' geht. Ganz bestimmt aber gilt diese Gleichung für die meisten türkischen Familien, weiß Yüksel Güney zu berichten. Dabei komme gerade den Vätern in ihrer Vorbildfunktion bei der Erziehung der Kinder besondere Bedeutung zu. Höchste Zeit also, dass sich türkische Väter mehr für das Thema Schule interessieren, findet Güney. Und hat eine Vätergruppe gegründet. weser-kurier.de Die Tageszeitung Kinderbetreuung ist Spar-Tabu So 30. Mai 2010 Geht es nach Familienministerin Kristina Schröder (CDU) wird nicht beim Kita-Ausbau gespart, dafür am Betreuungsgeld. Das Bundeskabinett erarbeitet den Sparhaushalt. taz.de bundesweite Demo am 26. Juni in Berlin Schluss mit Vätern 2. Klasse Gemeinsame Sorge für beide Eltern So 30. Mai 2010 Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Deutschland am 3.12.2009 verurteilt: auch nichteheliche Väter sollten einen von der Zustimmung der Mutter unabhängigen Anspruch auf das gemeinsame Sorgerecht ab Geburt haben, da dies im Regelfall dem Kindeswohl entspricht. Daher ist die Bundesregierung nun gezwungen, eine gesetzliche Korrektur vorzunehmen. Die Gefahr besteht, dass wieder nur eine Minimallösung herauskommt. Damit bleibt Deutschland familienpolitisches Schlusslicht in Europa. Der Väteraufbruch fordert seit vielen Jahren das gemeinsame Sorgerecht für beide Eltern (soweit keine konkreten Gründe dagegen sprechen). Bitte unterstützen Sie unsere Forderung! Alle bisherigen Erfahrungen belegen, daß die gemeinsame elterliche Verantwortung für die Kinder die beste Lösung ist. Kinder haben keine Wahl, ob die Eltern vor der Geburt geheiratet haben. Es gibt aber keine Gründe, daß die Kinder nichtehelicher Eltern dadurch benachteiligt werden. Lust auf Vatersein! Lust auf Verantwortung! Gemeinsames Sorgerecht für Mütter und Väter! Weitere Infos Pressemitteilung VAfK-Leipzig Internationaler Kindertag ! – Heile Kinderwelt in Deutschland ? Ein besonders dicker Kuss zum Aufwachen, eine kleine Überraschung, Feiern im Kindergarten und der Schule – heute ist internationaler Kindertag So 30. Mai 2010 Der Kindertag geht zurück auf die Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder im August 1925, zu welcher 54 Vertreter verschiedener Staaten zusammenkamen und die Genfer Erklärung zum Schutze der Kinder verabschiedeten. Im Anschluss an die Konferenz führten viele Regierungen einen Kindertag ein. Das Datum des Kindertages variiert sehr stark zwischen verschiedenen Staaten. Über 30 Staaten übernahmen den 1. Juni als internationalen Kindertag. Während der Trennung Deutschlands fand der Kindertag in der DDR am 1. Juni und in der BRD am 20. September (Weltkindertag) statt. Seit der Deutschen Wiedervereinigung werden beide Tage festlich begangen. väterzeit.de Vaterverlust und Vatersehnsucht Interview mit Prof. Dr. Horst Petri So 30. Mai 2010 Nach einer Trennung verlieren Kinder oft den Kontakt zum Vater. Was das für die kindliche Seele bedeutet, wie sie das Trauma des Vaterverlustes verarbeiten können und wie ihnen der Vater helfen kann, erläutert der bekannte Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Horst Petri im Interview. vaeter-zeit.de Sendehinweis Mona Lisa am 30.5. um 18:00 Großeltern von Scheidungskindern Wenn die Enkel fehlen So 30. Mai 2010 Nach einer aktuellen Schätzung sind jedes Jahr 350.000 Kinder von Scheidung oder Trennung der Eltern betroffen. Schon nach einem Jahr hat nur noch die Hälfte der Kinder regelmäßigen Kontakt zu beiden Elternteilen. Die Verbindung zur anderen Seite, den dazugehörigen Verwandten, und insbesondere auch zu Oma und Opa, reißt ab. Dies ist oft der Beginn eines verzweifelten Bemühens der Großeltern, den Umgang mit den Kindern doch noch irgendwie erhalten zu können. und Ansehen auf monalisa.zdf.de Lifestyle Infos Elterngeld - Elterngeldgesetz Väter verschenken Geld Elterngeldgesetz. Das neue Elterngeld ist für Väter attraktiv, meint Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Sa 29. Mai 2010 Deshalb haben es bislang immerhin schon 37.000 Väter in Anspruch genommen. Das sind allerdings nur zehn Prozent der „Erzeuger“. Wenn die restlichen 90 Prozent nicht schnell nachziehen, verschenken sie bis zu 3.600 Euro. lifestyle-infos.bplaced.net Der Tagesspiegel Scheiden soll nicht mehr so wehtun Bisher gilt in Europa bei Scheidungen das nationale Recht. Jetzt wollen die EU-Staaten ihr Recht angleichen. Sa 29. Mai 2010 Sie ist selbst betroffen gewesen und hat sich deshalb immer besonders stark gemacht für neue Regeln. Als Evelyne Gebhardt ihren deutschen Partner heiratete, besaß sie nur den französischen Pass. Inzwischen hält sie auch den der Bundesrepublik in Händen, sonst hätte sie schließlich nicht Europaabgeordnete für die baden-württembergische SPD werden können. Und so war sie stets sensibilisiert dafür, welches Ungemach Partnern aus verschiedenen EU-Staaten drohen kann, wenn die Ehe einmal doch scheitern sollte. Dasselbe gilt für Paare aus einem Land, die aber in einem anderen wohnen. tagesspiegel.de siehe auch dnews.de ebenfalls auf Osnabrücker Zeitung BKK24 Trennung: Machen Sie Kinder nicht zu Opfern! Wenn Eltern sich trennen, bricht für Kinder oft eine Welt zusammen. Was können die Erwachsenen tun, damit die Kleinen nicht unnötig leiden? Sa 29. Mai 2010 Inzwischen wird in Deutschland jede dritte Ehe geschieden, in Großstädten wie Hamburg, München oder Berlin scheitern sogar 50 Prozent der Partnerschaften. Weil dem so ist, wächst jedes sechste bis siebte Kind bei nur einem Elternteil auf. Das Scheidungskinder einen schlechteren Start haben, ist ein Vorurteil. Wie gut sie später ihr eigenes Leben meistern, hängt zum großen Teil vom Verhalten der Eltern ab: bkk24.de Märkische Allgemeine Viola Fechner kämpft seit 2008 mit dem Jugendamt um ihr Kind – sie ist nicht die einzige SORGERECHT: Plötzlich ohne die Tochter Sa 29. Mai 2010 Frühlingssonne taucht die Mariendorfer Vorstadtgärten in zartes Grün. Auf den Grundstücken spielen Kinder. Die Hektik der Berliner City scheint weit entfernt. Im kleinen Einfamilienhaus von Viola Fechner ist der Frühstückstisch gedeckt. Doch die Idylle trügt. Seit zwei Jahren kämpft Viola Fechner um die Rückkehr ihrer Tochter in die Familie. Im April 2008 nahm das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg die damals 15-jährige Tochter von Viola Fechner in Obhut. Begründung: „Kindeswohlgefährdung“. „Erst nach 23 Monaten erhielt ich vollständige Akteneinsicht zu dem Fall“, so die alleinerziehende Mutter. Nur auf Druck ihrer Rechtsanwältin habe sie einen Meldebogen erhalten, auf dem von einem „häuslichen Spannungsfeld“ die Rede ist. Die Mutter von drei Kindern schreibt 31 Briefe ans Jugendamt und übergeordnete Behörden. Es half nichts. Mittlerweile wurde ihr das Sorgerecht für die Tochter entzogen. Viola Fechner sitzt in ihrer Wohnküche vor einem Berg von Ämterschreiben und Gerichtsbeschlüssen. maerkischeallgemeine.de Sächsische Zeitung Mann muss keine DNA-Probe zur Vaterschaft abgeben Urteil des OLG Karlsruhe Fr 28. Mai 2010 Ein Kind hat einen Anspruch darauf, zu klären, ob der rechtliche auch der leibliche Vater ist. Es hat aber keinen Anspruch, zu erfahren, ob ein bestimmter anderer Mann der Erzeuger sein könnte. Zu diesem Urteil kam das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe . sz-online.de n-tv Mutter muss neuen Job suchen Unterhaltszahlung gekürzt Fr 28. Mai 2010 Eine geschiedene Mutter soll ihre Arbeitszeit den Kindergartenzeiten anpassen oder sich notfalls einen neuen Arbeitsplatz suchen, um ihr Kind ausreichend betreuen zu können. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz hervor. Jedenfalls kann sie nach dem Richterspruch nicht erwarten, dass ihr Ex-Mann nachehelichen Unterhalt in voller Höhe weiterzahlen muss (Az.: 11 UF 532/09). n-tv.de Angebot des Referats für Männerarbeit im Kirchenkreis Unna Gemeinsam sind wir stark! Erlebnisfreizeiten für Väter und Söhne in der Pubertät Do 27. Mai 2010 Gerade in Trennungssituationen ist es nicht leicht aktive Vaterschaft zu gestalten. Und Kinder reagieren nicht selten mit der Entwicklung von Problemen auf Partnertrennung. Die Männerarbeit im Kirchenkreis Unna bietet ein halbjähriges Projekt für Väter und Jungen in der Pubertät an, das speziell für Väter und Jungen in schwierigen Lebenssituationen entwickelt wurde. Sie will mit diesem Projekt den Jungen Orientierung auf ihrem Weg zum Mann-Sein bieten, die Väter bei der Wahrnehmung ihrer Vater-Rolle unterstützen und beide miteinander in Kontakt bringen. Weitere Infos der Männerarbeit zur Veranstaltung news.at Der Kampf der Väter um das Besuchsrecht: "Gemeinsame Obsorge ist keine Lösung" Do 27. Mai 2010 Nach der Scheidung beginnt für viele Elternteile in Österreich der Kampf um das Sorgerrecht für ihre Kinder. Vor allem Väter fühlen sich häufig benachteiligt und fordern mehr Rechte. Für Justizministerin Claudia Bandion-Ortner heißt die Lösung gemeinsamen Obsorge. Sie will eine gesetzlich geregelte Obsorgepflicht durchsetzen. Doch sind damit wirklich alle Probleme beseitigt? NEWS.at hat mit Elisabeth Zimmert, Anwältin für Ehe- und Familienrecht, gesprochen und nachgefragt wie sinnvoll ein solches Modell wirklich ist. news.at Südkurier Heute gehört der Papa mir alleine! Zu einem Tag für Väter und Kinder lädt die Evangelische Erwachsenenbildung des Kirchenbezirks ein. Do 27. Mai 2010 Kürzlich trafen sich die Papas der Kindergartenkinder der Tagesstätte Fohlenweide zum "Vater-Kind-Tag". Knapp 50 Väter kamen mit ihren Kindern auf den Parkplatz beim Kleintierzuchtverein. Trotz großer dunkler Regenwolken hatte Petrus ein Einsehen und verschonte die erwartungsfrohen Väter, Kinder und Erzieherinnen. Man merkte den Vätern teilweise ihre Aufregung an und die Kinder freuten sich, dass sie heute, an diesem besonderen Tag, einmal den Spieß umdrehen und "bestimmen" dürfen. suedkurier.de ZDF auslandsjournal Väter ohne Rechte in Österreich Mi 26. Mai 2010 Als lediger Vater ist man in Österreich derzeit ein "juristischer Niemand". Über die hilflosen Väter berichtet ZDF-Reporterin Tonja Pölitz. Anschauen auf mediathek urbia.de Weniger Geld für geschiedene Mütter Das neue Unterhaltsrecht und seine Folgen Mi 26. Mai 2010 Nach einer Scheidung ist jeder Ehepartner wieder für sich selbst verantwortlich. Eine lebenslange Versorgung durch den Ex-Partner gibt es nicht mehr, auch Mütter bekommen nur noch eingeschränkt Unterhalt vom Ex. So sieht es das neue Unterhaltsrecht vor, das 2008 in Kraft getreten ist. Was die Neuregelung verändert hat, erfahren Sie hier. urbia.de Deutschlandradio Kultur im Interview mit Prof. Gerhard Amendt Das Manifest der grünen Männchen Ein Schluck aus der Ideologiepulle Di 25. Mai 2010 Die grünen Männer aus NRW verkünden in ihrem Manifest, dass sie nicht länger mehr Machos sein wollen, als die sie sich offenbar schuldgeplagt fühlen. Das hört sich rebellisch an, stellt sich aber als halbherzig heraus. Sie fordern Veränderungen, die Männern das Leben leichter machen, das ist eher neu, fast schon überraschend, allerdings wagen sie nicht auszusprechen, dass das weitreichende Folgen für Frauen nach sich ziehen wird. und Anhören auf dradio.de Siehe auch Bericht im Spiegel zum "Grünen Manifest" Focus Online Rätselhafte Wahlverwandtschaften Patchwork-Familien Di 25. Mai 2010 Meine, deine, unsere Kinder: Immer mehr Paare trennen sich, finden neue Partner und mischen ihre Familien bunt durcheinander. Patchwork ist millionenfacher Alltag – und wird vom Gesetzgeber dennoch stiefmütterlich behandelt. focus.de Buchvorstellung Harmonie, Streit oder das ganz normale Chaos der Liebe Chemnitzer Soziologen veröffentlichen Ergebnisse eines Forschungsprojektes zu Entwicklungsprozessen von Partnerschaften. Di 25. Mai 2010 Die Grundlage der Untersuchung war eine in den Jahren 2007 und 2008 durchgeführte Befragung Chemnitzer Bürger. Am 26. Mai 2010 übergab Projektleiter Prof. Dr. Johannes Kopp, Professor für empirische Sozialforschung an der TU Chemnitz, drei Exemplare des druckfrischen Buches an Bibliotheksdirektorin Elke Beer. Wie entwickeln sich Partnerschaften heute? Folgen sie Entwicklungspfaden und Verfestigungsmustern oder herrscht das ganz normale Chaos der Liebe, in dem sich Partner ihre Beziehung eigenwillig gestalten? Diese und ähnliche Fragen standen 2007 am Beginn eines Forschungsprojektes zu Entwicklungsprozessen von Partnerschaften am Institut für Soziologie der Technischen Universität Chemnitz, an dem mehr als 600 Paare aus der Region beteiligt waren. Dessen wichtigste Ergebnisse, die einen wichtigen ersten Schritt hin zu einem Verstehen partnerschaftlicher Verfestigung liefern, sind nun in Buchform erschienen. Hamburger Abendblatt Ministerin Schröder muss bei jungen Müttern und Vätern sparen Di 25. Mai 2010 Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) schließt Kürzungen beim Betreuungsgeld nicht aus. Sie werde alle Etatposten ihres Hauses außer dem Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige und dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz auf Einsparmöglichkeiten überprüfen, sagte sie. Der vorgesehene Kita-Ausbau sei „sakrosankt“, auch am Rechtsanspruch werde nicht gerüttelt, meinte sie. abendblatt.de Wiesenbote “Vater-Kind-Tag” in Gräfenberg Veranstaltungen des KJR Forchheim im Juni Mo 24. Mai 2010 Am 12. 6. 2010 bietet der KJR gleich drei Veranstaltungen an: Einen “Vater-Kind-Tag” in Gräfenberg, einen Fahrzeug-Technikkurs für Jugendliche in Langensendelbach und einen Natur-Erlebnistag für Kinder in der Umgebung von Muggendorf. weitere Infos Vorankündigung Demonstration für gemeinsames Sorgerecht Väter treffen sich zum 11. Mal am 26. Juni 2010 in Berlin So 23. Mai 2010 Zum 11. mal treffen sich Väter, Mütter und Großeltern aus dem gesamten Bundesgebiet zu einer Demonstration in Berlin. Sie fordern, daß in Deutschland endlich das gemeinsame Sorgerecht ab Vaterschaftsfeststellung gilt - auch für nicht miteinander verheiratete Eltern. Bisher ist dies nur mit Zustimmung der Mutter möglich. Deutschland ist neben Österreich und der Schweiz das Schlußlicht in Europa. fortlaufend aktualisierte Detailinfos zur Demo Die Welt Politiker fordern Mütterquote für mehr Kinder So 23. Mai 2010 Durch den Geburtenabsturz droht der Kollaps der Sozialsysteme. Doch ist dieser Zusammenbruch überhaupt noch aufzuhalten? Konservative Politiker wollen mit einer „demografischen Offensive" gegenhalten. Sie fordern eine Mütterquote, also eine Bevorzugung im Arbeitsleben. Ihre Devise: Neue Eltern braucht das Land. welt.de TU Dortmund Pflichtlektüre Brauchen wir noch eine Frauenbeauftragte? Sa 22. Mai 2010 Die TU Dortmund hat mit Martina Stackelbeck eine neue Gleichstellungsbeauftragte. Sie ist zuständig für Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern. Brauchen die Studentinnen in Zeiten von Emanzipation und “neuen Vätern” überhaupt noch die Unterstützung einer Frauenbeauftragten? pflichtlektuere.com Bild Kristina Schröder will 30-Stunden-Woche für Eltern Sa 22. Mai 2010 Familie und Beruf zu vereinbaren – das ist in Deutschland nach wie vor schwierig. Knackpunkte: Mangel an flexiblen Arbeitszeitmodellen und zu wenige Kita-Plätze. Nun wagt Familienministerin Kristina Schröder (32, CDU) einen neuen Vorstoß und plädiert für die Möglichkeit einer 30-Stunden-Woche für junge Eltern. bild.de Deutscher Bundestag, Kinderkommission "Vergiss-mein-nicht" Die Kinderkommission zum Internationalen Tag der vermissten Kinder am 25. Mai 2010 Fr 21. Mai 2010 Am 25. Mai 1979 verschwand im New Yorker Stadtteil Soho der damals sechsjährige Etan Patz spurlos. Ihm zum Gedenken wurde vier Jahre später der Internationale Tag der vermissten Kinder eingeführt, der seit nunmehr acht Jahren auch in Europa begangen wird. Etwa 50.000 Kinder verschwinden in Deutschland jedes Jahr. Die meisten laufen weg und kommen glücklicherweise schon nach kurzer Zeit wieder zurück. Doch 1.700 Kinder sind länger als ein Jahr vermisst. Die Gründe dafür sind vielfältig, Stress in der Schule wie Mobbing, Ärger zu Hause, Liebeskummer, aber auch Entführungen ins Ausland durch ein Elternteil. SWR Vielen Alleinerziehenden droht weniger Geld Fr 21. Mai 2010 Für viele Alleinerziehende könnte es bald weniger Geld geben. Einem Antrag aus Baden-Württemberg, der Alleinerziehende betrifft, die vom zweiten Elternteil keinen Unterhalt bekommen, schloss sich am Donnerstag der Finanzausschuss des Bundesrats an. swr.de Parlament Österreich Obsorge und Unterhalt werden Thema einer Parlamentarischen Enquete Fr 21. Mai 2010 Der Nationalrat plant eine parlamentarische Enquete zum Thema Obsorge und Unterhalt. Ein entsprechender gemeinsamer Antrag aller fünf Parlamentsparteien wurde vom Hauptausschuss einstimmig angenommen. Er sieht eine Diskussion in drei Themenkomplexen vor: Neben den Obsorgeregelungen für Scheidungskinder und uneheliche Kinder sowie der Weiterentwicklung des Unterhaltsvorschussrechts soll es auch um Möglichkeiten der Beschleunigung von Obsorge- und Besuchsverfahren und deeskalierende Maßnahmen in familienrechtlichen Verfahren gehen. Als Termin für die Enquete legten die Abgeordneten den 24. Juni fest, diese wird, nach Maßgabe freier Plätze, öffentlich zugänglich sein. ra-online GmbH OLG Koblenz zur Regelung elterlicher Sorge bei beabsichtigter Übersiedlung eines Elternteils ins Ausland Örtliche Freizügigkeit des einen Elternteils muss im Hinblick auf Kindeswohl hinter das Umgangsrecht des anderen Elternteils zurücktreten Fr 21. Mai 2010 Beantragt ein Elternteil das alleinige Sorgerecht, um mit dem gemeinsamen Kind ins Ausland (hier: Italien) überzusiedeln und wird hierdurch das Umgangsrecht des anderen Elternteils beeinträchtigt, müssen triftige Gründe für den Wegzug bestehen, die schwerer wiegen als das Umgangsrecht des Kindes und des anderen Elternteils. Das hat das Oberlandesgericht Koblenz entschieden. kostenlose-urteile.de Medienspiegel hierzu: rechtsindex.de aerztezeitung.de pfaelzischer-merkur.de rechtslupe.de beck.de kinder.de Wenn Mütter Kinder entziehen Eine Reportage über verlassene Väter Do 20. Mai 2010 (...) Viele Sprösslinge verbringen die Feiertage regelmäßig ohne ihren Papa. Mehr als 50% aller Scheidungskinder sehen bereits ein Jahr nach der Trennung ihren Vater nicht mehr. Teils, weil dieser den Kontakt ablehnt, aber auch weil die Mutter den Umgang der Kinder mit ihm unterbindet. Deshalb will der Verein Väteraufbruch für Kinder schon seit einigen Jahren an Heiligabend mit Mahnwachen auf die verlassenen Väter aufmerksam machen. kinder.de Neue Sendung Väterradio Väter und das gemeinsame Sorgerecht in Europa Bericht vom 3. Väterkongress in Karlsruhe Do 20. Mai 2010 Am 8. Mai hatte der Bundesverein "Väteraufbruch für Kinder" zahlreiche Väter aus Deutschland und Europa zum 3. deutschen Väterkongress eingeladen. Thema war die Diskriminierung nichtehelicher Väter und deren Kinder. Der Europäische Gerichtshof hatte am 03. Dezember Deutschland aufgefordert, diese Diskriminierung zu beenden. Ein Blick zu den Europäischen Nachbarn machte deutlich, dass es bereits jahrelange Erfahrungen zur Gleichstellung von Müttern und Vätern gibt, unabhängig von ihrem Familienstand. Annie Heintzelmann beschrieb die Rechtslage in Frankreich und die damit verbundene Praxis. Felix Schöbi berichtete über die Rechtslage und die laufende Gesetzgebung zur gemeinsamen elterlichen Sorge. Jan Piet de Man erinnerte an die Gesetzesreform in Belgien und berichtete über die Erfahrungen danach. Rainer Sonnenberger vom Bundesvorstand des Vereins "Väteraufbruch für Kinder" hatte neue Ideen für eine Kultivierung des Elternstreeites durch einen "Co-Obmann". Zahlreiche Väter aus Europa und Deutschland wurden auf diesem Kongress von Frank Balthasar interviewt. und Anhören auf Vaeterradio.de Pressemitteilung ISUV Kein Knausern bei Kindern! Do 20. Mai 2010 Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) kritisiert, dass ausgerechnet bei Bildung und Betreuung gespart werden soll. Der Verband lehnt eine Erhöhung der Mehrwertsteuer kategorisch ab, weil sie Familien mit Kindern besonders belastet. Der ISUV-Bundesvorsitzende Josef Linsler fordert: „Kein Knausern bei Kindern! Sie haben mit der Krise nichts zu tun, außer dass sie später die Schulden zahlen müssen. Zumindest sollte man Ihnen eine gute Ausbildung ermöglichen, so dass sie in der Lage sind den Schuldenberg abzutragen.“ Sparen bei Bildung und Betreuung sei ein Bumerang, der die Gesellschaft mittelfristig härter treffe als die gegenwärtige Finanzkrise. Wallstreet-Online Postnatale Depressionen bei Vätern oft übersehen Mi 19. Mai 2010 Viele frisch gebackene Väter leiden an postnatalen Depressionen, die meisten Fälle bleiben jedoch unentdeckt und unbehandelt. Einer von zehn Vätern könnte betroffen sein, warnen Wissenschaftler der Eastern Virginia Medical School http://www.evms.edu. Auch wenn diese Zahl geringer ist als bei den Müttern, ist sie doch höher als bisher wahrgenommen wird. Das Team um James Paulson und Sharnail Bazemore hat die medizinische Fachliteratur auf dieses Phänomen hin untersucht. Details der Studie wurden im Journal of the American Medical Association http://jama.ama-assn.org veröffentlicht. wallstreet-online.de Eifelzeitung Der Vatertag und seine Bedeutung Mi 19. Mai 2010 Wohl die meisten Männer, die alljährlich Christi Himmelfahrt als „Vatertag“ begehen, sind sich kaum bewusst, was sie da eigentlich feiern und wie aus einem hohen kirchlichen Feiertag ein weltlicher Brauch entstand. eifelzeitung.de Väter Blog Wenn Mütter Väterblogs lesen würden Mi 19. Mai 2010 … und Väter Mütterblogs, könnte das zum besseren gegenseitigen Verständnis führen! Zu diesem Ergebnis kommt Maja Roedenbeck. Sie hat sich im Auftrag von urbia.de die aktuelle Mütter-Blogger-Szene angesehen. vaeter-und-karriere.de Trierischer Volksfreund Nach zwei Papamonaten kommt ... meist nichts Mi 19. Mai 2010 Neue Väter hat das Land. Rund ein Fünftel aller Anträge auf Elternzeit stellen inzwischen Männer. Doch was kommt nach den zwei Papamonaten? In einer Podiumsdiskussion haben Experten verschiedene Lösungsmöglichkeiten vorgestellt. Die Gesprächsrunde wurde organisiert von Angelika Winter, der Frauenbeauftragten der Stadt Trier. volksfreund.de ARD - Hier ab vier Vater kämpft seit fünf Jahren um Sorgerecht Mi 19. Mai 2010 Vor dem Gericht in Meißen tobt ein Sorgerechtsstreit: Ein Vater aus Coswig will seine Tochter alleine aufziehen. 2005 hatte die Mutter das Mädchen in die Türkei entführt. Anschauen auf ardmediathek.de vaterrecht.wordpress.com Vaterlos und Vaterliebe Spektakuläre Demonstration des Vereins Väter ohne Rechte Di 18. Mai 2010 Mit einem eindrucksvollen Umzug machte der Tullner Verein „Väter ohne Rechte“ am 4. Mai 2010 auf die Themen rund um das Familienrecht aufmerksam. Im Mittelpunkt stand ein Sarg. vaterrecht.wordpress.com Spiegel Auch Väter werden nach einer Geburt depressiv Di 18. Mai 2010 Depressionen suchen nach einer Geburt nicht nur die Mutter heim - auch Männer können daran erkranken. Mediziner haben jetzt Dutzende Studien mit Tausenden Teilnehmern ausgewertet - und herausgefunden, dass junge Väter überraschend oft zum Opfer der seelischen Finsternis werden. spiegel.de Jahrestagung Liga Kind Väter in neuer Verantwortung am 15./16.10.2010 in München Di 18. Mai 2010 Ziel der Tagung ist es, die Anforderungen an moderne Vaterschaft zu benennen und Chancen aber auch Hindernisse und Fallstricke der väterlichen Rolle aufzuzeigen. Im Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik soll erörtert werden, wie Väter ihrer neuen Verantwortung gerecht werden können. Die interdisziplinäre Tagung richtet sich an Mitarbeiter(innen) in pädagogischen, sozialen und medizinischen Einrichtungen, an Verantwortliche in Politik, Verwaltung und Verbänden, an Studierende und Auszubildende sowie an alle, die am Thema „Väter“ interessiert sind. Programm-Info Bistum Trier Notwendige und hervorragende Arbeit Rheinland-pfälzischer Justizminister besucht Lebensberatung Cochem Di 18. Mai 2010 Der rheinland-pfälzische Justizminister Heinz Georg Bamberger hat am 17. Mai die Lebensberatungsstelle des Bistums Trier in Cochem besucht. Der Minister verbrachte den gesamten Tag bei verschiedenen Veranstaltungen in Cochem, die sich mit dem Thema „Kindeswohl“ beschäftigten. Dabei stand vor allem die „Cochemer Praxis“ (früher: „Cochemer Modell“) im Mittelpunkt, bei der sich in interdisziplinärer Zusammenarbeit Personen und Institutionen, die an einem familiengerichtlichen Verfahren beteiligt sind, miteinander vernetzen. Ziel ist es, die Sichtweise des Kindes in den Mittelpunkt zu rücken. Im Interesse der Kinder sollen Eltern trotz Trennung in die Lage versetzt werden, miteinander zu sprechen statt zu streiten, und die Bindung des Kindes zu beiden Eltern zuzulassen. bistum-trier.de freshdads.com Wien: Demo für Väterrechte Mo 17. Mai 2010 Wie bereits im letzten Jahr findet auch dieses Jahr wieder eine Demonstration für mehr Väterrechte in Wien statt. Organisiert wird die Demonstration vom Verein Vaterverbot. Väter, Mütter und alle Interessierten können sich bereits den Termin der Kundgebung vormerken: 12. Juni 2010, Start 12.00 am Karlsplatz, Ende 15.00 bei der Hofburg. freshdads.com Berichte vom Kirchentag in München "Scheidungskinder bleiben Enkelkinder" Wenn sich Eltern trennen, sind nicht nur die Kinder betroffen Mo 17. Mai 2010 Video anschauen: 4. Spalte, Nummer 3 yahoo news So wenige Geburten wie noch nie Mo 17. Mai 2010 Deutschland im Geburtentief: Im vergangenen Jahr sind so wenige Kinder in der Bundesrepublik geboren worden wie noch nie zuvor. Nach vorläufigen Ergebnissen kamen 651.000 Jungen und Mädchen lebend zur Welt, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Das waren rund 30.000 oder 3,6 Prozent weniger als 2008. yahoo.com Original-Pressemitteilung des Stat. Bundesamtes Volksfreund.de Kein Papa für zwei Monate Wie Väter Beruf und Familie unter einen Hut bringen können, darum geht es bei einer Diskussionsrunde am morgigen Dienstag im Palais Walderdorff So 16. Mai 2010 "Das spannendste Gleichstellungsprojekt beginnt mit der Elternschaft." Mit diesem Satz lädt die Trierer Frauenbeauftragte Angelika Winter für Dienstag, 18. Mai, 19 Uhr, in den Raum 5 im Palais Walderdorff ein zu einer Diskussion mit Thomas Gesterkamp. Der Journalist und Autor hat das Buch "Die neuen Väter zwischen Kind und Karriere" veröffentlicht. "Viele junge Männer wünschen sich eine aktive Rolle in der Familie. Doch wie lässt sich die Übernahme von familiären Aufgaben mit den Erwartungen des Arbeitgebers und der Lebenspartnerin vereinbaren?", fragt Winter in ihrer Einladung zu der Podiumsdiskussion unter dem Titel "Zwei Papamonate, und dann? Vereinbarkeit von Männern/Vätern". volksfreund.de Pressemitteilung BMFSFJ Familienfreundlichkeit ist längst ein harter Wettbewerbsfaktor Fr 14. Mai 2010 Am Internationalen Tag der Familie würdigt Bundesfamilienministerin Schröder das Engagement der Lokalen Bündnisse für eine familienfreundliche Standortpolitik. Väteraufbruch Stuttgart 20. Kinderfest "Papi Palu" in Stuttgart Do 13. Mai 2010 Am 13. Mai feierte der Väteraufbruch für Kinder Stuttgart e.V. sein 20. Kinderfest "Papi Palu" im unteren Schlossgarten in Stuttgart. Trotz Kälte und Regen erfreuten das Zaubertheater "AbraTheatra" und Professor Pröpstls Puppentheater Kinder und ihre Eltern mit ihren Vorstellungen. Für Leib und Seele wurde mit alkoholfreien Getränken, Waffeln und Essen aus dem Wok gesorgt. Bericht auf Regio-TV.de anschauen MANNdat Offener Brief an die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Missbrauchsdebatte Do 13. Mai 2010 In der Diskussion über die Opfer sexuellen Missbrauchs ist meist von „Kindern“ oder „Zöglingen“ die Rede. Das Wort „Jungen“ kommt Journalisten und Politikern nur schwer über die Lippen. Mit männlichen Opfern scheinen sie ihre Probleme zu haben. In die medial ausgekostete Schadenfreude über den moralischen Absturz der Kirchen scheint sich ein Anflug von schlechtem Gewissen zu mischen. Warum ist das so? Dieser Frage geht MANNdat in einem Offenen Brief an die für Jungen zuständige Bundesministerin Kristina Schröder nach. Offener Brief auf manndat.de Kinderzeugs Neue Väter suchen ihre Rolle nach der Trennung Do 13. Mai 2010 Immer mehr Paare verzichten heute auf den Trauschein. Doch was ist, wenn aus den Paaren Eltern werden und sich diese Paare dann trennen. Das deutsche Familienrecht erteilt im „Konfliktfalle“ einem Elternteil das Sorgerecht zu, in der Regel auch heute noch der Mutter. kinderzeugs.de Vorankündigung Väterradio Väter und das gemeinsame Sorgerecht in Europa Bericht vom 3. Väterkongress in Karlsruhe Do 13. Mai 2010 Am 8. Mai hatte der Bundesverein "Väteraufbruch für Kinder" zahlreiche Väter aus Deutschland und Europa zum 3. deutschen Väterkongress eingeladen. Thema war die Diskriminierung nichtehelicher Väter und deren Kinder. Der Europäische Gerichtshof hatte am 03. Dezember Deutschland aufgefordert, diese Diskriminierung zu beenden. Ein Blick zu den Europäischen Nachbarn machte deutlich, dass es bereits jahrelange Erfahrungen zur Gleichstellung von Müttern und Vätern gibt, unabhängig von ihrem Familienstand. Annie Heintzelmann beschrieb die Rechtslage in Frankreich und die damit verbundene Praxis. Felix Schöbi berichtete über die Rechtslage und die laufende Gesetzgebung zur gemeinsamen elterlichen Sorge. Jan Piet de Man erinnerte an die Gesetzesreform in Belgien und berichtete über die Erfahrungen danach. Rainer Sonnenberger vom Bundesvorstand des Vereins "Väteraufbruch für Kinder" hatte neue Ideen für eine Kultivierung des Elternstreites durch einen "Co-Obmann". Zahlreiche Väter aus Europa und Deutschland wurden auf diesem Kongress von Frank Balthasar interviewt. Sächsische Zeitung Vater kämpft um Sorgerecht für seine in die Türkei entführte Tochter Mi 12. Mai 2010 Das Kind wurde von der eigenen Mutter in die Türkei gebracht und dort adoptiert. Jetzt hat das Kind einen türkischen Ausweis. sz-online.de Der Tagesspiegel (Vater) Mutter Kind Mi 12. Mai 2010 Er will sie doch nur sehen, für seine Tochter da sein. Aber die Mutter erlaubt es nicht. Denn meist bekommt bei Unverheirateten die Frau das Sorgerecht. Eine schreiende Ungerechtigkeit, sagen viele Väter. tagesspiegel.de Pressemitteilung Deutscher Familienverband DFV-Kuratoriumsvorsitzende Renate Schmidt fordert längeres Elterngeld Di 11. Mai 2010 Die Vorsitzende des DFV-Kuratoriums Renate Schmidt fordert, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Weiterentwicklung des Elterngeldes zügig umzusetzen: „Die geplante Verlängerung des Elterngeldes auf 16 Monate gibt Eltern mehr Zeit für ihre Kinder und dient der Wahlfreiheit junger Mütter, die zugunsten der Kindererziehung für einen begrenzten Zeitraum auf Erwerbstätigkeit verzichten möchten. Gleichzeitig setzt ein Ausbau der Vätermonate, die noch immer viel zu wenig in Anspruch genommen werden, ein wichtiges Signal für eine partnerschaftliche Arbeitsteilung in der Familie und gibt Vätern und Kindern die Möglichkeit, intensive Zeit miteinander zu erleben“, so Renate Schmidt. Die Weltwoche Das späte Vaterglück Wer mit fünfzig ein Kind zeugt, bekommt von Frauen oft harsche Kritik zu hören. Zu Unrecht. Di 11. Mai 2010 Neue Studien verheissen wenig Gutes: Seit Jahren geht die Spermienqualität der Schweizer Männer zurück, die Fruchtbarkeit nimmt ab. Zum Glück gibt es noch die robusten und gesunden Überlebenden aus den fünfziger und sechziger Jahren, die zur Nachwuchssicherung beitragen. Den Trend zur späten Vaterschaft sehen nicht alle positiv – vor allem Frauen nicht. Sie sind mit dem Verdacht, Vätern über fünfzig gehe es um ganz anderes als die Freude am Vatersein, schnell bei der Hand. weltwoche.ch Evangelischer Pressedienst Kinderschutz-Experten warnen vor Schulversagen von Trennungskindern Mo 10. Mai 2010 Kinderschutz-Experten warnen vor Schulversagen und Einnässen von Trennungskindern, wenn die Eltern zu sehr mit ihrem Streit beschäftigt sind. Bundesweit werden nach Angaben des Bundesgeschäftsführers der Kinderschutzzentren in Deutschland, Arthur Kröhnert, etwa 45 Prozent aller Ehen geschieden. Mit dem neuen Familiengesetz könnten die Scheidungsrichter den Eltern eine Beratung durch die Jugendhilfe verordnen, wenn sie das Wohl des Kindes gefährdet sähen, sagte Kröhnert am Montag in Oldenburg am Rande einer Fachtagung. epd.de Rhein-Main News Väteraufbruch Frankfurt begrüßt die positiven Ergebnisse des Frankfurter Kooperationsmodells Mo 10. Mai 2010 Der Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Frankfurt am Main e.V. reagiert mit Freude über die positiven Ergebnisse der Evaluierung des Frankfurter Kooperationsmodells, die von der Stadt Frankfurt am Main letzte Woche der Öffentlichkeit präsentiert wurden. bad-vilbel-online.de Pressemitteilung ISUV Vatertag – weg von Zerrbildern! Mo 10. Mai 2010 Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) begrüßt den Vatertag als willkommenen Anlass, die Vaterrolle zu überdenken. Der Verband kritisiert, dass der Vatertag dafür genutzt wird um Zerrbilder von Vätern und Männern in die Öffentlichkeit zu lancieren. Der Vatertag wird vermarktet, als Geschenkartikel für Väter werden Bier und Bollerwagen propagiert. Nahezu immer wird als Geschenk Alkohol empfohlen, z.B. „Maßband mit Likör für den Papa“, „Vati´s Klebstoff Weinbrand“, „Flaschenanhänger aus Holz: Alles Liebe“… Der ISUV-Bundesvorsitzende Josef Linsler fordert: „Weg mit den Zerrbildern! Die meisten Väter verbringen den Tag als Familientag mit den Kindern. Am Vatertag sollten die Leistungen der Väter für Familie und Staat gewürdigt werden. Moderne Väter suchen Erfüllung in Beruf und Familie. Glück heißt für viele Väter heute Kinder, Beruf, Partnerin. Väter gehen heute nicht mehr nur im Beruf auf, sie suchen Harmonie zwischen Beruf und Familie.“ Bericht vom 3. Väterkongress in Karlsruhe So 9. Mai 2010 Unter dem Motto „Väter in Europa - Gemeinsame Sorge für beide Eltern!“ setzte der Väteraufbruch für Kinder seine väterpolitische Kongressreihe in Karlsruhe fort. Mit 120 Teilnehmern aus Deutschland und Europa war der Kongress wiederum gut besucht. Thematischer Schwerpunkt war aus aktuellem Anlass die rechtliche Situation und die Perspektiven für das gemeinsame Sorgerecht nicht miteinander verheirateter Eltern in Deutschland und den europäischen Nachbarländern. Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. 2. Bundestagung zur interdisziplinären Zusammenarbeit im Familienkonflikt Kooperation zum Wohl der Kinder bei Trennung und Scheidung Sa 8. Mai 2010 Am 6. und 7. Dezember 2010 findet in Mainz die „2. Bundestagung zur interdisziplinären Zusammenarbeit im Familienkonflikt – Kooperation zum Wohl der Kinder bei Trennung und Scheidung“ statt. Veranstalter sind das Ministerium der Justiz Rheinland-Pfalz, das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz sowie das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) e. V. Programmdetails Kinderschutz-Zentrum Mainz Krieg der Eltern – Das Drama des Kindes und die Folgerungen für die Hilfe Fachkongress am 28. - 29. Juni 2010 in Mainz Sa 8. Mai 2010 Hochstrittige Eltern in Trennungskonstellationen bilden einen spannungsvollen und belastungsreichen Entwicklungskontext für Kinder und Jugendliche. Die Eltern polarisieren (sich) immer mehr, und der Streit nimmt rasant an Schärfe und gegenseitigen Verletzungen zu. Es kommt zu vehementen Distanzierungen – der andere ist schuld. Dennoch sind sich die Eltern im Streiten einig, und der augenscheinliche Konflikt hat sich so verselbstständigt, dass sie weder entscheiden wollen noch können, anders miteinander umzugehen. Es herrscht Krieg! Ein solches Streitmilieu birgt Gefährdungsrisiken für Kinder. Sie werden immer weniger als Individuen mit eigenen Bedürfnissen und Wünschen wahrgenommen. Der Streit rollt über sie hinweg! Auch wenn sie oft zum Streitobjekt werden, geraten sie immer mehr aus dem Blick und verlieren basalen emotionalen Halt. Gleichzeitig wächst der Druck, die Angst und die Einsamkeit. Verstrickt und funktionalisiert überfordern sie sich mit Aufgaben als Tröster, Vermittler, Streitschlichter oder gar als Retter – und scheitern zwangsläufig damit. Sie fühlen sich schuldig und vergessen sich selbst. Hochstrittige Eltern suchen Unterstützung und Hilfe und wehren sie ebenso ab. Auf der Suche nach Verbündeten entwickeln sie ein enormes Spaltungsvermögen, sodass eine reflektierte und achtsame Institutionen übergreifende Zusammenarbeit sowohl eine fachlich besonders anspruchsvolle als auch lohnende Herausforderung ist. Info + Programm Augsburger Allgemeine Familienglück im Doppelpack Sa 8. Mai 2010 ... „Für uns Mütter heute ist es anders“, meint sie im Vergleich zur Situation ihrer Mutter. Dies auch dank der Väter von heute. Für die Ehemänner ist es selbstverständlich, dass auch sie sich um die Kinder kümmern. Bei der Geburt waren die Väter selbstverständlich dabei. „Die erste halbe Stunde hatte mein Mann das Baby“, so Nitsch. „Für uns damals im Wöchnerinnenheim unmöglich, selbst wenn mein Mann es gewollt hätte“, erinnert sich hingegen Sophie Beschorner. Diese Mitsorge der Väter bringe einer Mutter heute auch mehr Freiheit, meint Silke Schwab. Ganz selbstverständlich gehe sie auch mal mit ihren Freundinnen aus und könne über „was anderes als über die Kinder reden“, während der Mann bei den Kleinen zu Hause ist. ... augsburger-allgemeine.de Märkische Allgemeine Dauerstreit der Eltern belastet Kinder mehr als Trennung Fr 7. Mai 2010 Andauernder Streit zwischen Vater und Mutter ist für Kinder schlimmer als eine Trennung der Eltern. Viele Studien hätten gezeigt, dass Kinder aus konfliktreichen Familien die gleichen Belastungen aufwiesen wie Trennungskinder, deren Eltern zerstritten sind. maerkischeallgemeine.de 3sat scobel Frauenbilder damals und heute Mythos Mutter Do 6. Mai 2010 Vom Blumenhandel ins Leben gerufen und von den Nazis zum offiziellen Feiertag gemacht: der Muttertag. Am 9. Mai 2010 ist es wieder soweit. Kinder basteln und sagen Gedichte auf und die Blumenbranche erlebt ihren umsatzstärksten Tag im Jahr. Stecken Restbestände dieser Mütterüberhöhung aus vergangenen Tagen noch heute in unseren Köpfen? Wir beleuchten den "Mythos Mutter". Anschauen auf 3sat.de Buchtipp Pressemitteilung ISUV Muttertag – mehr als Marketing Mi 5. Mai 2010 Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) begrüßt den Muttertag als willkommenen Anlass, die Mutterrolle zu überdenken. Der Verband kritisiert, dass der Muttertag primär zu einem Marketing Event geworden ist: „Für Mama nur das Beste“ heißt die Losung. Das „Beste“, das sind „Schönheit & Mode“, das sind „Raffinierte Rezepte“, das reicht hin bis zum „Gewinnspiel“. Zu gewinnen gibt es „Bags“ einer bekannten Waschmittelfirma. Ungewohnt pathetisch definiert auch Wikipedia: „Der Muttertag ist ein Feiertag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft.“ Der ISUV-Bundesvorsitzende Josef Linsler fordert: „Der Muttertag muss einfach mehr als ein Marketing-Event sein. Moderne Mütter suchen Erfüllung in Beruf und Familie. Glück, d.h. Kinder, Beruf, Partner, eine harmonische ausgewogene Glücksvorstellung, die vorbildlich für unsere Gesellschaft sein sollte.“ Newsletter ISUV Online-Petition gerechtes Unterhaltsrecht Fristablauf am 7. Mai 2010 Mi 5. Mai 2010 Sie haben noch bis zum 7. Mai Zeit unsere Petition zu zeichnen, also nur noch fünf Tage. Je mehr Unterzeichner wir haben, umso mehr werden unsere Anliegen beachtet. Der Selbstbehalt muss wie der Kindesunterhalt der allgemeinen Lohnentwicklung angepasst werden. Es kann nicht sein, dass der Kindesunterhalt ständig steigt und der Selbstbehalt gleich bleibt. Gemeinsame Elternschaft nach Trennung und Scheidung darf nicht daran scheitern, weil sich ein Elternteil keine angemessene Wohnung leisten kann. Umgang mit den Kindern darf nicht daran scheitern, weil ein Elternteil die Umgangskosten nicht tragen kann. Ein gut verdienender Erwerbstätiger darf nicht auf einen Selbstbehalt gedrückt werden, der dem Sozialhilfeniveau entspricht. Es geht um gerechten, angemessenen Selbstbehalt, der allen nützt. Damit Sie den Newsletter leichter lesen können haben wir ihn als pdf abgespeichert, klicken Sie einfach auf den Link unten. Zur Petition Newsletter ISUV Pressemitteilung Statistisches Bundesamt Jedes dritte Kind wird außerhalb einer Ehe geboren Di 4. Mai 2010 Während in Deutschland die Geburtenzahl insgesamt zurückgeht, steigt die Anzahl der Kinder an, deren Eltern zum Zeitpunkt ihrer Geburt nicht miteinander verheiratet sind. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2008 knapp 219 000 Kinder außerhalb einer Ehe geboren, das waren 32% aller geborenen Kinder. 1998, als mit der Reform des Kindschaftsrechts die Rechtsstellung nichtehelicher Kinder verbessert wurde, waren es 157 000 (20%) und 1993 118 000 Kinder (15%). Pressemitteilung Deutsches Institut für Menschenrechte begrüßt die vorbehaltlose Anerkennung der UN-Kinderrechtskonvention durch Deutschland Di 4. Mai 2010 Hendrik Cremer, Wissenschaftlicher Referent des Deutschen Instituts für Menschenrechte, erklärt zur gestern vom Bundeskabinett beschlossenen Rücknahme der Erklärungen zur Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen: "Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt den gestrigen Beschluss der Bundesregierung, die Vorbehalte zur UN-Kinderrechtskonvention zurückzunehmen. Die Bundesregierung hat 1992 bei Ratifizierung der Kinderrechtskonvention Erklärungen abgegeben, die auf Einschränkungen der Verpflichtungen aus der Konvention abzielen, insbesondere gegenüber Flüchtlings- und Migrantenkindern. Der jetzige Schritt ist enorm wichtig, da er den Weg dafür ebnet, dass menschenrechtliche Verbriefungen in Deutschland gegenüber allen Kindern voll zur Geltung kommen. Die Rücknahme der Erklärungen darf allerdings kein Selbstzweck sein. Sie muss vielmehr zur Folge haben, dass nationale Bestimmungen und Rechtspraxis, die beispielsweise unbegleitete Flüchtlingskinder betreffen, auf den Prüfstand kommen. Pressemitteilung ISUV Harmonisierung des Familienrechts in der EU Wird das Familienrecht in Europa überschaubarer? Di 4. Mai 2010 Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) begrüßt den EU-Vorschlag Scheidungen binationaler Ehen zu vereinheitlichen. Der ISUV-Bundesvorsitzende Josef Linsler begrüßt es, dass binationale Ehepaare bei einer Trennung ein größeres Mitspracherecht erhalten sollen. Nach dem EU-Vorschlag sollen die Eheleute künftig selbst entscheiden können, nach welchem Landesrecht sie sich scheiden lassen wollen. Erst wenn sich die Ehepartner nicht einigen können, sollen nach dem EU-Vorschlag die Gerichte entscheiden, welches Recht gelten soll. Online-Aktion in Der Tagesspiegel Familien sind die besten Experten Gleiche Chancen für Väter Mo 3. Mai 2010 ... Haben Sie das alleinige Sorgerecht“, fragte die Sachbearbeiterin im Bezirksamt. Franz Knolle (Name geändert) wollte für eine seiner drei Töchter einen Kinderausweis beantragen. Für den Urlaub in Kroatien. Das alleinige Sorgerecht hat er nicht. „Dann brauchen wir die Unterschrift der Mutter“, fuhr die Sachbearbeiterin fort. Die Mutter aber lebt 800 Kilometer weit weg und war nicht erreichbar. Was tun? Franz Knolle konnte den Pass nicht beantragen. Als eine Mutter direkt nach ihm das gleiche Anliegen vorbrachte, wurden dieser ohne Probleme die Unterlagen ausgestellt. Nach dem Sorgerecht oder dem Vater fragte niemand. „Ich brauche immer einen schriftlichen Nachweis, dass ich die Kinder nicht geklaut habe“, sagt Franz Knolle ... tagesspiegel.de Frankfurter Neue Presse Was Männer wollen Ökumenisches Forum lädt zu Diskussionen ein Mo 3. Mai 2010 Männer stehen vor neuen Herausforderungen: Sie sollen wie die Mütter an der Erziehung und dem Leben ihrer Kinder teilhaben. Gleichzeitig soll aber der berufliche Erfolg, das Aufbauen einer Karriere, nicht vernachlässigt werden. fnp.de Niederösterreichische Nachrichten Softie oder Vorbild Väterkarenz Mo 3. Mai 2010 Der Spagat zwischen einem erfüllten Familienleben & einer Karriere ist für viele Paare schwer zu schaffen. Die Karenz der Väter soll die klassische Rollenverteilung erleichtern. noen.at mdr Fakt! Getrennte Eltern - Wenn Kinder auf der Strecke bleiben Mo 3. Mai 2010 Jedes Jahr erleben in Deutschland rund 350.000 Kinder die Trennung oder Scheidung ihrer Eltern. Mitunter geht das mit erbitterten Kämpfen um das Sorgerecht einher. Steht dabei immer das Wohl der Kinder im Mittelpunkt? mdr.de Video ansehen auf mdr Mediathek Bundesjustizministerin Ein großer Tag für die Kinderrechte Mo 3. Mai 2010 Der Väteraufbruch für Kinder hofft, dass die am 3. Mai 2010 - 5 Monate nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte - vom Bundeskabinett beschlossene Rücknahme der Erklärungen zur Kinderrechtekonvention der Vereinten Nationen ein Meilenstein ist auf dem Weg zur gemeinsamen Sorge für alle Kinder auch in Deutschland! Pressemitteilung des BMJ vom 3. Mai 2010: VAfK-Frankfurt Vatertags-Kanufreizeit Erlebnis Werratal vom 13. bis 16. Mai 2010 So 2. Mai 2010 Der Väteraufbruch Frankfurt lädt Interessierte zur Beteiligung an einer mehrtägigen Paddeltour auf der Werra ein. Download Programmflyer RP-Online Gericht setzt Grenze für Unterhaltszahlung Sa 1. Mai 2010 Auch Geschiedene mit mehreren Kindern erhalten in der Regel nur noch befristet Unterhalt vom Ex-Gatten: Der Bundesgerichtshof (BGH) hat jetzt im Falle einer dreifachen Mutter entschieden, dass sie nach der Volljährigkeit ihres jüngsten Kindes keine Zahlungen mehr von ihrem Ex-Mann erwarten kann. rp-online.de NH24.de Geburtsvorbereitung für Papa Schon während der Schwangerschaft Kontakt zum Nachwuchs aufnehmen - Auf Vaterrolle vorbereiten Sa 1. Mai 2010 Bei werdenden Müttern sorgen schon allein die körperlichen Veränderungen dafür, dass das Baby ganz schnell im Mittelpunkt steht. Die Papas hingegen realisieren oft erst beim ersten Ultraschallbild, dass sie tatsächlich Vater werden. «Viele werdende Väter beschäftigen sich während der Schwangerschaft gar nicht mit dem Thema Baby - und sind dann überrascht, wie sehr ein kleines Kind das Leben verändert», berichtet Eberhard Schäfer vom Väterzentrum Berlin. Dabei sei der Vater für ein Neugeborenes als zweite Hauptbezugsperson ebenso bedeutend wie die Mutter, und es sei daher wichtig, dass sich Männer auf ihre Vaterschaft vorbereiteten. NH24.de Nordwest-Zeitung Den Jungen fehlen Väter als Vorbilder soziales Für die Erziehung sind meist die Mütter zuständig – Es gibt bestimmte Verhaltensmuster Fr 30. April 2010 ... In der Werbung werde die Mutter oftmals als Hausfrau in ruhigen, warmen Szenen und mit dem Kind in Hautkontakt dargestellt, während der Vater mehr agiere und helfe und dem Kind die Welt erkläre, sagte der Referent. Väter, die kochen, oder Mütter, die heimwerkeln, seien dagegen immer noch selten. Hinzu komme, dass die sich verändernde Geschlechterrolle nicht nur den Vätern Angst bereite und sie überfordere, auch die Jungen würden das selbstbewusstere Auftreten von Mädchen wahrnehmen. nwzonline.de Neue Luzerner Zeitung Rolle der Väter nicht unterschätzen Zum Muttertag Fr 30. April 2010 Muttertag – Freudentag! Nicht nur für die Mutter, sondern auch ein Fest für die ganze Familie, nutzen doch Gatte und Kinder diese Gelegenheit, der Mutter für ihre täglichen grossen Verdienste herzlich zu danken. Ich zolle allen Müttern dieser Welt meine Wertschätzung. Gleichzeitig appelliere ich aber auch an sie, die Rolle der Väter in der Entwicklung ihrer Kinder nicht zu unterschätzen. zisch.ch Thüringer Allgemeine Thüringer Väter immer öfter in Elternzeit Do 29. April 2010 Jeder fünfte Vater in Thüringen nimmt derzeit eine berufliche Auszeit, um sich um die Erziehung seiner Kinder zu kümmern. Ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den vergangenen Jahren. thueringer-allgemeine.de Deutsche Welle Europa: Scheidung über Grenzen Do 29. April 2010 Der Mann Pole, die Frau Britin. Das gibt es immer öfter, bei jeder achten Ehe in der EU haben die Partner heute verschiedene Pässe. Doch wenn es zur Scheidung kommt, wird es kompliziert. Die EU will die Regeln jetzt einfacher und gerechter machen. dw-world.de Wiener Zeitung "Die gemeinsame Obsorge sollte der Regelfall sein" Probleme bei Durchsetzung von Besuchsrechten & Kinderbeistand als Hoffnungsschimmer Mi 28. April 2010 Dass es Väter, was das Obsorgerecht für Kinder betrifft, nicht immer leicht haben, zeigt der Fall des 39-jährigen Manfred W. Der Wiener hat zwei uneheliche Kinder und für keines der beiden ein Obsorgerecht. "Das ist ziemlich stressig für mich ", sagt er im Gespräch mit der "Wiener Zeitung". "Denn wenn meine Ex-Freundin gerade nicht will, dass ich die Kinder sehe, kann ich nichts dagegen tun. wienerzeitung.at Radio Slovakia International Gesetzesnovelle ermöglicht abwechselndes Sorgerecht Mi 28. April 2010 Das Parlament hat eine Novelle des Gesetzes über Familie verabschiedet. ... Die Rechtsnorm ermöglicht es den Gerichten, abwechselndes Sorgerecht zu vergeben. Das bedeutet, dass ein Kind nach der Scheidung der Eltern abwechselnd bei Vater und Mutter untergebracht wird. rozhlas.sk Prof. Dr. Dr. U. Mueller in Österreich zur DiePresse.com Deutschland: „Österreich, Schweiz am väterfeindlichsten in Europa“ Ledige Väter dürfen nicht diskriminiert werden Mi 28. April 2010 „Die Schweiz und Österreich sind die väterfeindlichsten Länder im europäischen Raum, Deutschland ist einen Hauch besser. Alle drei liegen deutlich hinter dem europäischen Mainstream.“ Ulrich Mueller, Direktor des Instituts für Medizinische Soziologie und Sozialmedizin der Universität Marburg und Bundesvorsitzender des Vereins „Väteraufbruch für Kinder“, sieht in Deutschland den Gesetzgeber nach dem Straßburger Urteil vom vergangenen Dezember unter Handlungsdruck beim Sorgerecht und ist zuversichtlich, dass sich an der „Voreinstellung zugunsten der Mutter“ etwas ändert. diepresse.com Soester Anzeiger Sorgerecht und Unterhaltspflicht Di 27. April 2010 Bei seiner jüngsten Versammlung hat der Verein Väteraufbruch für Kinder über Veränderungen bei der elterlichen Sorge informiert. Künftig sollen auch nichteheliche Väter Zugang zur gemeinsamen elterlichen Sorge erhalten, der unabhängig von der mütterlichen Zustimmung ist. Gegenwärtig wird in Deutschland jedes dritte Kind nicht ehelich geboren. Bisher wurde auch den Kindern oft der Kontakt zum leiblichen Vater verwehrt. soester-anzeiger.de Blick nach Österreich: DiePresse.com Scheidung: Neue Regeln im „Kampf ums Kind“? Im Zweifel für beide Eltern gemeinsam: Justizministerium und Familienrichter denken über Änderungen der Obsorge und die Durchsetzung von Besuchsrechten nach Di 27. April 2010 Der emotionale „Fall Evangelos“, das viel diskutierte Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegen Deutschland und immer wieder: massiver Väterprotest. Im vergangenen halben Jahr verging fast kein Monat, in dem der „Kampf ums Kind“ nicht für Schlagzeilen gesorgt hätte. Dass sich etwas ändern muss, sagen Justizministerium, Richter wie Anwälte zwar schon länger, nun aber tut sich auch etwas: Im Juni soll eine breite parlamentarische Enquete der Auftakt für eine Überarbeitung der Obsorgeregeln sein, und ebenfalls im Juni wird sich der österreichische Familienrichtertag dem Thema widmen diepresse.com Pressemitteilung djb djb-Stellungnahme zum Zweiten Gesetz zur erbrechtlichen Gleichstellung nichtehelicher Kinder (Referentenentwurf des BMJ, Stand 1.12.2009) Mo 26. April 2010 Der Deutsche Juristinnenbund (djb) ... begrüßt das Ziel, alle ehelichen und nichtehelichen Kinder im gesetzlichen Erbrecht gleichzustellen. Die im Entwurf vorgeschlagene und infolge der vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ergangenen Entscheidung vom 28. Mai 2009 (Nr. 3545/04; FamRZ 2009, 1293 f.; ZEV 2009, 510 f.) obligatorische Gesetzesänderung führt nach Ansicht des djb nicht zu der gewünschten Gleichstellung aller ehelichen und nichtehelichen Kinder nach dem Stichtag, sondern lediglich zu einer Besserstellung. Diese wirkt sich zwar grundsätzlich zugunsten der überlebenden Ehefrauen aus, führt im Ergebnis aber nicht zu einer vollständigen Gleichstellung ehelicher und nichtehelicher Kinder. Folgende Aspekte des Entwurfs sind daher nach Auffassung des djb mit Blick auf dessen erbrechtliche Zielsetzung erörterungs- und verbesserungsbedürftig: Thüringer Landeszeitung Mann durch Lügen seiner Frau unschuldig an den Pranger gestellt Mo 26. April 2010 Vor dem Hintergrund eines erbittert geführten Sorgerechtsstreites ist eine Frau zu weit gegangen, befanden die Richter am Amtsgericht Eisenach. Sie hatte ihrem Mann schwerste Misshandlungen und sogar Vergewaltigungen vorgeworfen. tlz.de Südwest-Presse Ein Kind braucht beide Eltern Sa 24. April 2010 Ein Kind braucht beide Elternteile - dafür ficht der Verein "Väteraufbruch für Kinder" in Stuttgart. Er macht sich für getrennt lebende Väter und Mütter stark, die Kontakt zu ihren Kindern möchten. swp.de . Frankfurter Rundschau Zurück zur Sprache Sa 24. April 2010 In Frankfurt wie in anderen Städten dauern Verfahren, in denen Mütter und Väter um das Umgangs- und Sorgerecht für ihre Kinder streiten, viel zu lange. Sechs bis sieben Monate währende Gerichtsstreitigkeiten lassen nicht nur die Beteiligten zu lange im Ungewissen, sie führen meist auch dazu, dass die Konflikte zwischen den Eltern eskalieren. Die gesetzliche Vorschrift, die Anhörung der zerstrittenen Eltern vor dem Jugendamt zu beschleunigen, kombiniert Frankfurt in einem Pilotprojekt mit einer zeitlich begrenzten, konfliktregulierenden Beratung kirchlicher Träger, die Gerichtsverfahren überflüssig machen sollen. fr-online.de Kölner Stadtanzeiger Wie gleich sind wir? Geschlechterrollen Fr 23. April 2010 Männer und Frauen sind verschieden, immer schon gewesen. Dennoch ist die klassische Rollenverteilung zu Hause und im Job in Bewegung geraten. Warum Männer und Frauen immer öfter aus der Rolle fallen. ksta.de Frankfurter Rundschau Pilotprojekt soll Scheidungskindern helfen Frankfurter Kooperationsmodell Fr 23. April 2010 Es sind zwei Geschichten. Zumindest hört es sich so an, wenn Herr G., der 36-jährige Vater, und Frau G., die 33 Jahre alte Mutter, über ihre beiden Töchter sprechen. Eine gemeinsame Geschichte wird daraus nicht mehr werden, denn die Eltern ließen sich vor fünf Jahren scheiden und leben in verschiedenen Städten. Aber ein einvernehmliches Sprechen über die Kinder, über Wochenenden und Urlaubszeiten ist seit einigen Monaten wieder möglich. Beratungsgespräche beim Caritasverband entschärften die bestehenden Konflikte. fr-online.de Augsburger Allgemeine Missbrauchsvorwürfe: Die verlorene Ehre zweier Männer Falsche Anschuldigungen Fr 23. April 2010 Dass auch Pfarrers-Ehen scheitern können, hatte Guntram N. bereits in seinem Umfeld erlebt. Dann wurde die Mauer zwischen seiner Frau und ihm unüberwindlich – seine Frau zog mit den Kindern aus. Der viel tiefere Schock kam Wochen später, als er mit gegen ihn erhobenen Vorwürfen konfrontiert wurde, seine Töchter missbraucht zu haben. Es war eine Zeit, die ihn in der Seele erschütterte und verletzte. Dennoch hatte Guntram N. eine Art Glück im Unglück: Durch die Aussagen seiner Töchter waren die Verdächtigungen bald vom Tisch. augsburger-allgemeine.de . Spiegel Sie wollen alles sein, bloß kein weibischer Streber Jungs in der Krise Fr 23. April 2010 Ihre Lernmotivation ist mau, in der Schule schwächeln sie und verfallen oft in Macho-Posen: Was ist bloß mit den Jungs los? Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt Jugendforscher Klaus Hurrelmann, warum Schülerinnen die Schüler abhängen - und was Lehrer tun können. spiegel.de . Pressemitteilung ISUV Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Hartz IV und Kindergeld Papa Staat bekommt einen Bonus (*) Do 22. April 2010 Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) kritisiert an der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (Az: 1BvR 3163/09) zur vollen Anrechnung von Kindergeld auf Hartz IV Leistungen, dass Papa Staat einen Bonus zugesprochen bekommt. Während Unterhaltszahlerinnen und Unterhaltszahler nur das halbe Kindergeld anrechnen dürfen, legitimiert das Bundesverfassungsgericht den Staat sich das volle Kindergeld auf die Hartz IV Leistungen anrechnen zu lassen. Die Argumentation des höchsten deutschen Gerichts, dass Hartz-IV-Leistungen bereits das Existenzminimum der Kinder absichern, halten Unterhaltszahlerinnen und Unterhaltszahler für wenig überzeugend und in Bezug auf die eigene Situation für ungerecht. anwalt.de OLG Dresden modifiziert Unterhaltsleitlinien Do 22. April 2010 Das Oberlandesgericht Dresden hat im Sinne einer bundesweit weitgehend einheitlichen Handhabung die Unterhaltsleitlinien zum 01.04.2010 nochmals leicht verändert. anwalt.de . Welt Online Konferenz zu binationalen Konflikten um Kindern Do 22. April 2010 Mit Kindschaftskonflikten zwischen polnischen und deutschen Eltern und Institutionen beschäftigt sich eine Fachkonferenz ab heute in der Uckermark. Zu der zweitägigen Beratung in Groß Pinnow hat das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) eingeladen. Rund 80 Teilnehmer aus beiden Ländern wollen sich in Vorträgen und Workshops unter anderem mit den unterschiedlichen Rechtssystemen sowie den verschiedenen Strukturen und Arbeitsweisen der Kinder- und Jugendhilfe-Institutionen befassen. Außerdem beraten sie über die Vermittlung bei binationalen Kindschafts-Konfliktverfahren. newsticker.welt.de Blick nach Österreich - Kleine Zeitung Ein Monopol für Mütter Do 22. April 2010 Unverheiratete Paare. Ledige Mütter haben derzeit noch ein Monopol auf die Obsorge. Eine gemeinsame Obsorge ist nur möglich, wenn die Mutter einverstanden ist. Mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes im Fall eines ledigen Vaters muss dies geändert werden. Der Mann hatte auf Zuerkennung eines gemeinsamen Sorgerechts geklagt. kleinezeitung.at Blick nach Österreich - Kleine Zeitung Väter ohne Rechte Schon jedes zweite Kind wird unehelich geboren. Ledige Väter hatten bisher keine Rechte bei der Obsorge, das soll sich jetzt ändern. Do 22. April 2010 Robert Mayr kämpft seit Langem. Der Vater einer dreijährigen Tochter, der sich gerade in Karenz befindet, kann seinen heute achtjährigen Sohn aus einer früheren Beziehung nur mehr einmal im Monat sehen. Das Jugendamt erklärte ihm, es sei besser, ein schlechtes, aber funktionierendes Besuchsrecht zu haben als ein von der Anzahl der Tage her besseres, das aber nicht funktioniere. Was sich Robert Mayr wünscht? "Dass ich meinen Sohn mehr als einmal im Monat sehen, mit ihm mehr als einmal im Monat ungestört telefonieren kann, ohne dass die Mutter hinter ihm steht und er sagen muss: Du Papa, ich muss auflegen." Er wolle, sagt er, vom Staat als Vater mit Rechten und Pflichten anerkannt werden. kleinezeitung.at Cafebabel.com, das Europamagazin Scheidungsväter auf der Straße: Sonderfall Italien Mi 21. April 2010 Eine Trennung zieht nicht selten einen finanziellen Ruin nach sich, der den Ex-Mann ins soziale Abseits drängt. Am Ende ist er ärmer dran als sie. Diese Situation ist typisch italienisch und einzigartig in der EU, klagen die Verbände der geschiedenen Papas. cafebabel.de Pressemitteilung BMFSFJ Familienfreundlichkeit für Unternehmen zentraler Bestandteil der Personalpolitik Mi 21. April 2010 Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann stellen "Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2010" vor. Pressemitteilung National Coalition Bundesregierung berichtet Vereinten Nationen über die Lage der Kinder! Weiterhin Ungleichbehandlung von Flüchtlingskindern und wachsende Kinderarmut in Deutschland. Mi 21. April 2010 Das Bundeskabinett hat heute den Staatenbericht zur Lage der Kinder in Deutschland gemäß Artikel 44 der UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Der so genannte Dritt- und Viertbericht war bereits am 4.4.2009 fällig und geht nun an den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes in Genf. Die Presse: Da fehlt etwas Morgen ist Girls' Day. Morgen ist auch Boys' Day. Beide Tage sind wichtig, der für die Buben fast noch mehr. Mi 21. April 2010 Den Girls' Day gibt es seit vielen Jahren. Den Tag, an dem Mädchen nicht in die Schule gehen, an einen klassischen Frauenarbeitsplatz, sondern an einen, an dem überwiegend Männer sitzen. In eine Tischlerei, in eine Verkehrsleitzentrale, in ein Forschungslabor für Biotechnologie. Dass Mädchen technische Berufe entdecken, dass sie ermuntert werden, es nicht immer wieder mit Friseurin, Verkäuferin, Sekretärin oder Lehrerin zu versuchen – das ist super. Aber es bleibt eine halbe Sache, ohne das männliche Äquivalent dazu – den Boys' Day. diepresse.com Die Welt: Schröder kämpft für Verdopplung der Vätermonate Unklare Finanzierung Mi 21. April 2010 Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) strebt weiterhin die Erhöhung der Vätermonate beim Elterngeld an. "Es ist nach wie vor mein Ziel, die Vätermonate von zwei auf vier zu erhöhen", sagte Schröder. Gerüchte über ein Teilelterngeld weist sie als falsch zurück. Unklar ist weiterhin die Finanzierung. Welt.de Waiblinger Kreiszeitung Kampf für mehr Kontakt zu Kindern Neue Kreisgruppe des Väteraufbruchs für Kinder / Kinder sollen abwechselnd bei Mutter und Vater leben können Mi 21. April 2010 Kinder brauchen beide Eltern. Dennoch müssen jene, die nach einer Trennung Kontakt zu ihren Kindern pflegen wollen, zuweilen kämpfen wie die Löwen. Ihr Umgangsrecht lässt sich leicht boykottieren. Der „Väteraufbruch für Kinder“ vertritt nun auch in einer Rems-Murr-Gruppe die Interessen aller Eltern, die mehr Kontakt zu ihren Kindern haben wollen. zvw.de Haufe-Verlag Neue BGH-Entscheidung zum Ehegatten-Unterhalt wegen Betreuung eines Kindes Di 20. April 2010 Die Volljährigkeit des Kindes lässt den Anspruch auf Betreuungsunterhalt nicht zwangsläufig entfallen. Entscheidend ist allein, ob die Betreuungsnotwendigkeit fortbesteht. bei haufe.de . Stellungnahme Deutscher Anwaltverein Stellungnahme des Deutschen Anwaltvereins zur erbrechtlichen Gleichstellung nichtehelicher Kinder Di 20. April 2010 Der DAV begrüßt die Absicht, nichteheliche und eheliche Kinder rechtlich grundsätzlich gleichzustellen. Damit kommt der Gesetzgeber nicht nur den Vorgaben der Europäischen Menschenrechtskonvention nach, wie sie im Urteil des EGMR v. 28.05.2009 – 3545/04 – Brauer / Deutschland (NJW-RR 2009, 1603 ff) entwickelt wurden. Er erfüllt auch den Auftrag des Grundgesetzes, nichtehelichen Kindern die gleiche Stellung in der Gesellschaft zu verschaffen wie den ehelichen. beim Deutschen Anwaltverein . TAZ: "Ideal ist, wenn beide Teilzeit arbeiten" Vereinbarkeit von Beruf und Familie Di 20. April 2010 Väter sind ein Gewinn für Unternehmen, sagt Rainer Sonnenberger vom Verein "Väteraufbruch für Kinder". Aber viele Personalchefs sperren sich gegen Vätermonate und Teilzeit für Männer. taz.de . Amtsgericht Lehrte Kooperationsvereinbarung in Umgangs- und Sorgerechtsstreitigkeiten (Lehrter "Cochemer Modell") Zusammenwirken im Familienkonflikt Di 20. April 2010 Das "Lehrter Cochemer Modell" ist ein interprofessionelles Arbeitsbündnis derjenigen Berufsgruppen, die in Lehrte mit Eltern und Kindern im Bereich Familienkonflikt arbeiten. Es gründet sich auf die gleichberechtigte Einbeziehung aller beteiligten Professionen. Beteiligt sind FamilienrichterInnen, RechtsanwältInnen, VertreterInnen der Jugendämter, VerfahrenspflegerInnen, die nach dem künftigen Recht Verfahrensbeistände heißen werden, psychologische Sachverständige, BeraterInnen/PsychotherapeutInnen aus den Beratungsstellen und psychotherapeutische Praxen. Das "Lehrter Cochemer Modell" versteht sich als "lernendes Projekt". Die beteiligten Berufsgruppen bleiben im Rahmen etwa vierteljährlich stattfindender Arbeitskreistreffen kontinuierlich im Gespräch über ihre Erfahrungen und Sichtweisen und entwickeln gemeinsam, wie das Wohl der betroffenen Kinder und Jugendlichen im gerichtlichen Verfahren gestärkt werden kann. DVD-Digital Der Entsorgte Vater - Rezension Mo 19. April 2010 Douglas Wolfsperger hatte das Sorgerecht für seine Tochter vor Gericht erkämpfen wollen und verlor. Und nicht nur das, er soll sein Kind sogar überhaupt nicht mehr sehen dürfen. Deshalb begab sich der Dokumentarfilmer auf die Suche nach anderen Opfern und wurde fündig: „Der entsorgte Vater“ erzählt neben der Geschichte des Regisseurs auch noch fünf weitere, ganz ähnliche Väterschicksale. digitalvd.de siehe auch glaubeaktuell.net Pressemitteilung VAfK Väteraufbruch für Kinder veröffentlicht Befragung zu Väterpolitik Mo 19. April 2010 Am Freitag, 23. April 2010, veröffentlicht der Väteraufbruch für Kinder e.V. (VAfK) die Ergebnisse einer bundesweiten Befragung von Politikern zur Väterpolitik. Osnabrücker Zeitung Das Ziel: Väter stärker an den Betrieb binden So 18. April 2010 Wie väterfreundlich ist die regionale Wirtschaft? Dieser Frage geht derzeit die Osnabrücker Ursachenstiftung nach. Auftakt war die Befragung „Väter in Familienunternehmen“. Ein Ergebnis: Es gibt erhöhten Informations- und Kommunikationsbedarf im Mittelstand, um im Wettbewerb um Fachkräfte gegenüber den Großen bestehen zu können. neue-oz.de . Pressemitteilung VAfK: 3. deutscher Väterkongress am 8. Mai in Karlsruhe Väter in Europa - Gemeinsame Sorge für beide Eltern! So 18. April 2010 Am 8. Mai 2010 veranstaltet der bundesweite Verein Väteraufbruch für Kinder e.V. (VAfK) seinen 3. deutschen Väterkongress in Karlsruhe. Im Fokus steht die gemeinsame Sorge von nicht miteinander verheirateten Eltern. ... Der Bundesvorsitzende des VAfK, Prof. Dr. Dr. Ulrich Mueller, wird die Position des Vereins erläutern, die gemeinsame Sorge von nicht miteinander verheirateten Eltern mit der Anerkennung der Vaterschaft zu begründen. Der Vater Horst Zaunegger wird über seinen erfolgreichen Weg nach Straßburg und über die daraus folgenden Konsequenzen berichten. Aus der Schweiz wird Herr Felix Schöbi vom Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement im Bundesamt für Justiz BJ über die Entwicklung der eidgenössischen Reform referieren. Frau Rechtsanwältin Annie Heintzelmann wird die Situation in Frankreich beschreiben. Der Kinder- und Familienpsychologe Jan Piet de Man wird die Reform in Belgien im Jahr 2006 vorstellen und die bisherigen Erfahrungen mit einer stärkeren Einbindung beider Eltern beschreiben. In Frankreich und Belgien ist das Doppelresidenzmodell, bei dem beide Eltern auch nach einer Trennung ihre Kinder gemeinsam betreuen, weit verbreitet und auch gesetzlich berücksichtigt. Im Anschluss wird Bundesvorstandsmitglied Rainer Sonnenberger Alternativformen zu gerichtlichen Entscheidungen vorstellen, wenn sich die Eltern nicht eigenständig einigen können. Den Abschluss des Kongresses bildet ein Podiumsgespräch mit Vertretern der politischen Parteien. Weitere Informationen: www.vaeterkongress.vaeteraufbruch.de Südwest-Presse Zuschuss für die Fahrt zum Papa Sa 17. April 2010 Dass sie wenig Aussicht auf neue Zuschüsse haben, wissen Hartz-IV-Empfänger schon. Deshalb gibt es kaum Härtefall-Anfragen bei der Ehinger Arbeitsagentur. Die Teamleiterin erklärt, wer Chancen hätte. swp.de Thüringer Allgemeine Schlichten statt Richten: Mediation als Alternative Sa 17. April 2010 Sie sind Juristen, Pädagogen, Pfarrer, Psychologen und in anderen Berufen tätig. Der Thüringer Arbeitskreis für Mediation vereint Menschen verschiedener Berufsgruppen, die bei Auseinandersetzungen schlichten. Während es in Familienrechtsverfahren empfohlen werden kann, dass die Prozessbeteiligten beispielsweise beim Streit um das Umgangsrecht sich an einen Mediator wenden, ist die Mediation in anderen Rechtsbereichen eher Neuland. Doch die außergerichtliche Einigung liegt im Trend, spart sie doch Kosten und verspricht erfolgreichere Wege als ein Urteil, das am Ende widerspruchslos hingenommen werden muss. thueringer-allgemeine.de Nürnberger Zeitung Die Hälfte befürchtet Einbußen bei der Karriere Untersuchung zum Verhalten von Männern in Elternzeit bei der Stadtverwaltung Sa 17. April 2010 Ulrike Dehner und Laura Dittrich können sich freuen. Ihre Untersuchung über Väter in Elternzeit bei der Stadt Nürnberg hat ihnen nicht nur die Grundlage für ihre Abschlussarbeiten am Lehrstuhl für Soziologie und Empirische Sozialforschung der Universität Erlangen-Nürnberg gebracht, sondern auch den Mitarbeitern in den Ämtern geholfen. Es ist auch eine der ersten Bestandsaufnahmen zur Akzeptanz der Elternzeit bei Männern. nz-online.de Pressemitteilung MANNdat Gegen die Verharmlosung der Bildungsmisserfolge von Jungen Sa 17. April 2010 Jeder zehnte Junge ohne Migrationshintergrund und fast jeder vierte Junge mit Migrationshintergrund verlässt die Schule ohne einen Abschluss. Alle unabhängigen Fachleute bestätigen den dringenden Handlungsbedarf bei der Bildungsförderung von Jungen. Allein in der Bildungs- und Jugendpolitik ist dieses Thema noch nicht angekommen. In den Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg beispielsweise wurden 2009 allein neun neue Mädchenförderprogramme implementiert, aber kein einziges Jungenförderprogramm. Die zunehmenden Bildungsmisserfolge sind also durchaus kein Zufall, sondern logische Konsequenz einer Jungen vernachlässigenden Bildungspolitik. Kölnische Rundschau „Väteraufbruch“ gründet Gruppe Treffen für Väter Fr 16. April 2010 Der bundesweit organisierte Verein „Väteraufbruch für Kinder“ (VAfK) gründet nun auch eine Gruppe im Rhein-Erft-Kreis. Von der kommenden Woche an soll regelmäßig einmal im Monat ein Treffen für Väter stattfinden. rundschau-online.de Neue Sendung Väterradio Das Schweigen der Jungen Sexueller Missbrauch von Jungen durch Mütter Do 15. April 2010 Sexueller Missbrauch ist mittlerweile ein öffentliches Thema geworden. Derzeit wird der sexuelle Missbrauch in staatlichen und kirchlichen Erziehungseinrichtungen diskutiert. Auch im familiären Bereich sind die Kinder vor sexuellen Übergriffen nicht sicher. Nicht nur Mädchen werden zu Opfern, sondern jährlich rechnet man mit 50.000 Übergriffen an Jungen in Deutschland. Trotz dieser Fülle, gibt es in Deutschland keine systematische Forschung. Der Missbrauch an Jungen findet in den Publikationen nur oberflächlich Beachtung. So sind auch die Hilfsangebote für diese Jungen spärlich zu finden. Jungen haben geschlechtsspezifisch größere Schwierigkeiten über einen Missbrauch zu reden - so schweigen die Jungen aus Scham, denn Jungen ist nicht schwach und so bleiben sie deshalb lieber völlig allein mit ihrem Geheimnis. Nürnberger Nachrichten: Siemens: Ein verzweifelter Vater klagt an Behinderung seines Sohnes warf einen Mitarbeiter beruflich aus der Bahn Do 15. April 2010 Manche Schicksalsschläge werfen Menschen völlig aus der Bahn. Sven A. hat das erlebt. Erst kam Patrick, sein Sohn, behindert auf die Welt. Dann brach A. unter den Problemen im Job fast zusammen. Seit 2007 ist der 45-Jährige jetzt arbeitslos. Dennoch lässt ihn die Hoffnung auf eine Rückkehr zu Siemens nicht los. nn-online.de Studie zur Cochemer Praxis Do 15. April 2010 Im Zuge unserer Magisterarbeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben wir eine Studie zur Cochemer Praxis in ausgewählten Städten und Regionen Mitteldeutschlands durchgeführt. Dem empirischen Teil der Arbeit geht eine theoretische Auseinandersetzung zu verschiedenen Aspekten der Thematik Kinder und Eltern in Trennung und Scheidung voraus. Die umfangreiche Studie, in der die am Modell beteiligten Professionen befragt wurden, befasst sich mit obengenannten Aspekten und versucht aufzudecken, wie sie in der Cochemer Praxis verhandelt werden. Spiegel Online 15-Jährige fertigmachen kann jeder Trottel Problemzeit Pubertät Mi 14. April 2010 In der Pubertät ist Schluss mit lustig. Vor lauter Schulstress verpassen viele Jugendliche das echte Leben - mit fatalen Folgen, sagt Psychologe Wolfgang Bergmann im SPIEGEL-ONLINE-Interview. Sein Rat: Statt Kinder zu hätscheln und zu gängeln, sollten Eltern für sie lieber mal eine Tür eintreten. spiegel.de Frankfurter Rundschau Kindeswohl im Mittelpunkt Landtag zu Scheidungen Mi 14. April 2010 In Scheidungsverfahren soll alles dafür getan werden, dass Kinder nicht zusätzlich leiden müssen. Darin sind sich die Parteien im Landtag einig. Oft sei es hilfreich, wenn schnell geklärt werde, wer Umgang mit den Kindern haben darf, hieß es übereinstimmend am Mittwoch im Rechtsausschuss des Parlaments. Allein stand die SPD allerdings mit ihrer Forderung, das sogenannte Cochemer Modell in Hessen zu erproben. Dabei wird versucht, in Streitfragen zwischen den Scheidungsgegnern zu vermitteln, etwa mit Hilfe des Jugendamts. fr-online.de tirol ORF Der erbitterte Kampf der Väter um die Kinder Mi 14. April 2010 Immer mehr Tiroler Väter klagen das Recht, ihre Kinder sehen zu dürfen, vor Gericht ein. Die Mütter verhinderten eine Kontaktaufnahme oft ganz bewusst, sagen Experten. Das könnte sich später als Bumerang erweisen. tirol.orf.at Das Projekt Elternkonsens: Eine Schlichtungspraxis in Sorge- und Umgangsrechtsstreitigkeiten Inhalt und Ziele des Projekts Elternkonsens („Cochemer Praxis“) Mi 14. April 2010 Bis nach Berlin ist er gerannt, um ein Zeichen zu setzen: Björn Kleemann, 39, streitet um das Umgangsrecht für seine Töchter, das ihm seine Frau im Juli 2008 entzog. Doch das Verfahren zieht sich seit mehr als eineinhalb Jahren. tlz.de Thüringer Landeszeitung Szenen einer Scheidung Di 13. April 2010 Bis nach Berlin ist er gerannt, um ein Zeichen zu setzen: Björn Kleemann, 39, streitet um das Umgangsrecht für seine Töchter, das ihm seine Frau im Juli 2008 entzog. Doch das Verfahren zieht sich seit mehr als eineinhalb Jahren. tlz.de Stuttgarter Nachrichten: Auch fünf Jahre Vorlauf können zu kurz sein Das Jugendamt erhält per Gesetz neue Aufgaben. Dafür hat es bereits geübt - nicht ohne Hürden Di 13. April 2010 Eigentlich ist der Anlass der Diskussion im Jugendhilfeausschuss erfreulich: Das neue Familienrecht, das am 1. September des vergangenen Jahres in Kraft getreten ist, enthält vieles von dem, was das Jugendamt des Böblinger Landratsamtes bei Kindschaftssachen bereits seit fünf Jahren praktiziert. "Es geht darum, alle Kräfte so zu bündeln, damit die Kinder so wenig wie möglich leiden müssen", formulierte es Landrat Roland Bernhard gestern im Jugendhilfeausschuss. Die Freude bei den Mitarbeitern der Vorreiterbehörde hält sich dennoch in Grenzen. bei stuttgarter-nachrichten.de Aachener Zeitung: Auch Androhung von Gewalt kann zu Wohnungsverweis führen Di 13. April 2010 Auch die Androhung von Gewalt kann dazu führen, dass der Täter die Wohnung des Opfers nicht mehr betreten darf. Solche Schutzanordnungen sind nach dem Gewaltschutzgesetz nicht nur dann möglich, wenn schon Tätlichkeiten begangen wurden, sondern auch bei psychischer Gewalt. az-web.de Männer News: Väterkarenz - Ein Vergleich mit Schweden Di 13. April 2010 Eine Diskussion über Väterförderung in Österreich kommt ohne Bezug auf Schweden nicht aus. Dort gehen über 50% der Männer auf Karenz. Parallel dazu wird aber auch Kritik an diesem Modell laut. maennernews.info Pressemitteilung ISUV: e-Petition: Welchen Status muss man Unterhaltspflichtigen lassen? Mo 12. April 2010 Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) hat eine Petition zur Düsseldorfer Tabelle und zum Selbstbehalt verfasst. Der Verband bittet seine Mitglieder und alle Betroffenen um Unterzeichnung. Ziel der Petition ist es einen Beschluss des Bundestages zu erreichen, dass der Selbstbehalt der Unterhaltsverpflichteten entsprechend sozialrechtlichen Grundsätzen geregelt wird. Der Verband spricht sich für einen individuellen Selbstbehalt aus, in dem Wohn- und Umgangskosten berücksichtigt werden. ISUV dringt darauf, dass berufstätigen Unterhaltsverpflichteten am Monatsende erheblich mehr Geld bleiben muss als Hartz IV Empfängern. Inzwischen wurde die Petition von über 1000 Betroffenen unterzeichnet. Der Verband kritisiert, dass es erheblich mehr sein könnten, wenn die Modalitäten der Unterzeichnung nicht kompliziert wären. Merkur Online: Scheidungskriege: Münchner Initiative zur Mediation Mo 12. April 2010 Um endlose Prozesse in Scheidungsfällen zu vermeiden, hat sich in München eine Initiative gegründet, die zwischen zerstrittenen Ehepartnern vermitteln soll. Das Angebot ist kostenlos. merkur-online.de Kostenlose-Urteile.de SG Fulda: Umgangsrecht erhöht Wohnraumbedarf Kindern getrennt lebender Eltern muss ausreichend Wohn- und Lebensraum zur Verfügung stehen Mo 12. April 2010 Ein Empfänger von Leistungen nach dem SGB II kann Anspruch auf zusätzlichen Wohnraum haben, wenn er nach der Trennung und dem Auszug des Ehepartners und der gemeinsamen Kinder weiterhin in der bisherigen Wohnung lebt und dort sein Umgangsrecht ausübt. Dies entschied das Sozialgericht Fulda. kostenlose-urteile.de FamThera Institut, Leipzig: Das integrierte Wechselmodell – ein Weg zur tragfähigen Kinderbetreuung durch getrennte Eltern Mo 12. April 2010 Im neuen Kindschaftsrecht wird nach einer Trennung der Eltern das gemeinsame Sorgerecht favorisiert. Kinder haben Anspruch auf den Umgang mit allen wichtigen Bezugspersonen. Der Gesetzgeber überlässt den Eltern eine größere Selbstverantwortung bei der Regelung aller Nachtrennungsfragen. Das gemeinsame Sorgerecht, die praktische Regelung des Umgangsrechts und vor allem der Umgangspflicht erfordert ein hohes Maß an konstruktiven Lösungen und außergerichtlicher Vermittlung zwischen den Elternteilen. fam-thera.de ZDF Mona Lisa: Späte Väter und ihre Kinder So 11. April 2010 Laut Statistik hat jedes 20. Kind bei seiner Geburt einen Vater, der älter ist als 50 Jahre. ML sprach mit zwei Vätern, die sich ganz bewusst für eine späte Vaterschaft entschieden haben. Ansehen auf zdf.de/ZDFmediathek 3. Väterkongress am 8. Mai in Karlsruhe: Sorgerecht für nicht-eheliche Väter, Vergleich mit der Praxis in den Nachbarländern So 11. April 2010 Referenten: Prof. Dr. Dr. Ulrich Mueller, Horst Zaunegger, Felix Schöbi (Schweiz), Annie Heintzelmann (Frankreich), Jan Piet de Man (Belgien), Rainer Sonnenberger Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EuGMR) vom 03.12.2009 im Fall Zaunegger müssen auch in Deutschland Väter, die mit der Mutter ihres gemeinsamen Kindes nicht verheiratet sind, einen Zugang zur gemeinsamen elterlichen Sorge erhalten, der unabhängig von der mütterlichen Zustimmung ist. Gegenwärtig wird in Deutschland jedes dritte Kind nicht ehelich geboren. Jedes dieser Kinder hat ein Grundrecht, von seinen beiden Eltern umsorgt zu werden. Der Väteraufbruch für Kinder e.V. empfiehlt als Lösung die gemeinsame Sorge ab Vaterschaftsanerkennung, möglichst ab Geburt als Regelfall auch für alle nicht miteinander verheiratete Eltern. Die Empfehlungen des Väteraufbruch für Kinder e.V. orientieren sich an den erprobten Regelungen in den Artikeln 316, 332 und 372 des Code Civil der Französischen Republik, die einer ganzen Reihe anderer europäischer Staaten als Vorbild für ihr eigenes Kindschaftsrecht gedient haben. Die Empfehlungen des Väteraufbruch für Kinder e.V. sind eingebettet in Empfehlungen zur Schaffung einer neuen Beratungs- und Mediationskultur für Eltern. Nach Ansicht des Väteraufbruch für Kinder besteht weit über die Neuregelung der elterlichen Sorge hinaus zusätzlicher familienpolitischer Handlungsbedarf, um Väter stärker in die Familien einzubinden nähere Infos unter www.vaeterkongress.vaeteraufbruch.de WDR Servicezeit Familie: Steuer- und andere Nachteile geschiedener bzw. getrennter Väter So 11. April 2010 Mittwoch 14. April ab 18:20 h in der WDR Servicezeit Familie Fachveranstaltung des VAfK-Köln: Loyalitätskonflikt und PASyndrom - Entfremdung und Umgangsausschluss vermeiden. Die Chancen des neuen FamFG nutzen So 11. April 2010 u.a. mit Prof. Dr. Uwe Jopt, Jugenddezernentin Dr. Agnes Klein und Rechtsanwalt und Familienrichter a.D. Jürgen Rudolph Mittwoch, 9. Juni 2010 17.30 bis 22.00 Uhr Ort: Landschaftsverband Rheinland, Horion-Haus, Hermann-Pünder-Straße 1, 50679 Köln Download Programm-Flyer Service BW: Feststellung der Vaterschaft, wenn ein Kind noch keinen rechtlichen Vater hat So 11. April 2010 Wenn ein Kind keinen (rechtlichen) Vater hat, können die Mutter, das Kind und der biologische Vater die Vaterschaft gerichtlich feststellen lassen. Wird die Vaterschaft festgestellt, entsteht ab Rechtskraft des Urteils ein Verwandtschaftsverhältnis. Daraus ergeben sich unter anderem Unterhaltspflichten des Vaters gegenüber dem Kind (gegebenenfalls auch der Mutter), Erbansprüche des Kindes und eventuell auch Folgen für die Staatsangehörigkeit des Kindes (z.B. wenn die Mutter Ausländerin und der Vater Deutscher ist). service-bw.de Thüringer Allgemeine: Wanderslebener hat zwei Drittel der Strecke geschafft Sa 10. April 2010 Um auf seinen Kampf um das ihm seit 20 Monaten verwehrte Umgangsrecht mit seinen Töchtern aufmerksam zu machen, läuft Björn Kleemann aus Wandersleben bis nach Berlin. thueringer-allgemeine.de Der Tagesspiegel: Kein Recht auf Trödeln Sa 10. April 2010 Die Bürger sollen sich künftig gegen zu lange Gerichtsverfahren wehren können. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger will ihnen unter anderem das Rechtgeben, Schadenersatz zu verlangen. Warum ist das notwendig? Weiter auf tagesspiegel.de Der Freitag: Nicht ohne meinen Sohn Sa 10. April 2010 Zwei Mal hat ihr Ex das gemeinsame Kind entführt, einmal davon nach Algerien. Doch das Bremer Jugendamt sagt ihr: Der Junge braucht seinen Vater. freitag.de Pressemitteilung der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen e. V. (eaf): Elterngeld: Ausweitung der Partnermonate ist wichtig Fr 9. April 2010 Die Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen e. V. (eaf) unterstützt die Initiative von Familienministerin Schröder, das sehr erfolgreiche Elterngeld zu flexibilisieren und die Partnermonate, fälschlicherweise Vätermonate genannt, auszuweiten. So ist es auch im Koalitionsvertrag vorgesehen. Innerhalb von nur wenigen Jahren ist die Beteiligung der Väter an der Elternzeit enorm gewachsen. Aus ersten Befragungen der Väter in Elternzeit wird deutlich: Sie erleben diese Zeit als wichtig für ihre Beziehung zum Kind, zur Partnerin und insgesamt für die Familie. Das Verhältnis des Vaters zum Kind bekommt gleich am Anfang eine andere Basis. Damit ist ein Sprung in der Beteiligung von Männern an der Kinderbetreuung und Erziehung gelungen, der jahrzehntelang vergeblich gefordert war. Es zeigt sich: Durch ein gutes Angebot sind Väter zu motivieren. GrünBlog - Der grüne Blog aus NRW “Nicht länger Machos sein müssen” – Das Grüne Männer-Manifest Fr 9. April 2010 Eine Frau ist Bundeskanzlerin. Frauen machen die besseren Bildungsabschlüsse, können Bischöfin werden, mischen in Rap und Hip-Hop mit und sind im Fußball international erfolgreicher als ihre männlichen Kollegen. Gleiche Rechte in Deutschland anno 2010? Ist Alice im Wunderland angekommen? Mitnichten. Wir Männer sehen, dass unsere Gesellschaft noch immer von einem tief sitzenden Geist der geschlechtlichen Polarität durchflutet ist, der Frauen auf Weiblichkeit und Männer auf Männlichkeit reduziert. Damit muss endlich Schluss sein. Wir wollen nicht länger Machos sein müssen, wir wollen Menschen sein! blog.gruene-nrw.de Nürnberger Nachrichten: Banges, langes Warten aufs Recht - Auch der neue Vorstoß der Justizministerin hat Tücken Fr 9. April 2010 Der Vater, der jeglichen Kontakt zu seinem Sohn verliert, weil jahrelang nicht über das Sorgerecht entschieden wird. nn-online.de Wiesbadener Kurier: Psychologie-Ausbildung für Juristen gefordert Fr 9. April 2010 Angehende Richter und Anwälte in Rheinland-Pfalz sollen während ihres Studiums nicht nur den Umgang mit Paragrafen lernen, sondern künftig eine bessere psychologische Ausbildung für die Bedürfnisse von Trennungskindern erhalten. wiesbadener-kurier.de Haufe.de: Sorgerecht: Neue Entscheidungen und Entwicklungen Fr 9. April 2010 Nach Scheidungen und Trennungen, mittlerweile aber auch bei "zufällig" entstandener Elternschaft, ist der Streit um das Sorgerecht manchmal vergleichbar heftig, wie der um den Unterhalt. Hier neue Trends und Urteile zum Thema. bei Haufe.de Pressemitteilung Landesregierung Rheinland-Pfalz: Kindeswohl im Mittelpunkt - Landeskonferenz Trennung und Scheidung Fr 9. April 2010 "Besonders nach einer Trennung muss das Kindeswohl im Mittelpunkt aller Überlegungen und Handlungen stehen." Das betonte Justizminister Heinz Georg Bamberger heute vor der zehnten Landeskonferenz Trennung und Scheidung in Mayen. ... "Der praktische und psychologische Aspekte berücksichtigende Umgang mit Kindern ist leider immer noch nicht Bestandteil der juristischen Ausbildung. Das müssen wir ändern." ... Kölner Stadtanzeiger: Der Mann in der Krise - Schwaches Geschlecht Fr 9. April 2010 Es steht nicht gut um den Mann. Der Feminismus hat die traditionelle Bilderwelt der Männlichkeit zerstört, meint etwa der Soziologe Walter Hollstein. Das hat gerade erst der Internationale Männerkongress in Düsseldorf gezeigt. ksta.de Taz.de: Mehr Vätermonate sind nicht richtig - Interview über Elterngeld Fr 9. April 2010 Zwölf Monate Elternzeit reichen, sagt Wirtschaftsexperte Michael Hüther: Die von Familienministerin Schröder geplante Verlängerung gehe zu Lasten der Berufstätigkeit von Müttern und Vätern. taz.de Berliner Morgenpost: Wie Trennungskinder die Scheidung durchleiden Fr 9. April 2010 Vor sieben Jahren trennten sich Bea und André. Ihr kleiner Sohn Fritz pendelte zwischen den Wohnungen der beiden Eltern. Er verkraftete die Trennung nur mühsam - und erst eine Mediatorin brachte etwas Ruhe in das Leben des verunsicherten Kindes. Es gibt Kämpfe, bei denen es nicht ums Gewinnen geht - bei denen man auch mit einer Lösung zufrieden sein kann, die ganz anders aussieht, als man sie sich gewünscht hat. Diese Erfahrung haben André Winter und Bea Schramm gemacht, als sie sich nach ihrer Trennung über den Umgang mit ihrem Sohn Fritz zusammenraufen mussten. morgenpost.de Maennerthemen.net: Tipps und Hilfe bei Umgangsverweigerung Fr 9. April 2010 Wut, Angst und Hilflosigkeit sind die vorherrschenden Gefühle, wenn die ehemalige Lebenspartnerin den Umgang mit den eigenen Kindern verhindert. Nach deutschem Recht ist es kaum möglich, diese Umgangsverweigerung zu verhindern. maennerthemen.net Vorankündigung Väterradio: Das Schweigen der Jungen - Sexueller Missbrauch an Jungen durch Mütter Do 8. April 2010 Sexueller Missbrauch ist mittlerweile ein öffentliches Thema geworden. Derzeit wird öffentlich der sexuelle Missbrauch in staatlichen und kirchlichen Erziehungseinrichtungen diskutiert. Aber auch im familiären Bereich sind die Kinder vor sexuellen Übergriffen nicht sicher. Aber nicht nur Mädchen werden zu Opfern, sondern jährlich rechnet man mit 50.000 Übergriffen an Jungen in Deutschland. Trotz dieser Fülle, gibt es in Deutschland keine systematische Forschung. Der Missbrauch an Jungen findet in den Publikationen nur oberflächlich Beachtung. So sind auch die Hilfsangebote für diese Jungen spärlich zu finden. Jungen haben geschlechtsspezifisch größere Schwierigkeiten über einen Missbrauch zu reden - so schweigen die Jungen aus Scham, denn ein Junge ist nicht schwach und bleiben deshalb lieber völlig allein mit ihrem Geheimnis. Vaeterradio.de Pressemitteilung des BMJ: Leutheusser-Schnarrenberger: Mehr Rechtsschutz bei überlangen Prozessen Do 8. April 2010 Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zum heute vorgestellten Gesetzentwurf für eine Entschädigungsregelung bei unangemessen langen Gerichtsverfahren: Jeder hat das Recht auf gerichtlichen Rechtsschutz in angemessener Zeit. Lücken im Rechtsschutz wollen wir mit einem Entschädigungsanspruch für überlange Prozesse schließen. Die geplante Entschädigungsregelung kommt Verbrauchern wie Unternehmen zugute und ist ein Gewinn für den Rechtsstaat. Aus dem Bundestag: Gentest für Anfechtung der Vaterschaft bei binationalen Kindern nicht entscheidend Do 8. April 2010 Für eine Anfechtung der Vaterschaft bei binationalen Ehen durch die Ausländerbehörden ist die Abstammung des Kindes, die durch einen Gentest geklärt werden kann, nicht entscheidend. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/1096) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/897). In dieser hatten sich die Abgeordneten auf Zeitungsartikel berufen, nach denen unverheiratete Eltern ”binationaler“ Kinder unter Generalverdacht zur Erschleichung einer Aufenthaltserlaubnis gestellt würden und dem nichtdeutschen Elternteil eine Aufenthaltserlaubnis verweigert würde, wenn dieser nicht freiwillig einen Gentest mache. Eine Anfechtung der Vaterschaftsanerkennung setze insbesondere das Fehlen einer sozial-familiären Beziehung zwischen dem Kind und seinem Vater voraus, schreibt die Regierung. Eine solche sozial-familiäre Beziehung bestehe, wenn der Vater zum Zeitpunkt der Anerkennung für das Kind die tatsächliche Verantwortung trägt oder getragen hat. Bestehe allerdings der Verdacht einer so genannten Scheinvaterschaft zur Verschaffung eines Aufenthaltsrechts könne es auf die biologische Abstammung ankommen, wenn die Vaterschaft angefochten werde, heißt es in der Antwort. Aus dem Bundestag: Kein Unterhaltsvorschuss bis zum 18. Lebensjahr Do 8. April 2010 Der Unterhaltsvorschuss sollte aus Sicht der Bundesregierung nicht pauschal bis zum 18. beziehungsweise bis zum 25. Lebensjahr eines Kindes gewährt werden. Das schreibt sie in ihrer Antwort (17/1269) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/989). Aus dem Bundestag: Bundesrat will Bezug von Elterngeld vereinfachen Do 8. April 2010 Der Bundesrat will den Bezug von Elterngeld vereinfachen und hat zu diesem Zweck einen Gesetzentwurf (17/1221) vorgelegt. Aus Sicht der Länderkammer belaste die derzeit praktizierte ”aufwändige“ Einkommensermittlung die Verwaltungen der Bundesländer ”in unvertretbar hohem Maße“. Dies führe zu Wartezeiten, die so lang seien, dass sie die Zielsetzung der Leistung in Frage stellen. Ohne eine grundlegende Vereinfachung, so begründet der Bundesrat seinen Vorstoß, könnten die durchschnittlichen Laufzeiten nicht unter einem Monat gehalten werden. PRCenter.de: Wie funktioniert eine freiwillige Vaterschaftsanerkennung Do 8. April 2010 Kommt ein Kind zur Welt und die Eltern sind zu diesem Zeitpunkt unverheiratet, dann hat dieses Kind zunächst keinen Vater im juristischen Sinne. Der Lebenspartner der Frau hat aber die Möglichkeit, die Vaterschaft freiwillig anzuerkennen. Eine solche Anerkennung ist nur dann auch rechtswirksam, wenn sie von einer Urkundsperson erteilt wird. prcenter.de Amtsgericht München: Für eine friedliche Scheidung… Do 8. April 2010 Das Amtsgericht München stellt der Münchner Mediatoreninitiative Räumlichkeiten zur Durchführung kostenfreier Informationsgespräche zur Verfügung. Ziel ist, die bei einer Scheidung anfallenden Folgesachen wie Unterhalt, elterliche Sorge u.a. friedlich zu lösen. justiz.bayern.de European Info Press: Patchwork-Familie begünstigt Mißbrauch - Leibliche Väter sind viel seltener Täter als „soziale“ Väter Mi 7. April 2010 Es gibt eine Reihe wissenschaftlicher Veröffentlichungen über das „Täterprofil“ in puncto sexueller Mißbrauch. ... In seiner Studie „Die dunkle Seite der Kindheit“ belegt der Autor, daß Religionszugehörigkeit keinen Einfluß auf die Mißbrauchs-Häufigkeit hat: sexueller Mißbrauch kommt in katholischen, evangelischen oder konfessionslosen Familien im wesentlichen im gleichen Ausmaß vor. Dasselbe schreibt Clara Wildschütte in ihrer Studie „Psychodynamik einer Mißbrauchsfamilie“. Von großer Bedeutung für die Häufigkeit sexuellen Mißbrauchs ist jedoch die Frage, ob der Täter ein biologischer oder „sozialer“ Vater (neuer Liebhaber der Mutter, Stiefvater, Pflegevater) ist. So schreibt Sabine Neumann in ihrem E-Book „Sexueller Mißbrauch“ unter dem Abschnitt „Tätergruppen“, daß hierzu „vor allem Vaterfiguren gehören“ (neue Lebenspartner der Mutter, Stiefväter etc), hingegen der Anteil der leiblichen Väter erstaunlich gering ist: „Bei den Familienmitgliedern sind Väter am wenigsten an sexuellem Mißbrauch beteiligt: etwa zu 2%.“ bei eip-news.de Pressemitteilung BMJ: Deutschsprachige Internetseite der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht geht online Mi 7. April 2010 Seit heute verfügt die Haager Konferenz für Internationales Privatrecht auch über eine deutschsprachige Internetseite: In einem Gemeinschaftsprojekt der Justizministerien von Deutschland, Österreich und der Schweiz werden nunmehr die Informationen der Haager Konferenz neben den offiziellen Amtssprachen Englisch und Französisch auch in deutscher Sprache vorgehalten. Hier können deutschsprachige Internetnutzer auf kürzestem Wege wichtige Informationen über die Aktivitäten und die zahlreichen internationalen Übereinkommen der Haager Konferenz auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts erhalten. Die Internetseite können Sie über diesen Link aufrufen: www.hcch.net/index_de.php APA-OTS Originaltext-Service: Geltendes Familienrecht begünstigt häusliche Gewalt Mi 7. April 2010 Die geltende einseitige Obsorge begünstigt Gewalt gegen Väter. Wie 271 internationale Gewaltstudien zeigen (http://www.csulb.edu/~mfiebert/assault.htm), geht familiäre Gewalt in mehr als 50% der Fälle von Frauen aus. ots.at Schweriner Volkszeitung: Nach der Scheidung kein Kontakt? Mi 7. April 2010 "Mein Sohn hängt sehr an mir. Meine geschiedene Frau unterbindet aber jeden Kontakt zwischen uns. Kann das nicht Schaden bei dem Jungen anrichten?" ... Die Art und Weise der Trennung der Eltern und die Kommunikation mit dem Kind darüber können sehr wohl deren Stresspegel senken oder erhöhen. Entscheidungen über ein zeitweiliges Aussetzen des Kontaktes zum Vater haben nicht selten ihren Ursprung in nicht geklärten Beziehungsproblemen der Eltern. ... Und es muss keine Katastrophe für das Kind bedeuten, wenn er aus einer neuen Perspektive heraus dann seinen Vater wieder hat. Weiterleisen auf svz.de Kommentar Urteil EuGH: Keine vorläufige Sorgerechtsentscheidung Di 6. April 2010 Ein Gericht in einem EU-Staat darf das Sorgerecht für ein Kind nicht vorläufig einem Elternteil übertragen, wenn ein Gericht in einem anderen EU-Land bereits dem anderen Elternteil das Sorgerecht zugesprochen hat. Dies entschied der Europäische Gerichtshof (Rechtssache C-403/09). n-tv.de: Menschenrechtsgericht rügt Türkei - Geschwister-Trennung Di 6. April 2010 Bruder und Schwester wurden vor zehn Jahren nach der Scheidung der Eltern aufgeteilt - gegen ihren Willen. Diese Entscheidung der türkischen Justiz ist ein Verstoß gegen das Grundrecht auf Schutz der Familie, urteilt das Menschenrechtsgericht. Für Bruder und Schwester kommt diese Entscheidung zehn Jahre zu spät. bei n-tv.de Aus dem Bundestag: Anfrage zur Sorgerechtsreform - Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Max Stadler auf die Frage der Abgeordneten Katja Dörner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Di 6. April 2010 Ist es zutreffend, dass sich die Bundesregierung auf Eckpunkte einer Reform des Sorgerechts bei unverheirateten Eltern - kein automatisches gemeinsames Sorgerecht ab Geburt, auf Antrag durch den Vater und Ablehnung nur bei Vorlage von Beweisen gegen den Vater, beispielsweise Gewalt oder Drogensucht - geeinigt hat, wie dies im Focus vom 15. März 2010 berichtet wird, und, wenn ja, auf welche Eckpunkte hat sich die Bundesregierung verständigt? Es ist nicht zutreffend, dass sich die Bundesregierung bereits auf Eckpunkte einer Reform verständigt hat. Wie bereits anlässlich Ihrer mündlichen Frage vom 27. Januar 2010 dargelegt, gibt die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Anlass, sehr sorgfältig zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen ledige Väter auch ohne zwingende Zustimmung der Mutter eine Möglichkeit bekommen sollen, ein gemeinsames Sorgerecht zu erhalten. Quelle: http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/17/17033.pdf => 24.03.2010, Seite 3078, Anlage 38 Thüringer Allgemeine: Wandersleber läuft für das Umgangsrecht mit seinen Töchtern nach Berlin Di 6. April 2010 Um auf seinen Kampf um das ihm seit 20 Monaten verwehrte Umgangsrecht mit seinen Töchtern aufmerksam zu machen, läuft Björn Kleemann aus Wandersleben bis nach Berlin. Die erste Etappe führte den 39-Jährigen am Dienstag von Wandersleben bis nach Kölleda. Video bei thueringer-allgemeine.de ansehen Autorenlesung mit Katrin Hummel: Entsorgte Väter: Der Kampf um die Kinder - Warum Männer weniger Recht bekommen Di 6. April 2010 Mit unfairen Tricks und Ausreden verhindern viele Mütter, dass Väter ihre Kinder auch nach einer Trennung noch sehen. Nur zahlen sollen sie, das Umgangsrecht wird boykottiert. Für die Kinder ist das schrecklich, denn sie vermissen ihren Vater und dürfen nur mit ihrer halben Familie aufwachsen. Die Väter leiden ebenso sehr unter der Trennung. Sie fühlen sich machtlos, ohne eine Chance, ihre Kinder jemals wiederzusehen. Warum ist es in unserem Land möglich, dass Kindern und Vätern dieses Leid geschieht, und weshalb handeln Mütter so? Katrin Hummel zeigt, was geschehen müsste, damit Väter zu ihrem Recht kommen. Termin: 12.4.2010 um 19:00 Uhr Ort: Evangelisches Stadtjugendamt Wiesbaden "Bonhoefferhaus", Fritz-Kalle-Str. 38 - 40 Hier klicken für Anfahrtskarte Bielefelder Server für Online-Publikationen: Kindliche Kontaktverweigerung nach Trennung der Eltern aus psychologischer Sicht - Entwurf einer Typologie Di 6. April 2010 Die Fragestellung der Studie entstammt dem Berufsfeld des Psychologischen Sachverständigen am Familiengericht: Umgangsverweigerung (UV) ist ein bindungspsychologisch paradoxes, oft aber stabiles Verhalten von Kindern bei hochstrittigen Trennungen. Das vom amerikanischen Kinder- und Jugendpsychiater Richard Gardner vorgestellte Parental Alienation Syndrome ist bisher vorherrschend, erklärt aber weder Psychodynamik noch Spektrum des in der Praxis beobachtbaren kindlichen Verhaltens bei UV. Gardner sieht als einzige Ursache die Instrumentalisierung des Kindes durch den Alleinerziehenden ("Gehirnwäsche"). Seine Interventionsvorschläge zielen im Wesentlichen auf Sanktionierung des betreuenden Elternteils ab oe24.at: Kind hat Recht auf beide Elternteile Mo 5. April 2010 Österreichs Justizministerin Bandion-Ortner: ... Ein Kind hat das Recht auf beide Elternteile. Man muss verhindern, dass ein Vater sein Kind nach einer Trennung monatelang nicht sieht. Darum planen wir im Mai eine Enquete zum Thema Obsorge. Wir prüfen da unter anderem die automatische gemeinsame Obsorge nach einer Scheidung, wie es sie in Deutschland auch schon gibt oe24.at Forschungsprojekt "Neue familiengerichtliche Praxis in Sorge- und Umgangsrecht in Freiburg" Mo 5. April 2010 Präsentation der Ergebnisse des Forschungsprojekts "Neue familiengerichtliche Praxis in Sorge- und Umgangsrecht in Freiburg" am Donnerstag, 22. April 2010, 18:15 Uhr, Katholische Fachhochschule Freiburg, Aula 1100. Neue familiengerichtliche Praxis in Sorge- und Umgangsrecht in Freiburg: Evaluation der Konzept- und Prozessqualität der Kooperation zwischen den beteiligten Professionen an der auf dem Cochemer Modell basierten Freiburger Neunen Praxis. kfh-freiburg.de Buchvorstellung: Fips versteht die Welt nicht mehr - Wenn Eltern sich trennen Sa 3. April 2010 Verstehenshilfe für Kinder von getrennt lebenden Eltern Details auf steffis-buecherwelt.de Livenet.ch: Scheidungsfolgen - über Generationen wirksam Sa 3. April 2010 Jedes Jahr erleben etwa 200'000 Kinder in Deutschland, dass sich ihre Eltern trennen. In der Schweiz sind es jährlich um 15‘000 unmündige Kinder. Ein Bericht der deutschen Regierung wendet sich jetzt dagegen, die Folgen von Scheidungen für die Kinder zu bagatellisieren. livenet.ch Thüringer allgemeine.de: Vater aus Wandersleben startet Protest-Marathon nach Berlin Sa 3. April 2010 Er hat extra T-Shirts anfertigen lassen. Ich laufe für meine Kinder steht auf der Vorder- und der Rückseite. Am Dienstag beginnt Björn Kleemann (39) seinen Marathon zum Bundesjustizministerium nach Berlin. In einer Woche will er die 304 Kilometer bewältigt haben. Um am 12., spätestens aber am 13. April bei Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sein Anliegen vorbringen zu können, muss er jeden Tag zwischen 45 und 50 Kilometern schaffen. thueringer-allgemeine.de Mitteldeutsche Zeitung: Scheidungskinder haben Schwierigkeiten Fr 2. April 2010 Eine Scheidung der Eltern kann Auswirkungen auf die eigene Bindungsfähigkeit haben. mz.web.de Zeit online: Männer reagieren gerne mit Schweigen Do 1. April 2010 Wenn Frauen gelassener wären, würden Männer öfter über ihre Gefühle sprechen, sagt Martina Rellin. Für ihr Buch "Göttergatten" hat sie Männer über ihre Ehen befragt. ... Besonders wichtig ist Männern die Familie, das Zusammenleben mit den Kindern. Entsprechend groß ist die Angst, die Nähe zu ihren Kindern zu verlieren, wenn es zum Beispiel zur Trennung kommt. zeit.de OLG Koblenz : Kindesbetreuung: Betreuungs-Wechselmodell muss Kindeswohl nicht entsprechen Do 1. April 2010 Ein Betreuungs-Wechselmodell setzt die Bereitschaft und Fähigkeit der Eltern voraus, miteinander zu kooperieren und zu kommunizieren. Gegen den Willen eines Elternteils kann ein Betreuungs-Wechselmodell nicht familiengerichtlich angeordnet werden. bei kanzlei-fathieh.de Neuerscheinung: "Gesetzliche Regelung der Rechtsverhältnisse nichtehelicher Lebensgemeinschaften" (Sonja Wenger) Mi 31. März 2010 Zur Notwendigkeit und inhaltlichen Ausgestaltung eines solchen Gesetzes im Rechtsvergleich mit den Regelungen in Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Katalunien jurawelt.com ZDF 37°: Väter wider Willen Mi 31. März 2010 Geborgenheit, Orientierung, Stärke: Das will jeder gute Vater seinem Kind mit auf den Weg ins Leben geben. Eine erfüllte Ehe mit der Kindesmutter ist dafür heutzutage schon längst keine Voraussetzung mehr - ganz im Gegenteil. 37grad.zdf.de ARD-Mittagsmagazin: EU-Urteil stärkt Rechte für ledige Väter Mi 31. März 2010 Beitrag zum Straßburg Urteil, geschildert am Beispiel eines VAfK-Mitglieds daserste.de Liechtenstein: Trotz Scheidung Eltern bleiben Di 30. März 2010 Das elterliche Sorgerecht soll im Rahmen der Revision des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches bis 2011 überarbeitet werden. volksblatt.li Stellungnahme des Deutschen Familiengerichtstags zur Vormundschaftsrechtsreform Di 30. März 2010 Die Kinderrechtekommission des Deutschen Familiengerichtstags e.V. äußerte sich am 30.03.2010 in einer differenzierten Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Vormundschaftsrechts. Die Kommission meint: “Die vorgesehene Korrektur des Vormundschaftsrechts kann zudem nur eine „Vorabreform“ der dringendsten Reformanliegen darstellen; sie sollte den Anstoß dafür bilden, die schon seit Jahren überfällige große Reform des Vormundschafts- und Pflegschaftsrechts nun mit Nachdruck anzugehen.” (.pdf) auf pfad-bv.de Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Familienreport 2009 Mo 29. März 2010 Der Familienreport 2009 steht nun zum Download bereit: Download von bmfsfj.de Hugo Klein (CDU): Cochemer Modell zum Wohl der Kinder sinnvoll – Entscheidung liegt bei Familiengerichten Mo 29. März 2010 Als „sinnvolles Modell zum Wohl der Kinder bei Scheidungen der Eltern“ bezeichnete der Rechtspolitiker der CDU-Landtagsfraktion, Hugo Klein, das sogenannte „Cochemer Modell“. „Eine Scheidung der Eltern darf nicht zu Lasten der Kinder gehen. Das Kindeswohl muss im Vordergrund stehen. Aus diesem Grund begrüßt die CDU grundsätzlich den Gedanken des Cochemer Modells für einvernehmliche Lösungen im Falle elterlicher Scheidung, um den Kindern das weitere Umgangs- und Sorgeverfahren bestmöglich auszugestalten“, sagte Klein. hessen-partei.de der CDU Stuttgarter Zeitung: Missbrauchsvorwurf frei erfunden Fr 26. März 2010 Der 50-jährige Carsten S. (alle Namen geändert) fiel aus allen Wolken, als am 6. August des vergangenen Jahres auf einmal die Polizei vor seiner Tür stand. Er solle ein damals zehnjähriges Mädchen in seinem Bekleidungsgeschäft in einem Ladenzentrum im Norden Stuttgarts sexuell missbraucht haben. Die heute zwölfjährige Tania habe sich erst Freundinnen anvertraut, dann, als eine Mutter zur Polizei ging, einer Kriminalbeamtin alles erzählt. Da die Vorwürfe schwer wogen - er soll extra seine Ladentür von innen verriegelt haben - kommt Carsten S. einige Tage später in Untersuchungshaft. stuttgarter-zeitung.de Welt.de: Wenn Väter um Kinder kämpfen Fr 26. März 2010 Ein Kölner Netzwerk hilft Männern, die von ihrer Familie getrennt leben Der Selbstmord des Vaters, der jüngst seinen Sohn in einem Kölner Baggersee mit in den Tod nahm, wirft Fragen auf. Vor allem bei Vätern, die auch um das Sorge- oder Umgangsrecht für ihre Kinder kämpfen. Sie sind frustriert, haben resigniert und zeigen sich doch kämpferisch - die "entsorgten" Männer von "Väteraufbruch", einem bundesweiten Netzwerk für getrennte Väter, die für einen geregelten Umgang mit ihren Kindern eine zum Teil jahrelange Prozedur auf sich nehmen. welt.de Nachtcafé: Schlechte Zeiten für die Ex? Fr 26. März 2010 Und auch bei der Sorgerechtsregelung zeichnet sich ab, dass der Einfluss der alleinerziehenden Mütter eingeschränkt wird. Bald soll der Kontakt von nichtverheirateten Vätern zu den gemeinsamen Kindern gesetzlich garantiert sein, mit oder ohne Zustimmung der Mutter. Derzeit hat sie darüber noch die alleinige Entscheidungshoheit. Viele Frauen fühlen sich mittlerweile von der Justiz im Stich gelassen. Droht ihnen der gesellschaftliche Abstieg? Und welche Verantwortung tragen eigentlich die Ex-Männer? Video auf swr3.de/mediathek Zeit-Online: Auch für Männer sind Beruf und Kinder schwer vereinbar Do 25. März 2010 Rainer Sonnenberger engagiert sich für den Verein Väteraufbruch für Kinder. Er erklärt, wie sich Eltern, auch nach einer Trennung, am besten um die Kinder kümmern können. zeit.de Humboldt-Universität zu Berlin, Juristische Fakultät: Die Entwicklung des Familienrechts der DDR (Bericht von Anita Grandke ) Do 25. März 2010 Gegenstand des Buches ist die Entwicklung des Rechtszweigs Familienrecht, also ein wesentliches Stück Rechtsgeschichte und zugleich Geschichte der DDR. Der Bogen spannt sich von den ersten Reformschritten im Bereich des Scheidungsverfahrens (u.a. mit der Abschaffung des Anwaltszwangs 1948) über die Verfassung der DDR (1949) mit ihren weitreichenden Konsequenzen und Problemen für das Familienrecht und das die Familie betreffende Sozialrecht (seit 1950), über den Entwurf eines Familiengesetzbuches (1954), ein neues Scheidungsrecht (1955), das Familiengesetzbuch der DDR (FGB,1965) und die dazu erlassenen Richtlinien und Beschlüsse des Obersten Gerichts der DDR, die sich als Form der Leitung der Rechtssprechung verstanden und bezüglich der Ehescheidung besonders, wenn auch erfolglos, auf die Verringerung der Scheidungszahlen abzielten. Dargestellt werden die stark intensivierte Familienförderung im Bereich der Sozialpolitik in den 70er und 80er Jahren und Überlegungen zur Reform des Familienrechts, die zunächst nicht aufgegriffen wurden, aber eine Grundlage für das im Juni 1990 von der Volkskammer der DDR verabschiedete, ebenfalls einbezogene Familienrechtsänderungsgesetz waren. Schließlich wird die am 3.10.1990 erfolgte Überleitung des bundesdeutschen Familienrechts auf das Beitrittsgebiet und die damit bewirkte starke Veränderung des rechtlichen Inhalts der Ehe und des Eltern-Kind-Verhältnisses im Beitrittsgebiet skizziert. Es geht bei allem um die Rolle von Ehe und Familie und dabei vorrangig um die Probleme der Gleichberechtigung von Mann und Frau, von Mutter und Vater und um die der Kinder unabhängig davon, ob sie in der Ehe oder außerhalb einer Ehe geboren wurden und um die Stabilität der Ehe. Es wird die Gesetzgebung und die Rechtsanwendung in ihren Schwerpunkten dargestellt mit den jeweiligen systemtypischen Zielen, Inhalten und Problemen. http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?id=30621 Allgemeine Zeitung: Umgang mit Kind ermöglichen Do 25. März 2010 Geschiedene Eltern, die ein gemeinsames Sorgerecht für das Kind tragen, müssen sich so arrangieren, dass beide mit dem Kind Umgang haben können. Wenn ein Elternteil grundlos den Kontakt des Kindes zum anderen vereitelt, droht dem Quertreiber der Verlust des Sorgerechts. allgemeine-zeitung.de Petition: Unterhaltsrecht – Transparente Regelung des Selbstbehaltes Do 25. März 2010 Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) hat eine Petition zur Düsseldorfer Tabelle und zum Selbstgehalt verfasst. Der Verband bittet seine Mitglieder und alle Betroffenen um Unterzeichnung der folgenden Petition: „Der Bundestag möge beschließen, dass der Selbstbehalt der Unterhaltsverpflichteten gesetzlich entsprechend sozialrechtlichen Grundsätzen geregelt wird, wobei insbesondere das Lohnabstandsgebot zu beachten ist. Dabei sind individuelle Wohnkosten und Umgangskosten zu berücksichtigen.“ isuv.de Die Petition kann unterzeichnet werden unter: epetitionen auf bundestag.de Lübecker Nachrichten: Kummer mit dem Jugendamt: "Entsorgte" Eltern in Geesthacht Di 23. März 2010 Mindestens neuen Mut hat der Mann mit dem weißen Haar gefasst. Ob er das tun wird, was ihm die anderen geraten haben? „Ich muss noch mal drüber nachdenken,“ sagt er beim jüngsten Treffen der Selbsthilfegruppe „Entsorgte Eltern und Großeltern“ in Geesthacht. ln-online.de Neuerscheinung: „Entsorgte Väter - Der Kampf um die Kinder: Warum Männer weniger Recht bekommen" von Katrin Hummel Di 23. März 2010 Etwa eine Million Väter sind laut Recherchen des SPIEGEL betroffen: Sie können ihre Kinder nicht mehr sehen, weil die Ex-Partnerinnen den Kontakt verhindern. Denn in Deutschland können Väter, selbst wenn sie mit den Müttern ihrer Kinder verheiratet waren, ihren Rechtsanspruch auf Umgang mit ihren Kindern häufig nicht durchsetzen. Katrin Hummel verschafft dieser Gruppe Gehör: Drei Männer berichten von ihren Erfahrungen mit Jugendämtern und Gerichten, die die Interessen der Mütter häufig mit dem Kindeswohl gleichsetzen – und die der Väter missachten. Bestellung auf weltbild.de Pressemitteilung ISUV: Quo vadis Düsseldorfer Tabelle – Quo vadis elterliche Sorge für nichteheliche Kinder? Mo 22. März 2010 Die neue Ausgabe der Zeitschrift des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV) befasst sich mit aktuellen Themen des Familienrechts und der Familienpolitik. Im Report 123 stehen zwei Themen im Mittelpunkt: die weitere Entwicklung der gemeinsamen elterlichen Sorge für nichteheliche Kinder sowie die neue Düsseldorfer Tabelle und die Frage nach der Anhebung des Selbstbehaltes. isuv.de Nachrichten.at: Interview zum Film "Der entsorgte Vater" Mo 22. März 2010 Wenn der Hass der Mutter stärker ist als die Liebe zum gemeinsamen Kind, hat der Vater keine Chance. Der deutsche Regisseur Douglas Wolfsperger ("Bellaria - So lange wir leben!") hat ein solches Schicksal erlitten. Mit dem Streifen "Der entsorgte Mann" filmte er sich den Frust von der Seele. nachrichten.at Filmrezension Haufe.de: Sorgerecht - Religionszugehörigkeit des Kindes wird nicht vom Gericht entschieden Mo 22. März 2010 Verbleibt es nach der Scheidung beim gemeinsamen Sorgerecht, führt unterschiedliche Religionszugehörigkeit der Eltern oft zu Meinungsverschiedenheiten. Das Gericht will die Entscheidung der Eltern aber nicht ersetzen. Dies befand ein OLG am Fall der Tochter einer katholischen Mutter und eines muslimischen Vaters. bei Haufe.de YouTube: Mutter kann Sorgerecht verlieren, wenn sie dem Vater das Umgangsrecht verweigert So 21. März 2010 www.premium-rechtsanwalt.com informiert über aktuelle Urteile Videobericht ansehen Neuauflage: Eltern bleiben Eltern - Hilfen für Kinder bei Trennung und Scheidung Sa 20. März 2010 Ab sofort kann die 16. Auflage (2.412 - 2.561. Tsd.) der Broschüre "Eltern bleiben Eltern - Hilfen für Kinder bei Trennung und Scheidung" bestellt werden. Sie wurde unter Berücksichtigung des am 1. September 2009 in Kraft getretenen FamFG (Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit) von den Autorinnen und Autoren vollständig überarbeitet. Außerdem steht noch ein geringer Bestand der Broschüre "Beratung hilft besser leben" zur Verfügung. Beide Broschüren sind kostenlos und finden Sie zur Ansicht als PDF-Datei angehängt. Bestellen können Sie diese auf unserer Homepage www.dajeb.de unter "Veröffentlichungen". Neue Sendung Väterradio: Sex mit der Ex für Umgang mit dem Kind, eine Form der Männerprostitution Do 18. März 2010 Sex zu haben ist von Hause aus etwas sehr schönes. Die Spielarten können sehr verschieden sein. In der Regel verkehren die Menschen freiwillig und ohne Zwang miteinander. Was für die einen ein Spiel ist, ist für andere eine Qual. Heute möchte ich auf ein qualvolles Thema der Väter hinweisen, denn immer wieder habe ich Geschichten von erlebten sexuellen Abhängigkeiten und damit verbundener Unterwerfungen gehört. Grenzen werden überschritten, wenn der Umgang mit dem Kind bezahlt werden muss. Die Spielarten sind facettenreich. Um das Bild einer guten Beziehung aufrechtzuerhalten kann es geschehen, dass Väter aufgefordert werden, eine sexuelle Beziehung aufzunehmen, weiter aufrechtzuerhalten oder zu gar erpressen. Die Versuchung darauf einzugehen scheint nicht gering zu sein. Am Ende bleiben Depression oder Selbsthass. Sexuelle Täter sind nicht nur Männer, sondern in sehr vielen Fällen auch Frauen. Männer und ihre Themen haben es in einer Gesellschaft von Männerverachtung schwer. Während für betroffene Frauen ein gigantisches Helfernetzwerk ausgespannt ist, werden betroffene Männer mit solchen Problemen ausgelacht und nicht für ernst genommen. In Sachsen-Anhalt findet dieser Mann keine Beratung, keine Anlaufstelle für seine Probleme. Was also tun, wenn man Hilfe braucht? Neuerscheinung: „Väterkompass“ soll Kontaktabbruch zu Kindern vermeiden helfen Mo 15. März 2010 Immer mehr Paare trennen sich. Die Folge: Jedes Jahr sind in Deutschland allein 230.000 Kinder von der Trennung und Scheidung ihrer Eltern betroffen. Für Väter gab es bisher nur wenig Hilfen. Aus diesem Grund hat der „Väteraufbruch für Kinder Leipzig e.V.“ erstmals und einzigartig in Deutschland einen umfassenden Ratgeber für Väter herausgegeben, der nun in einer zweiten überarbeiteten Auflage erschienen ist. Der Väterkompass wendet sich an Väter, die sich in der Situation vor, in oder nach einer Trennung befinden und der diesen dabei helfen soll, den Kontakt zu ihren Kindern zu bewahren und auszubauen. Dabei beschäftigt sich der Ratgeber nicht nur mit juristischen Punkten, sondern auch mit Fragen neben Jugendamt und Gericht und berücksichtigt die seit dem 01. September 2009 durch das neue FamFG geänderte Familienrechtsprechung. Focus: Moderate Lösung für nicht eheliche Kinder So 14. März 2010 Das gemeinsame Sorgerecht werden Mütter künftig nur verhindern können, wenn sie triftige Gründe gegen den Vater ihres unehelich geborenen Kindes vorbringen können. focus.de Jusizministerium Sachsen-Anhalt: Ledige Väter müssen vor Gericht für Sorgerecht streiten können Fr 12. März 2010 „Der Vater eines nichtehelichen Kindes muss auch in Deutschland die Möglichkeit erhalten, vor Gericht das Sorgerecht für seine Tochter oder seinen Sohn erstreiten zu können.“ Das sagte am heutigen Freitag, dem 12. März 2010, Justizministerin Prof. Dr. Angela Kolb am Rande des XII. Treffens der Deutsch-Französischen Freundschaftsgruppe des Bundesrates. In Mainz und Saarbrücken steht unter anderem der Erfahrungsaustausch zu familienrechtlichen Themen auf dem Programm. „Es kann nicht sein, dass Deutschland in einem vereinten Europa als einziges Land bei nichtehelichen Kindern das väterliche Sorgerecht von der Zustimmung der Mutter abhängig macht“, so Justizministerin Kolb weiter. „Wir brauchen ein modernes Familienrecht, das sich an der gesellschaftlichen Realität orientiert. Ich fordere die Bundesjustizministerin auf, eine Neuregelung nicht auf die lange Bank zu schieben. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom Dezember muss zügig umgesetzt und das deutsche Familienrecht entsprechend angepasst werden.“ Hintergrund Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte am 3. Dezember 2009 in Straßburg der Klage eines Vaters aus Köln zugestimmt, der viele Jahre vergeblich um das Sorgerecht für seine Tochter gekämpft hatte. Die Richter bezeichneten in ihrem Urteil die deutsche Rechtsprechung, nach der ledige Väter nur mit Zustimmung der Mutter das Sorgerecht erhalten können, als Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot. Quelle News bei WEB.DE: Scheidung: Wechselmodell nur bei Kooperation der Eltern Di 09. März 2010 Ein Wechselmodell beim Umgang mit den Kindern nach einer Scheidung setzt die Kooperation der Eltern voraus. Denn ein solches Modell, bei dem die Kinder abwechselnd beim Vater und bei der Mutter wohnen, belaste diese ohnehin stark. WEB.DE Pressemitteilung BMFSFJ: Das Elterngeld stärkt die Väter - deswegen stärken wir das Elterngeld Do 04. März 2010 Jeder fünfte Vater nimmt Partnermonate Das Elterngeld unterstützt gemeinsame Zeit in der Familie. Das zeigen die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Nutzung des Elterngeldes im abgeschlossenen Jahr 2009. Erfreulich ist vor allem, dass nach wie vor eine steigende Zahl von Vätern das Elterngeld nutzt: Waren im Jahresdurchschnitt 2008 noch 15,6 Prozent von allen, die ihren Elterngeldbezug beendet haben, Väter, ist dieser Anteil im Jahresdurchschnitt 2009 weiter auf nunmehr 18,6 Prozent gestiegen. Im 3. Quartal 2009 lag der Wert sogar noch höher - bei 20,7 Prozent. Zum Vergleich: Das 2007 durch das Elterngeld abgelöste Erziehungsgeld bezogen nur 3,5 Prozent der Väter. Flensburg fördert Frauenprojekte und erstmals auch Männerprojekte! Mo 01. März 2010 Wie bereits in den vergangenen Jahren stellt die Stadt Flensburg 8.100 Euro zur Förderung von Frauenprojekten zur Verfügung. Unterstützt werden damit Projekte und Maßnahmen, die der Frauenförderung dienen und die Gleichstellung von Frauen und Mädchen in Flensburg vorantreiben. Erstmals hat der Gleichstellungsausschuss der Stadt Flensburg zusätzlich in diesem Jahr 1.200 Euro zur Förderung von Männerprojekten bereitgestellt. Zu den förderfähigen Frauenprojekten können beispielsweise frauenspezifische Informations- und Beratungsgespräche oder Projekte, die zur Bildung und Stärkung von Netzwerken beitragen, gehören. Grundsätzlich förderungsfähig sind außerdem Projekte, die sich die Stärkung der Elternschaft und der Familie zum Ziel gesetzt haben. Die Männerprojekte sollen Jungen und Männer bei der Findung eines neuen Rollenbildes unterstützen. Neben dem Erlernen einer anderen Vater- und Vorbildrolle gegenüber Kindern geht es hierbei unter anderem um die Bereiche Gewalt und Konfliktlösung. Zusammen bieten beide Fördertöpfe einen finanziellen Rahmen für die Umsetzung tatsächlicher Gleichstellung von Frauen und Männern. Antragsformulare und Richtlinien liegen im Frauenbüro im Rathaus, Zimmer H 50/51, zur Abholung bereit. Verena Balve und Linda Knies vom Frauenbüro bieten gern Beratung und Unterstützung unter den Telefonnummern: 85-2963 und 85-2806 an. Ausgefüllte Anträge beider Fördertöpfe sind beim Frauenbüro im Rathaus bis spätestens 31. März 2010 einzureichen. Über die Vergabe der Mittel wird der Gleichstellungsausschuss in seiner Sitzung am 5. Mai 2010 entscheiden. Stadt Flensburg Pressestelle des Rathauses Position des Väteraufbruchs zur gemeinsamen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern Sa 27. Februar 2010 Mit überragender Mehrheit wurde auf dem bundesweiten Aktiven-Treffen des Väteraufbruchs in Fulda am 27.2.2010 die Präambel des Positionspapiers zur gemeinsamen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern verabschiedet. Danach sprechen sich die Mitglieder für die gemeinsame Sorge ab Vaterschaftsfeststellung aus. Jede andere Regelung gefährdet die Beteiligung engagierter Väter und wäre streitfördernd. Urteil EuGH: Aufenthaltsrecht bei elterlicher Sorge für ein Kind eines Wanderarbeitnehmers Di 23. Februar 2010 Ein Elternteil, der die elterliche Sorge für ein Kind eines Wanderarbeitnehmers wahrnimmt, das im Aufnahmemitgliedstaat seine Ausbildung fortsetzt, hat ein Recht auf Aufenthalt in diesem Staat. Dieses Recht setzt nach Urteilen des EuGH nicht voraus, dass der Elternteil über ausreichende Existenzmittel verfügt, so dass er keine Sozialhilfeleistungen in Anspruch nehmen muss. lexisnexis.de Spiegel Papa, wo bist du? Alleinerzogene Jungen Mo 22. Februar 2010 Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst nur mit einem Elternteil auf, meist ist es die Mutter. Der fehlende Vater ist nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern vor allem für Jungen problematisch. Selbst Jahrzehnte später haben sie ein erhöhtes Depressionsrisiko. spiegel.de Veranstaltung des KV Siegen mit MdB W. Brase: „Väteraufbruch" beklagt Nachteile Do 18. Februar 2010 Der Verein „Väteraufbruch für Kinder", Kreisgruppe Siegen-Wittgenstein, hatte jetzt SPD-MdB Willi Brase und dessen Fraktionskollegin Christel Humme, stellv. Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, zu Gast. Thema war die Situation nichtehelicher Familien vor dem Hintergrund der gesetzlichen Regelung, dass Mütter bisher dem Vater die Sorge für gemeinsame Kinder verweigern konnten. bei MdB Willi Brase de.wikinews.org Planet Wissen: Jungen - Sorgenkinder der Nation? Do 18. Februar 2010 Unsere Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten vor allem für Jungen stark verändert. Immer mehr von ihnen scheinen damit nicht zurecht zu kommen, während die Mädchen an ihnen vorbeiziehen. Die Fakten sind erschreckend: Zwei Drittel der Schulabbrecher sind Jungs. Drei Viertel der Sonderschüler sind männlich, immer weniger von Ihnen machen Abitur. Verunsichert, unverstanden und erfolglos werden viele von Ihnen aggressiv - Gewalt an Schulen ist vor allem ein Jungenproblem. und Anschauen bei planet-wissen.de Neue Sendung Väterradio: mea culpa - wer ist Schuld am Heimkinderelend? Kritik an den Ergebnissen des Runden Tisches zur Situation der Heimkindern der 50ziger und 60ziger Jahre Do 18. Februar 2010 Nach 50 Jahren fällt es einigen immer noch nicht leicht, über ihre Erfahrungen als Kind in einem Kinderheim frei und ungezwungen zu sprechen – andere haben sich organisiert im Heimkinderverband. Am 17.02.2009 begann die Arbeit des Runden Tisches zur Aufarbeitung der Situation in den Heimen der 50ziger und 60ziger Jahr. Dieser Runde Tisch geht zurück auf eine im Bundestag eingereichte Petition, in der die Situation von Kindern und Jugendlichen in dieser Zeit in verschiedenen öffentlichen Erziehungsheimen der Bundesrepublik kritisiert wurde. Ein zentrales Thema ist die Entschädigung für diese Heimkinder. Überwiegend hätten sie in den Heimen ohne Bezahlung arbeiten müssen, ihre Tätigkeiten im Heim hätten zumeist gewerblichen Charakter, die ehemaligen Heimkinder bekommen dafür keine gesetzliche Rentenversicherung, sodass sie wesentlich weniger Rente bekommen oder zu erwarten sein. Offengeblieben ist, ob es sich auch auf andere Heimsituationen anwenden lässt, wie etwa die Säuglingsheime oder Behindertenheime dieser Zeit. Sie wurden bisher ausgeklammert, man beschäftigte sich ausschließlich mit den Erziehungsheimen. Deshalb plant der Heimkinderverband eine Demo zur nächsten Sitzung des Runden Tisches am 15. April in Berlin. Die neue Härtefallliste (Hartz IV) Mi 17. Februar 2010 Kosten zur Wahrnehmung des Umgangsrechtes mit den Kindern, das heißt regelmäßige Fahrt- oder Übernachtungskosten. eshi-mainz.de Bundesverfassungsgericht zur Anrechnung fiktiver Einkünfte Mo 15. Februar 2010 Das Bundesverfassungsgericht entschied mit Beschluss vom 15. Februar 2010 – 1 BvR 2236/09 über Vorgehensweisen bei der Anrechnung von fiktiven Einkünften beim Kindesunterhalt. Osnabrücker Zeitung: Ohne Trauschein weniger Mitsprache Sa 13. Februar 2010 Die Zahl alternativer Lebensgemeinschaften wächst. Und damit auch die Zahl unverheirateter Eltern. Väter ohne Trauschein besitzen in Deutschland bislang jedoch nicht die gleichen Rechte wie Verheiratete. Das verurteilte der Europäische Gerichtshof jüngst als Diskriminierung, die gegen die Menschenrechtskonvention verstoße. Jetzt warten Väter auf die zukünftige Regelung. Sie fordern gleichberechtigte Behandlung. neue-oz.de Fachtagung Do, 25. März 2010 in Frankfurt/M: Vereinbarkeit von Vaterschaft und Beruf - was können Unternehmen und Betriebe hierzu leisten? Fr 12. Februar 2010 In Deutschland gewinnt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Väter zunehmend an Relevanz. Ein Großteil der jungen Väter sieht sich heutzutage nicht mehr allein in der Rolle als Ernährer, sondern auch als engagierter Familienvater, der die Entwicklung seines Kindes mitgestalten möchte. Im vorliegenden Fachgespräch werden Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sowie interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Fachöffentlichkeit darüber diskutieren, welche Unternehmensangebote Väter brauchen, damit sie Beruf und Familie besser vereinbaren können, wie sich familienfreundliche Maßnahmen in Unternehmen besser umsetzen lassen und was die Politik hierzu leisten kann. Einladung + Programm Pressemitteilung Väteraufbruch: Hartz IV-Urteil: Hoffnung für Kinder und Eltern Di 09. Februar 2010 Mit seinem heutigen Urteil hat das Bundesverfassungsgericht die Berechnung der Hartz-IV Sätze in Teilen als verfassungswidrig gekippt und dem Gesetzgeber eine Reform der Sozialgesetzgebung auferlegt. Künftig ist eine transparente und empirisch abgesicherte Berechnungsgrundlage zu schaffen, die auf den tatsächlichen Bedarf von Kindern und Eltern zur Sicherung ihres Existenzminimums abstellt. Insbesondere für Kinder und Eltern mit überdurchschnittlichem Bedarf sind zusätzliche Leistungsansprüche zu schaffen. Spende des KV Schwäbisch-Gmünd für Schulkinder Mo 08. Februar 2010 Gmünder Tagespost vom 8.2.10: Täglich frische Äpfel in der Pause Väteraufbruch überreicht 1000-Euro-Spende für Rauchbeinschule Dank einer großzügigen Spende des Gmünder Vereins „Väteraufbruch für Kinder“ ist es nun möglich geworden, die Kinder der Rauchbeinschule mit frischen Äpfeln zu versorgen. Dies teilt die Schulleitung mit. ARD Ratgeber Recht mit Prof. Dr. Dr. U. Mueller: Mehr Rechte für ledige Väter Sa 06. Februar 2010 Frauen kümmern sich um Kinder und Küche, Männer um den Familienunterhalt. Diese jahrzehntelang gelebte gesellschaftliche Realität fand irgendwann Einzug in das Bürgerliche Gesetzbuch. Dieses bestimmt, dass die elterliche Fürsorge nach der Trennung von Partnern beziehungsweise bei unverheirateten Partnern im Zweifel bei der Mutter liegt. Für unverheiratete Väter hat das zur Folge, dass sie bei der Erziehung ihrer Kinder nur dann etwas mitzureden haben, wenn die Mutter ausdrücklich zustimmt. Verweigert sie ihre Zustimmung, hat der Vater keinerlei Rechte. Das Sorgerecht liegt in diesem Fall ausschließlich bei der Mutter. daserste.de Deutschland-Radio Kultur: Die Heroisierung der Alleinerziehenden Fr 05. Februar 2010 Edel, hilfreich und gut, gleichzeitig aber auch arm, geschunden, ohne jede Eigenverantwortung in Not geraten, das ist heute unser Prototyp des sozialen Problemfalles: die Alleinerziehende. Eine Allzweckwaffe. dradio.de Pressemitteilung ISUV: Gleicher Mindestunterhalt für alle Kinder Fr 05. Februar 2010 Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) sieht dem Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz IV Regelsätzen für Kinder mit hohen Erwartungen entgegen. Das Urteil soll am 9. 2. 2010 verkündet werden. Der ISUV erwartet, dass die Regelsätze für Kinder denen Erwachsener angeglichen werden. Für die Kinder von Hartz IV Empfängern würde das bedeuten, dass sie einen Mindestunterhalt in gleicher Höhe von Papa Staat bekommen müssen, wie ihn die Kinder vom unterhaltspflichtigen Elternteil gemäß Düsseldorfer Tabelle erhalten. „Papa Staat darf nicht weiterhin Rabenvater sein. Es darf nicht sein, dass sich Papa Staat bei Unterhaltsleistungen das ganze Kindergeld anrechnet, während ´private´ Unterhaltszahler/innen nur das halbe Kindergeld anrechnen dürfen. Alle Kinder müssen den gleichen Mindestunterhalt erhalten, unabhängig ob Papa Staat für den Unterhalt einspringen oder ein Elternteil regulär nach der Düsseldorfer Tabelle zahlen muss.“, fordert der Verbandsvorsitzende Josef Linsler. isuv.de Veröffentlichung des aktuellen Mikrozensus zu Familienformen in Deutschland Do 04. Februar 2010 Nach wie vor wachsen Jugendliche am häufigsten in traditionellen Familienformen auf: 2008 zogen Ehepaare immer noch 75% (2,6 Millionen) der Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren groß. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa. Allerdings prägt die Presseberichte das starke Ansteigen sogenannter "alternativer Familienformen". destatis.de Stimme.de: Juristische Hakeleien um verschwundenes Kind Do 28. Januar 2010 Wie berichtet hatte sich Angelinas Mutter (38) im September 2008 von Pfedelbach ins Ausland abgesetzt. Mit an Bord waren ihr neuer Lebensgefährte, die damals vierjährige Angelina sowie ein Sohn (10) aus einer früheren Beziehung. Vorausgegangen waren Streitigkeiten mit Angelinas Vater Klaus Voigt, es ging ums Umgangs- und Sorgerecht. "Sie ist abgehauen, weil andernfalls ihr Lügengebäude zusammengebrochen wäre", sagt Klaus Voigt. Immer wieder habe ihm seine frühere Lebensgefährtin mit fadenscheinigen Ausreden das Besuchsrecht verweigert. Nun ist Voigt "krank vor Sorge", denn Angelina sei bei seiner Ex-Lebensgefährtin in schlechten Händen. Sie habe Angelina schon früher vernachlässigt. stimme.de NZZ online: Mütter entführen eigene Kinder häufiger als Väter Di 26. Januar 2010 Vor allem Frauen verweigern auch das Besuchsrecht. Mütter entführen ihre eigenen Kinder häufiger ins Ausland als Väter, nämlich in zwei von drei registrierten Fällen. Das zeigt eine neue Statistik des Bundesamts für Justiz. nzz.ch Pressemitteilung ISUV: Unterhaltspflichtige ausgegrenzt Mo 25. Januar 2010 Den Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) erreichen Zuschriften von unterhaltspflichtigen Vätern und Müttern in noch nie gekanntem Ausmaß. Der Unmut macht sich auch in zahlreichen Forumsbeiträgen Luft: Betroffene wollen die Erhöhung der Tabellensätze nicht „widerstandslos“ hinnehmen. Grundtenor der Meinungen ist es: Die Erhöhung der Kindesunterhaltssätze ist sachlich nicht gerechtfertigt, weil sich das Existenzminimum der Kinder überhaupt nicht geändert hat. Die Erhöhung ist also willkürlich. isuv.de FAZfinance.net: Alleinerziehende, die Hätschelkinder der Nation So 24. Januar 2010 Die Regierung legt vor, Kerstin F. muss folgen. „Die Politik hat die Alleinerziehenden zu ihrem Lieblingsthema gemacht“, sagt sie. Kerstin F. ist Einkäuferin bei der Bundesanstalt für Arbeit. Fördermaßnahmen für Mutter und Kind kauft sie ein: Prävention, Coaching, Stabilisierung, Aktivierung - stets zum Nutzen der Alleinerziehenden. Und finanziert vom Steuerzahler. ... "Alleinerziehend - alleingelassen." So tönt es quer durch alle politischen Parteien und Verbände. Dabei ist nichts so falsch wie dieser Satz. Alleinerziehende mögen arm oder traurig sein, von der Gesellschaft alleingelassen sind sie nicht. Im Gegenteil: Sie sind die Hätschelkinder des Wohlfahrtsstaates." fazfinance.net Neue Sendung Väterradio: Gleichstellung ohne "Wenn" und "Aber" - Urteil des EGMR zur Diskriminierung nichtehelicher Kinder und deren Väter Do 21. Januar 2010 Am 03.12.2009 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte befunden, dass die Regelung für nichteheliche Kinder und deren Väter in Deutschland eine Diskriminierung darstellt. Horst Zaunegger hat sich durch die Instanzen geklagt und vom Europäischen Gerichtshof eine Menschenrechtsverletzung bescheinigt bekommen. Nun muss Deutschland mit seinem konservativen Familienrecht, welches die tradierten Rollen zementieren möchte, endlich das Gesetz den europäischen Standards anpassen. Am Ende bleibt die Frage zu stellen, ob es nur um die Stärkung der Väterrechte für ihre Kinder geht, oder um Gleichstellung der Väter mit den Müttern? Es gibt Erfahrungen seit 2004 mit einem Antragsrecht zur Ersetzung der Zustimmung der Mutter vor Gericht. Christian Gampert hatte schon 2003 ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes erwirkt, was dem Gesetzgeber eine Übergangsregelung für Väter abnötigte. Deutschlandweit wurden insgesamt nur in 43 Fällen das Sorgerecht beiden Eltern zuerkannt - eine Mogelpackung zur Täuschung der Väter. Selbst mit dieser Übergangsregelung wurden und werden die Väter weiterhin diskriminiert und es wird Zeit für eine echte Lösung. Gleichstellung ohne Wenn und Aber oder nur Stärkung der Väterrechte? Handelsblatt: Bald neues Sorgerecht für unverheiratete Väter Di 19. Januar 2010 Das Sorgerecht für die Kinder unverheirateter Elternpaare in Deutschland soll bis Jahresende neu geregelt werden und die Väter besser stellen. Das sagte die deutsche Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) am Freitag in Interlaken der Deutschen Presse-Agentur. ... Die 47 Mitgliedsländer des Europarates wollen mit einer rascheren Umsetzung von Grundrechtsurteilen die Arbeitsüberlastung des EGMR verringern. ... Schwerwiegende Fälle sollen schneller bearbeitet werden. ... und für Wiederholungsfälle, die einen Großteil der Arbeit der Richter ausmachen, soll es künftig Piloturteile geben, die wegweisend für ähnliche Fälle sind. handelsblatt.com Vortrag: Unsere Jungen als Bildungsverlierer - Krise und Wege aus der Krise Fr 15. Januar 2010 Die Veranstaltung in Villingen-Schwenningen über die schulischen Probleme von Jungen, bei der u.a. MANNdat-Vorstand Dr. Bruno Köhler einen Vortrag zum Thema hielt, hat ein reges Echo in der örtlichen Presse gefunden. manndat.de Harburger Nachrichten Unterhalt: So viel Vorschuss zahlt Vater Staat Do 14. Januar 2010 Wenn ein Elternteil nach der Trennung den Unterhalt nicht zahlt, dann springt das Jugendamt ein. ... Der Verein "Väteraufbruch für Kinder", der sich für die Rechte von Vätern im Allgemeinen und bei Sorgerechtsstreitigkeiten im Speziellen einsetzt, weist auf einen weiteren Aspekt hin. Denn wenn zum Beispiel Sozialhilfeempfänger wieder Geld verdienen, müssen sie doppelt zahlen: Zum einen den aktuellen Unterhalt und zum anderen die Rückzahlungen ans Jugendamt. han-online.de Schwarzwälder Bote: Schüler entdecken ihre Talente Mi 13. Januar 2010 Mit zwei Vorträgen meldet sich der Gesamtelternbeirat der Schulen (GEB) zu Wort. Es geht um Jungen als Bildungsverlierer und um wahre Talente. Heute Abend stellt Gesamtelternbeitrats-Vorstandsmitglied Jürgen Griese die Ergebnisse einer Bundesstudie vor, die feststellt, dass das männliche Geschlecht der Schüler 1985 damit begann, dem weiblichen beim schulischen Erfolg zu unterliegen und sich die Schere seither immer weiter öffnet. Jürgen Griese ist Vater zweier Söhne und im Landesvorstand des Vereins »Väteraufbruch für Kinder«. schwarzwaelder-bote.de Aktion des Väterradios: sorgelos & sorgewillig 10. Januar 2010 Wöchentlich wird eine Lebensgeschichte zur Situation nichteheliche Kinder und deren Väter vorgestellt - wie lebt sich alltägliche Diskriminierung? Am 01.07.1998 wurde das überarbeitete Kindschaftsrecht eingeführt. Die Beibehaltung der gemeinsame Sorge von miteinander verheirateten Eltern wurde auch nach einer Scheidung zum Regelfall, über die Alleinsorge muss auf Antrag ein Gericht entscheiden. Für nichteheliche Väter gibt es nur die Möglichkeit einer gemeinsamen Sorgeerklärung, welcher die Kindesmutter zustimmen muss. Über die Hälfte aller nichtehelichen Kinder wird damit ein gleichberechtigter Vater vorenthalten, weil die Mutter sich für die Alleinsorge entscheidet. Es gibt keine wissenschaftliche Untersuchung darüber, warum sie das tut. Männer wollen keine Stärkung ihrer Väterrechte, wie in den letzten Jahren von den Medien immer wieder beschrieben, sondern die grundsätzliche Gleichstellung zu Müttern, wie im Grundgesetz garantiert. Also Väter wollen keine Anträge stellen müssen, um gleicher Elternteil zu sein, sondern Mütter sollen Anträge stellen, wenn sie Probleme mit der Gleichstellung haben - das ist der einzige Weg zur Geschlechtergerechtigkeit. Weiter zur Aktion Pressemitteilung BMJ: Vormund darf Kind nicht nur aus Akten kennen 09. Januar 2010 Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zu verbessertem Kinderschutz durch beabsichtigte Änderungen im Vormundschaftsrecht: Kinder sind die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Nicht jedes Kind hat das Glück, in der eigenen Familie Schutz und Fürsorge zu erfahren. Schreckliche Fälle von Kindesvernachlässigung sind unvergessen. Änderungen im Vormundschaftsrecht können dazu beitragen, Missbrauch und Vernachlässigung zu verhindern. Wird Eltern das Sorgerecht entzogen, übernimmt ein Vormund die volle Verantwortung für das Kind. In drei von vier Fällen liegt die Vormundschaft beim Jugendamt als "Amtsvormund". Wer Verantwortung für Kinder trägt, darf seine Schützlinge nicht nur aus Akten kennen. Ein direkter Draht zum Kind und Einblicke in das persönliche Umfeld sind unverzichtbar, um Gefahren frühzeitig zu erkennen und abzuwenden. In der Praxis muss ein Amtsvormund in vielen Fällen bis zu 120 Kinder gleichzeitig im Blick haben, bei Kevins Vormund in Bremen waren es mehr als 200. Der persönliche Kontakt ist oft nicht mehr möglich. Tagesanzeiger: «Das Weibliche ist heute mehr wert als das Männliche» 09. Januar 2010 Der Soziologe und Männerforscher Walter Hollstein sagt, die Männer kämen heute zu kurz. Es drohe gar ein Clash der Geschlechter. Sie sind überzeugt: Männer werden diskriminiert. Dem ist auch so. Zum Beispiel bei der Gesundheit, im Sorgerecht, bei der AHV oder dem Militärdienst. Dem Zeitgeist entsprechend ist das Weibliche heute mehr wert als das Männliche. Konkret? Im Baselbiet hat die Rektorin einer Schule nach ihrem Amtsantritt verordnet, dass aus der Spielfläche für Buben auf dem Pausenplatz eine Kommunikationsfläche wird, weil sie fand, dass Reden für Buben wichtiger sei als Toben. Das mag gut gemeint sein, läuft aber völlig an den Bedürfnissen der Buben vorbei. Ich verstehe auch nicht, dass die Väter der Buben nicht eingegriffen haben.Die Diskriminierung fängt schon bei den Buben an? Das Grundproblem ist, dass sich heute niemand mehr mit den Eigenheiten und Bedürfnissen von Buben beschäftigt. Ein simples Beispiel: Buben hören signifikant schlechter als Mädchen. Wenn sie dann eine leise sprechende Lehrerin haben und auch noch in den hinteren Schulbänken sitzen, verstehen sie nichts mehr und werden unruhig. Tagsanzeiger.de Stuttgarter Zeitung: Trennung tut weh - die Leidtragenden sind vor allem die Kinder 08. Januar 2010 Der Verein Väteraufbruch setzt sich für das Sorge- und Umgangsrecht beider Eltern ein Die Statistik zeichnet ein erschreckendes Bild: Jedes Jahr sind in Deutschland 230 000 Kinder von der Trennung oder Scheidung ihrer Eltern betroffen. Rund 40 Prozent davon verlieren dauerhaft den Kontakt zu dem Elternteil, der nicht mit ihnen lebt. Meist ist dies der Vater, doch immer häufiger ist es auch die Mutter. Dies ist jedenfalls die Erfahrung, die der Verein Väteraufbruch für Kinder (VafK) gemacht hat. Laut Tracy Kronewitter ist es daher falsch, immer nur zu sagen, dass getrennt lebende Väter einen schweren Stand hätten. Die Sprecherin der VafK-Ortsgruppe Esslingen betont, dass es nicht selten auch vorkomme, dass der Vater den Kontakt zu den Kindern einschränke oder boykottiere. "Bei uns sind nicht nur Väter, sondern auch Mütter willkommen", sagt Kronewitter. Doch ganz egal, welcher Elternteil nun den Kontakt zu den Kindern verliert: die Mitglieder des Vereins meinen, dass Mädchen und Buben nur mit beiden Eltern ganze Kinder sind. Beide Elternteile, so sagt Tracy Kronewitter, seien sowohl für die emotionale als auch für die persönliche Entwicklung der Kinder von enormer Wichtigkeit. Das Motto des Vereins laute daher: "Allen Kindern beide Eltern." Stuttgarter Zeitung: Gemeinsam für ein gemeinsames Sorgerecht der Eltern Wolfsburger Nachrichten: Ziel: Lust am Vatersein wecken 08. Januar 2010 Netzwerk für Männer gegründet – Gleichstellungsbeauftragte Lehmberg: Aufgaben in Familie neu aushandeln Männer sind für den Unterhalt zuständig, Frauen für die Kinder-Erziehung: Dass diese traditionellen Rollenbilder in Wolfsburg noch stärker als im Rest der Republik vorherrschen, hat laut Gleichstellungsbeauftragter Sabine Lehmberg eine Studie ergeben. Ein neu gegründetes Väter-Netzwerk soll dem entgegenwirken. "Es ist unser Ziel, die Lust am Vatersein zu wecken", sagt Lehmberg. Festgestellt hat sie, dass ein Besuch in der Wölfi-Kurve des VfL Wolfsburg am Wochenende oder das Grillfest in der Kindertagesstätte für Väter feste Termine seien, wo hingegen sie Elternabende mieden. "Mütter und Väter sind für die Entwicklung ihrer Kinder wichtige Begleiter. In einer Welt, in der die Berufstätigkeit beider Elternteile zur Selbstverständlichkeit geworden ist, müssen auch die Aufgaben in der Familie neu ausgehandelt werden", fordert Lehmberg. DIe Welt: Kitas sind gut für Eltern, nicht für Kinder 07. Januar 2010 Nur noch wenige Mütter und Väter können es sich leisten, nicht arbeiten zu gehen. Deshalb sind Kitas eine praktische Einrichtung. Doch den Kindern bringen sie keine Vorteile, auch wenn sie nun aller Orten in den Himmel gelobt werden. Denn ein individuelles Eingehen auf die Kleinen ist in der Kita kaum möglich. Wer seine Kinder nicht in die Kita schickt, vermasselt ihnen die Karriere. So und ähnlich klingen neuerdings die Stimmen einiger Bildungsforscher. Befeuert werden sie durch eine Studie, die den Zusammenhang zwischen Kita- und Gymnasialbesuch festgestellt haben will. Manche versteigen sich nun gar zu der grundsätzlichen These, der Schulerfolg hänge vom Kita-Besuch ab - und zwar unabhängig, ob es sich um Migranten- oder Nichtmigrantenkinder handle. Mit anderen Worten: Wer später eine Fünf in Mathe oder Englisch kassiert, wer die Gymnasialempfehlung verpasst und auf der Hauptschule landet, der könnte dann die (unfähige oder überforderte?) Kindergärtnerin haftbar machen. Oder eben die eigenen Eltern. Handelsblatt: Kuckuckskinder häufiger als gedacht 07. Januar 2010 Vermeintliche Väter sind erstaunlich oft nicht die biologischen, wie wissenschaftliche Studien belegen. Doch die falsche Vaterschaft ist keineswegs nur ein menschliches Phänomen: Selbst vermeintlich monogame Tierarten gehen manchmal fremd - wobei der evolutionsbiologische Nutzen der Untreue nicht immer klar ist. Das Wortungetüm Vaterschaftswahrscheinlichkeits-Hypothese besagt, dass männliche Tiere sich bei der Fürsorge um die Jungen zurückhalten sollten - evolutionsbiologisch argumentiert. Denn sie können sich nicht sicher sein, dass sie den Nachwuchs wirklich gezeugt haben. Es liegt in der Natur der Sache, dass dies besonders ein Problem für Männchen von Arten mit innerer Befruchtung (also Vögel, Säugetiere und einige Fische) ist, denn die Wahrscheinlichkeit für eine Fehlinvestition ist hier besonders groß. Es mag manchen enttäuschen, aber seit es DNS-Tests zur Vaterschaftsanalyse gibt, wurden immer mehr Fälle von sogenannter „extra-pair-fertilization“ (EPF), also der Vaterschaft außerhalb des Brutpaares, bekannt. Der natürliche Vater, der aber nicht der rechtliche ist, hat in Deutschland nicht das Recht, seine Vaterschaft überprüfen zu lassen. Das Gesetz muss geändert werden. neue Düsseldorfer Tabelle ab 1.1.2010 06. Januar 2010 Mit Beginn des neuen Jahres sind die Unterhaltssätze nach der "Düsseldorfer Tabelle" gestiegen. Der Interessenverband der Unterhaltspflichtigen hält indes eine Anhebung um 13 Prozent nicht für gerechtfertigt. Bei der so genannten Düsseldorfer Tabelle war Sachsen diesmal einfach schneller. Während das dafür eigentlich zuständige Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf erst heute Vormittag die neuen Zahlen zu den Unterhaltsverpflichtungen vorstellen und erläutern will, waren sie gestern bereits auf der Internetseite des OLG Dresden nachzulesen. Das ist für alle Betroffenen – zumeist zahlungspflichtige Väter – vor allem deshalb wichtig, weil die neue Unterhaltstabelle seit 1. Januar dieses Jahres gilt. Das OLG Düsseldorf als Herausgeber und Koordinator der Grenzsätze bestätigte auf Anfrage unserer Zeitung die Richtigkeit der von den Dresdner Kollegen ins Netz gestellten Zahlen. Dass sie diesmal die Nase vorn haben, nimmt man in Düsseldorf gelassen hin: "Das kann vorkommen." Düsseldorfer Tabelle vom 01.01.2010 Vergleich der Düsseldorfer Tabelle von 2010 mit 2009 Pressemitteilung des Bundesvorstandes vom 29.12.09: Kindesunterhalt: Kosten für Umgang berücksichtigen! Nordkurier: Potenzial einer ausgepressten Zitrone Der Tagesspiegel: Ein bisschen mehr Unterhalt Rheinische Post: Geld für Scheidungskinder Donaukurier: Kein Geld mehr für Autofahrt zu den Kindern News: Gerechtigkeit gibt es nicht Neues Deutschland: Etikettenschwindel zum Kindesunterhalt Der Westen: Väter nehmen ihre Rolle immer besser an 06. Januar 2010 Der Volksmund weiß: „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.” Doch wie vieles unterliegt auch dieses Phänomen dem gesellschaftlichen Wandel. Experten aus Gelsenkirchen haben beobachtet: Immer mehr Männer nehmen die Vaterrolle an und gehen in ihr auf. Mütter haben aufgrund ihrer Schwangerschaft oft eine enge Bindung zum Kind, was das Hineinwachsen in ihre neue Rolle erleichtert. Lange hieß es, dass Männer es schwerer haben ihre Vaterrolle anzunehmen. Experten zufolge gibt es aber einen neuen Trend: Väter engagieren sich immer stärker für ihre Kinder. „Seit drei bis vier Jahren wollen deutlich mehr Männer aktiv Erziehungsverantwortung für ihre Kinder übernehmen”, sagt eine, die nah dran ist, an den so genannten „neuen Väter”. Schweriner Volkszeitung: Umgangsrecht für Väter kaum umsetzbar 05. Januar 2010 Eine neue Reform soll Väter, die seit Jahren um ein Umgangsrecht mit ihren Kindern kämpfen, begünstigen. Schnellere Gerichtsverfahren und bessere Möglichkeiten der psychologischen Betreuung sind nur zwei Maßnahmen. Doch das Problem bleibt: Trotz des Rechts des Vaters, sein Kind zu sehen, scheitert es an der Umsetzung. Hiltrud Adam kümmert sich im Verein "Väteraufbruch für Kinder" um Betroffene, die ihr Kind oder Enkelkind nicht sehen dürfen. Bundesweit betreut der Verein 2000 bis 2500 Mitglieder, in der Region Rostock sind es derzeit 20 aktive Fälle. "Die meisten Mitglieder sind Väter, die ihr Kind nicht sehen dürfen, in Bützow haben wir aber auch eine Mutter, die wir betreuen", sagt sie. Zugenommen habe die Zahl der Großeltern, die um Kontakt zu ihrem Enkelkind kämpfen. Das Problem aus ihren Augen: Die Mutter kann das Sorgerecht unterbinden, wenn sie es will. "Es ist ungerecht, dass ein Großteil der Väter Unterhalt zahlt, aber sie keinen Kontakt zu dem Kind haben", sagt die Großmutter, die selbst zu den Betroffenen zählt. TAZ: Begrenzung der Kampfzone 05. Januar 2010 Auch ledige Väter sollen jetzt bei einer Trennung das Sorgerecht beantragen können. Sind neue Rosenkriege absehbar? Das Cochemer Modell probt eine Alternative. Getrennt lebende Väter haben gejubelt, als der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte im Dezember verkündete, dass ihnen in Deutschland der Weg zu einem gemeinsamen Sorgerecht eröffnet werden muss. Bisher hat eine ledige Mutter automatisch das alleinige Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder. Ein leises Stöhnen dagegen war von FamilienrechtsexpertInnen zu hören: Die gemeinsame Sorge kann so manchem Rosenkrieg etliche weitere Schlachtfelder eröffnen. So jedenfalls lautet die Erfahrung mit dem gemeinsamen Sorgerecht, das schon seit Jahren für geschiedene Elternpaare gilt. Tragen die Eltern einen Machtkampf über ihre Kinder aus, dann sind Streit um Umgangs- und Besuchsregelungen an der Tagesordnung. Die gemeinsame Sorge bedeutet, dass man sich zusätzlich über die Schulwahl, den Ferienaufenthalt und die Arztbehandlungen einigen muss. "Kinder leiden am meisten darunter, wenn Eltern streiten", sagt Katharina Behrend. Die psychologische Sachverständige für Familiengerichte aus Lemgo kennt aber eine Alternative zum Psychoterror: das Cochemer Modell. taz.de Focus: Papa Darf (nicht) mitreden 03. Januar 2010 Der Europäische Gerichtshof stärkt ledigen Vätern den Rücken beim Sorgerecht. Wo sie mitentscheiden können – und wo nicht Vor einigen Jahren erregte der Schauspieler Mathieu Carrière Aufsehen. Vor dem Bundesjustizministerium ließ er sich für einige Minuten an ein Kreuz binden, um damit für mehr Rechte von Vätern beim Sorgerecht zu demonstrieren. Die symbolische Kreuzigung fand die damalige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries allerdings „geschmacklos“ – sie unternahm nichts für leidende Väter. Männer diskriminiert. So einfach dürfte es ihre Nachfolgerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger nun nicht mehr haben, die Forderung lediger Väter für mehr Rechte beim Sorgerecht für gemeinsame Kinder zu ignorieren. Anstatt sich symbolisch kreuzigen zu lassen, zog ein rheinländischer Vater im Kampf für mehr Rechte vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Mit Erfolg. Die Straßburger Richter stellten klar: Deutsche Gesetze diskriminieren nicht verheiratete Männer beim Sorgerecht. Nach derzeitigem Recht steht nicht verheirateten Eltern das gemeinsame Sorgerecht nur zu, wenn sie nach der Geburt des Kindes heiraten oder eine gemeinsame Sorge-erklärung abgeben. Andernfalls hat allein die Mutter das Sorgerecht. Und das verstößt gegen das Diskriminierungsverbot. Focus.de Pressemitteilung ISUV: Väter wollen nicht mehr warten 01. Januar 2010 Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) mahnt nach der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschen-rechte (EGMR) von der Bundesregierung die schnelle familienrechtliche Umsetzung an. Es muss jetzt gesetzlich geregelt werden, dass das Sorgerecht beiden Eltern - ob verheiratet oder nicht - ab Geburt gleichberechtigt zusteht. Wird nicht schnell gehandelt, droht eine Klagewelle. Viele Väter wollen nicht mehr länger warten, bis die Gesetzesmaschinerie in Gang gebracht wird. Des Weiteren befürchten Väter, dass eine mit Ausnahmen weichgespülte Regelung Gesetz wird. ISUV fordert, dass das kostspielige Forschungsvorhaben zur gemeinsamen elterlichen Sorge eingestellt und sofort eine Gesetzesinitiative der Bundesregierung oder eine Gesetzesinitiative möglichst aller Fraktionen gestartet wird. isuv.de Neujahreswunsch des Bundesvorstandes: Engagement für Familienleben nach einer Trennung 01. Januar 2010 Wir danken allen Vereinsmitgliedern für ihr Engagement für ein neues Familienrecht, Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit. Vieles ist auf der Strecke geblieben, aber vor allem haben wir mit vielen anderen Gruppen und Personen zusammen wichtige Ergebnisse für unsere Kinder heute erreichen können. Das neue Familienrecht vom 01.09.09 haben wir auf dem 8. Familienkongress thematisiert und eine erste Bilanz gezogen. Heute ist eines deutlich, die Entwicklung des Rechtes braucht gerade auch unser Mittun. Das Nichtehelichenrecht und deren Diskriminierung müssen wir ändern, der Europäische Gerichtshof hat dies ebenfalls angemahnt. Dies eröffnet uns das kommende Jahr als Themenjahr mit hoffentlich vielen Aktionen. So wie wir zusammen Deutschland im Fall Görgülü zur Herstellung des Rechtes verholfen hatten, so werden wir unserem Land auch bei der Neufassung des Gesetzes für nichteheliche Kinder unterstützen, damit Väter aus der Position des benachteiligten Elternteils kommen. Es kann nicht angehen, dass alle nichtehelichen Väter unter einem Generalverdacht gestellt werden und sie die Gleichheit per Antrag bei Gericht festschreiben lassen müssen. Es gibt also viel zu tun und wir packen es an! Dafür sei allen recht herzlich gedankt. Wir wünschen allen ein gesegnetes neues Jahr.